Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727947
Farck , 
Seb. 
Benoit 
Farjat, 
oder Benedikt. 
247 
Farclt, Seb. s, Funk l 
FQIT, DiWld, Lithngi-aph, wurde 1182 zu Ulm geboren, und Er ist 
der erste, der daselbst diese Kunst ausiibte. Er erlernte das Schlos- 
serhandwerk, und wanderte auch als Geselle, bis eruGeleäßülflßit 
fand, bei A. Senefelder sich in der Lithographie zu üben. Hier- 
auf kehrte er nach Ulm zuriick, wg e,- eine Steindrnckerel errich- 
tete. Er lieferte eine Menge Arbeiten im Schrifttachß, Ähgßßi- 
ten, VVapPen und Portraite u. a. Einige der letzteren sind m W03:- 
ermanxfs neuen Nachrichten von Künstlern und Gelehrten Ulms 
 verzeichnet.  
Farelli, GlilCOmO, Maler zu Neapel, geb. 1624, gest. 1706- EI" 
lernte bei A. Vaccaru, und anfangs ahmte er auch die Weise die- 
ses Meisters gut nach. In dieser Zeit lieferte er einige schiitzbare 
Bilder, die ihm Achtung erwarben. Später sank er in der öffentli- 
ehen Meinung, als er im höhcrn Style arbeiten wollte. Er glaubte 
als Jünger Doxninichinifs auftreten zu können, was ihm jedoch nicht 
gelang. Von dieser Zeit an lieferte er nichts Geschmackvolles mehr. 
Lanzi l. 58g.  
Farenholtz, GOOTg, Kupferstecher von Copenhagen, wo er 1779 
auf der Akademie der Iiiinste studierte. Man hat von diesem Künst- 
ler einige satyrische Blätter moralischer oder politischer Tendenz. 
Farhlzdla; Albeft, Maler von Veronaß der Guido ItenPs Schule 
entweihte, denn er blieb trotz dieses Unterrichtes ein schlechter 
Schmieren  
Faräuß, 13'  1a; Maler zu Gravenhaag, wo er im vorigen Jahr- 
hundert verschiedene Ansichten dieser iStadl; zeichnete und malte- 
Seinc Gemälde gehören indessen nicht zu den Meisterwerken, aber 
seine Landschaftszeichnungen in Saftfarhen sind natur etreu und 
meisterlich behandelt. Sehr geschickt war er jedoch auch im Copi-l 
ren alter Meister, wie nach Ruysdael, u. a. 
Man hat von ihm auch geiitzte Blätter. Ein solches stellt die 
Himmelfahrt der Maria nach A. van Bloclalzxnd vor; zwei derselben 
sind Ansichten um Leyden, andere solche um den Haag, nach sei- 
nen eigenen Gemälden. La Fargue starb zu Leyden 1782- E? hafte 
auch einen jiingern Bruder, der die Kunst übte , doch mit germ- 
gerem Erfolge. Von ihrer Schwester Maria hat man schöne _ZßlC_l1' 
nungen, und auch einige Gemälde. Ersterer ist wahrscheinlich 1e- 
ner Elias Fargues, dessen Fiissly erwähnt.- Dieser malte LanClSCbüf- 
ten und Prospekte. 
Van Eynden und van der Willigen Gesch. II. 195. 
Faria, SGVBHIIO de, ein Portugiesischer Iiupferstecher, der noch 
zu Anhang unsers Jahrhunderts lebte. Wir konnten keine nähern 
Nachrichten über ihn erhalten, nur wissen wir, dass er das Bild- 
niss Camoens gestochen hat. Dieses Blatt hat Geyscr vor dem zwei- 
ten Theil des Bertuch'schen Magazins copirt. 
Fafjali, Benoit oder Benedikt, Kupferstecher, der zu Lyon 164-6 
geboren wurde. Er war Schüler von W. Chateau, und diesen be- 
glßilelß er?" auch nach Italien und nach Rom, wo er die Tochter 
des berühmten F. Grimaldi (Bolognese) heirathete. VOD dies" 
Zeit an verliess er Italien nicht wieder. IYIan hat von ihm eine b? 
delllßßde Anlhhl von Stichen nach berühmten italienischen MCP 
5mm, die mit Sicherer Hand und mit Geschmack ausgefühfl 5111i 
Fürjatstarb um 1720. 
        

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