Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1728128
Feichtmayr. 
Feige , 
Ferdinand. 
Johann 
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ken. Borghini rühmt seine Geisslung Christi in Scüroee zu Flo- 
renz, undßaldinucci bewunderte seine kleinen Bilder.   
Das Todesjahr dieses Iiünstlers finden wir bei keinem italieni- 
schen Schriftsteller bestimmt; vielleicht erfolgte es in Deutschland, 
 wohin Fei in seinem  Jahre ging, also um 1589, Wvßllll 61' 1545 
geboren wurde. Auch in Frankreich war er. 
Feichtmayr, der Name drcier geschickter Stuceatorer, die in Bayern 
geboren wurden und ihre Iiunst daselhst übten. Franz Feicht- 
mayr, der Vater, war von Ammergau gebürtig, und dieser ver- 
zierte um 1700 zu Augsburg mehrere Kirchen und Häuser. Von 
ihm sind auch die Stuclsarbeiten in der ehemaligen Klosterkirche 
Thierhaupten.  
Sein älterer Sohn Franz Xaver wrurde 1750 Hofstuccatorer zu 
Dlünchen. Er verschwendete den Reichthum seiner Iiunst in der 
Tdieatinerliiyche dieser Stadt. Dieser iTempel ist nach dem Ge- 
schmache jener Zeit mit Verzierungen überladen. 
   Sein Bruder Johann Michael arbeitete in Augsburg als Stuc- 
catorer, und hier wurden seine und seines Vaters "Werhe oft ver- 
wechselt. Seineu Namen erhält die Dehorirung der prächtigen 
Klosterkirche zu Ottobeuern. Dort zierte er den Chor auch mit 
Statuen und die Beiehtstühle mit Basreliefs. 
FßlClllllllayf, Benßdlkt, Maler, suchte 1701 zu Nlünchen den 
Hufschutz nach. Er malte in der llesidenz daselbst Verzierungen, 
auch Früchte und Blumen. Dieses Künstlers wird von keinem baye- 
rischen Schriftsteller erveähnt.  
Feichtmayr oder Feuchtmqer, Johann, Bildhauer um 17501 
Von ihm sind dieAltäre der Iiirche zu Vierzehnheiligen, ferner 
die Figuren und Verzierungen in Stucco. Istrermuthlich. der obige 
J, M. Feuehtmaytr. v!   -V   
Feld, ein gescliicliter jvuvnger Iicindsclialtsinaler zu Vlfieiri, der bereits 
Bilder geliefert hat: die aller Beaehtiing wertli sind. Es öffcnlrräv" 
ret sich in ihnenein genaues Stiuliiiin der Natur.    
Feige, JOhätlJTl Clllflätläll, Bildliauerilzu Dresden, Sehiilerseines 
gleichnamigen Vaters, wurde 1752 gvehbren.  Er fertigte. Grabino- 
nuinente, wie das Fürstlich Lubuinirskißche und das Bergmandsche, 
und auch Ornamente für Kirchen und Palliiste verdankt man die- 
sem Iiiinstleir. Diese Arbeiten erwarben ihm Achtung, die eben- 
falls sein Vater veiiossf   
Das Todesjahi? dieser beiden Iiiinstleri ist uns nicht-bekannt. 
Iieller sagt, dass der Vater 179,8 in Dresden noch in rulimlicliem 
Andenken war] DeißSolin scheint gegen das Ende seines Jahr- 
hunderts gestor wen zu seyn.  
Fei G JOIIEJIII] FflßdTlCh, Bildhauer "zuilhesilcn und Bruder des 
s      
obigen, wm-de 1736 geboren: Izr {arbeitete mit seinem. Bijudernnd 
auch auf eigene Rechnung fulirte er Werke aus, XHÜSIlCHS lMenn- 
mente von geringem Ijmlange. Er fertigte auch Zeichnungen und 
Modelle zum Grabmale des Marschalls von Sachsen, aber sie lia- 
 men nicht zur Ausführung. Starb zu Anfang unsersvJahrhunderts. 
Feige, JOhiIIIII Inßfdlnillld, Bildhauer und Sohn des obiges), 
wurde 1767 zu Dresden geboren. Er erlernte die Anfangswrufei, 
unter der Leitung seines Vaters, und später besulelitc er dizdäitla" 
demießseiner aterstadt. Diesem Iiünstler verdan en wir m, e" 
Monumente. Er malteeuch auf Glasn      u  
        

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