Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725705
Durnch , 
Johann 
Baptist. 
D urameau , 
Louis. 
23 
Bild, welches Griechen vorstellt, wie sie iiber gefangene Trojaner 
 dfiS Luos ziehen. lm Pallaste Monte Cavallo ist vonsseiper Hand 
9m grosses Plaftmtlgemiihle, welches Trajan vorstellt als Gebieter 
uber Asien, und später malte er mehrere Bilder aus der griechi- 
schen und römischen Geschichte und mythologische Darstellungen. 
Gabet zählt ihn noch 1831 unter die Lebenden.   i 
Üllrach, Johann BQPIISII, Zeichner und Maler, wurde 1724 zu 
Wangen im Algau geboren. Schon fiiihe von angebornerNeigung 
zur Iiunst gezogen, widmete er jede miissige Stunde der Zeichen- 
kunst und brachte es hierin ohne Lehrer endlich zu schönem Re- 
sultate, doch war er nur Dilettant, bis er an dem Domherrn Gra- 
fen von Seinsheim einen Gönner fand, der ihm Gelegenheit ver- 
schaffte, seinem Lieblingsstucliuni mit allem Eifer ubzuliegexi. 
Durach besuchte mit dem Grafen die merkwürdigsten Städte 
Deutschlands und zuletzt schichte ihn dieser auf seine Kosten auf 
die Akademie zu Bologna. In der Folge durchwanderte er auch 
andere Gegenden Italiens, überall dem Studium und seiner Kunst 
obliegend. 
Er malte mehrere Bilder, die nach Deutschland kamen, und nach 
fiinfjährigem Aufenthalte in dem Lande der Iiunst ging er nach 
Salzburg zurück, wo er 1757 mit Maria Barbara Itielz, die eben- 
falls zeichnete und malte, und durch ihre mit Seide eingelegten: 
Bilder Beifall fand in ein eheliches Biindniss trat. 
Durach machte sich in Salzburg halcl bekannt, besonders beliebt 
War er am Hofe des Fürstbischols Leopold Ernst von Firmian zu 
Passau. Im Jahre 1781 liess er sich mit seiner ganzen Familie in 
Passau nieder, wo er 1795 auch starb.  
Duraeh malte Altarbilder und Bildnisse. Unter die griisscren 
und merkwiirdigern Stücke gehört das Churaltarblatt der Ilimmel- 
fahrt Maria mit den lebensgrossen Gestalten der Apostel in Nie- 
dermiinster zu Regensburg. Ein anderes mit dem Bildnisse St. 
PiuperVs ist in der Pfarrkirclie zu Hallcin, und im Schlossc Wein- 
garten ein Gcsellschaftsstiick, das damals 500 fl. gekostet haben 
soll. Mehrere seiner Bilder waren in Leopoldskroxi. 
Mehreres iiber die Lebensverhiiltnisse dieses Künstlers S. Pill- 
Weufs Lexikon salzburgischer Iiiinstler. 
DuramanO, FYEIFIGBSCO, Blumenmaler zu Venedig um die Mitte 
des 18ten Jahrhunderts. Lanzi II. 240 nennt ihn einen manierir- 
ten Nachahmer des (jasparo Lopez. Er malte eine Menge von 
Bildern. die in ganz Europa zerstreut sind, denn sic wurden zu 
seiner Zeit sehr geschätzt. 
Durameau! LÜUiS, Historienmaler, geb. zu Paris 1755, gest. zu 
Yersailles 1796. Er studierte in Rom, wo er für Mariette die be- 
Yuhmtesteu Gemälde zeichnete, und nach seiner Rückkehr vivurde 
er nach und nach Professor an der Akademie der iYIalerei, königl. 
Cammermaler und Aufseher über die Gemälde der Iiroxie. Sein aka- 
demisches Aufnahmsstiick stellt den Sommer dar, am Plafond im 
Museum des Louvre. 
Durameau übte die Historienmalerei mit Erfolg, und seine Er- 
zeugnisse, obgleich nicht frei vom schlechten Gesehmacke, verdie- 
nen unter der Unzahl von geringen Produkten seiner Zeit erwähnt 
z" l'aide", besonders jene seiner früheren Zeit. Mit zunehmen- 
dem Alter verlor er an künstlerischem Verdienste. Sein Colorit 
Wurde schlechter und ermangelte der Wahrheit. 
Funseme besten Stücke hielt man die Enthaltsamkeit desBayßrCl 
und einen Zug aus der Geschichte des heil. Ludwig, die vor der
        

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