Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1728389
Ferrari, Bernardo. - Ferrari, Gregorio de'. 291 
Ferrari, Bernardo, Maler von Vigcvallü, ein Nachahiner des Gau- 
denzio Ferrari, Lanzi erwähnt; von der Hand dieses Iiunstlers ge- 
malt zwei Orgelthiiren, in der Hauptkirche viiirVigeVaIm- Auch 
Loniazzo nennt ihn einen Nachahmer des Gaudenziv,  gehort 
nicht zu den guten, wenn die Orgelfliigel zu seinen besten VVer- 
11911 gehören. Bliihte um die Mitte des 16- Jähfhuudelti 
Ferrari, Giovanni Andrea de, Maler zu Genua, gäb-l 1598, 
gest. 166g. Dieser Künstler, der sich in Genua grossen E"? C1:- 
warb, war Schüler dbesß. Castilallä und hierauf kam (er zu  31300113: 
den '1 vielen Ar eiten nac 1a iinte wie in der rippß l  
zu  und der Geburt der Maria, in der Iiirclie zu Vollfl, a") 
11a F" m-en zu leben scheinen wie Lanzi versichert. nasser  ß- 
iiiua wfrde dieser Künstler wenig bekannt, und Soprani lobt Ihr; 
weniger, als er_es verdient, obgleich er einer der _ei'stern unke 
den Genuesern ist. _In Gcuualsincbaueh seine meisten W61 ß- 
Diese bestehen in Bildnissen, l-Iistorien, Landschalten, Thieren, 
Blumen und Früchten. 
G. B. (larbone war sein Schüler. 
Ferrari, FFHHCCSCO, Landscliaftsinaler, der 163i i" d?! Näh? von 
Rovigo geboren wurde. _Er lernte anläings bei einem franzusischen 
Iiiinstler das Figureninalen und dann kam er zu G: BOSSI nach 
Bologna, unter dessen Leitung er sich zum Architektur- und Land- 
schaftsinaler bildete. Er ist auch derjenige, der_be1 denn Wieder- 
aufleben dieser liunst in Bologna das meiste beltrilg, dlßsßlbß I? 
verbreiten. Francesco wird als Colorist gerahmt, dilvh 18'? FF m"? 
Lanzi in der Darstellungsweise nicht so grossartlg, Wflß 59m Mel- 
ster; er iibertridt ihn aber dadurch, dass er nebenbei auch Histo- 
rieninaler ist. Er staliirte seine Gemälde mit historischen Darstel- 
lungen und in den Kirchen zu Ferrara hinterlicss _er auch reine 
Geschichtsliildcr. Sein Hauptfach blieb aber stets die Architektur- 
malerci. Er malte auch in verschiedenen Städten Dekorationen iur 
Schaubiihnen, und auch zu Wien war er unter Leopold I. einigt; 
Zeit. "Das deutsche Clima konnte er jedoch nicht ertragen) um 
so kehrte er nach Ferrara zurück, wo er eine Schule grundete, 
und 1708 starb.  
Ferrari, Anton Felice, Maler und Sohn des ohigelusvgllfjiide 
nach Ticozzi zu Ferrara 1688 geboren. Er war der beste 211)! er 
seines Vaters, und das Fach , welches er erwählte, War aus":  
lieh die Architekturmalerei, die er grösstentheils auf nassem Iia ci 
ubte, wodurch seine Gesundheit litt. Er bekam daher vor Seine? 
Kunst allmählig eine solche Abneigung, dass er senilen Sohn, falls 
er die Wandmalerei erlernen sollte, für enterbeerklarte.  
Franscesco malte in mehreren Städten Italiens in einem grossarti- 
gen Style und starb 1719.. 
Ferrari, GPCgOPlO (16„ Maler von S. Maurizio im Genuesischet], 
geb- iöllll, gest. 172Ö. Sarzann unterrichtete ihn in den GNTdäa" 
Wen der Iiunst, allein sein Geist zog ihn zu Grosserein und a 91' 
gfnä er nach Parina, um Correggiifs Werke zu studieren. Er co- 
Plrlie die bekannte grosse Kuppel desselben, und dadurch gewann 
er einen ganz andern Styl. Correggio blieb auch immer sein Voli" 
blldi abßf er erinnert nur in den Gesichtern und in einigen Geste]; 
ten an diesen Meister, im Ganzen aber weniger. Er kuininerlf! 51g 
nicht viel um die Zeichnung, wvesswegen er getadelt wurde. a3 
den Verkurzungen und. in der Gewandung ist er gezwungen, u 
19  
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.