Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1728311
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BIq-rtino. - Ferrnmola, Fioravante. 
"Ferrabosco , 
Figur, und in der Gallerie Lichtenstein zu Wien ist ein herrli- 
cher David, eine einthche,_grosse und liebliche Iinabengestalt mit 
der Meisterhaftiglseit des Pmsels gemalt. 
Ferrabosctfs Einbildungsltraft war so gross, dass er nur mit vier 
Strichen einen Iiopt zeichnete, sodann die Personen des Sitzens 
enthob, und dqch die Aehnlichkeit hervorbrachte. Es wurde auch 
einiges nach seinen Werken gestochen. 
Ferrabosco, Martina S. Ferabosco. 
Ferrabosco, Michele, ein Maler von Venedig, dessen Fiissly er- 
wähnt, als des lYlc-isters van Pictro Bellotti. Hier scheint ein Irr- 
Wthum obzuwalten, denn der" Lehrer des Bcllotti war Girul. Fer- 
rabosco.  
FCTTabOSCÜ, PiCtrO. S, Fßfabggco, 
Ferracuti, GiOVäIUIIi DOmBfliCO, Maler von Macerata gegen das 
Ende des 17ten Jahrhunderts. Er malte WinterIandschaFteiI und 
brachte "in denselben Landhäuser u. a. an. In Macerata und in 
den Städten von Piceno sind Bilder von ihm. 
Ferrada oder FEITEIÖO, CllfiSIÖlJEll, Maler und Priester, der 
zu Anieva in Asturien 1620 geboren wurde. Er trat in die Carthause 
von S. M. de las Cuevas, in welcher er sich ohne Meister zum 
Künstler bildete. Seine Fiihrererin war die Natur, und diese eo- 
pirte er getreu. Auch wusste er richtig zu zeichnen, gut zu com- 
poniren und vorzüglich geschmackvoll Landschaften zu malen. Im 
Iireuzgang von San Miguel zu Sevilla und in der Hospideria daJ 
selbst sah man seine besten Bilder. 
 Dieser Künstler erreichte ein Alter von 75 Jahren.  
Feßrall-IÜII, NUUZIO; Maler von Nocera de Pagani, degli Af- 
flitti genannt, besuchte anfangs Giordanifs Werkstätte und trat 
dann in die Schule des Gius. del Sole in Bologna. In früherer 
Zeit malte er Historien, in der Folge aber ausschließlich Land- 
schaften, worin er Claude und Poussin zum Vorbilde nahm. Or- 
landi verglich ihn sogar mit diesen Meistern , Lanzi aber sagt, 
dass dieses, seines Freundes Urtheil, zu giinstig sei. Er nahm aus 
der Malerei derselben und von jener des Albani wohl etwas an, 
behielt aber immer eine ihm eigene Weise bei. Seine Landschaf- 
ten 5ljaffifljß er mit Darstellungen aus der Geschichte und der Fa- 
bel und die Figuren _wusste er geschickt zu Gruppen zu ordnen, 
aber einige hat MODE! gemalt. Auch sein Colorit wird von Eini- 
gen anmuthig und leuchtend genannt, Lanzi aber sagt, Ferrajuoli 
sei minder wahr in der Farbe als Albqni. Lob verdient er in der 
Perspektive, deren Gesetze er verstand, wie wenige seiner Zeit- 
genossen. Von dieser Seite sind seine Landschaften von Bedeu- 
tung. In einigen ist er manierirt. 
Dieser Künstler starb zu Bologna 1735 im 75. Jahre. 
Ferramola, Floravante, Maler zu Brescia, wo ee.,151g die Nie- 
derlage und Plunderung dieser Stadt durch Gastoxi de Foix er- 
lebte. Er hatte sich indessen der Gunst des Siegers zu erfreuen, 
und malte dessen Bildniss. Seinen Lehrer kennt man nicht, wenn 
es nicht Muziano war, fvas Lanzi aus einer Darstellung des heil. 
Hieronymus in alle Grazie schliesst. In den Kirchen Bresciefs sind 
indessen noch andere Bilder von seiner Hand. 
Ferramola starb 1528-
        

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