Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727852
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Fäller , 
J0hann._ 
Fancelli , 
Francescoä 
Füller, Jühann, Hupferstecher, von Welchem Gandellini Verzierun- 
gen, Grottesken etc. erwähnt, ohne Näheres zu bestimmen. 
Falloco. NlliolüllS, Maler von Ortina, eopirte um 1740 die Werke 
seines Meisters Soliinena sehr wohl, und malte auch eigene Cum- 
Positionen. 
FallOUPS, Samuel, Zeichner und Maler im Naturhistorischen Fa- 
che. Er malte zu Aniboine in Ostindien die Insekten des Landes, 
und 1718 gab er zu Amsterdam Curiositcs naturelles heraus. 
Falte, J. B- s. Falda. 
Faltz, BQIIHOIId, ein berühmter Medailleur, der 41658 zu Stockholm 
geboren wurde. Er lernte Anfangs die Goldschiniedekuust, so wie 
Zeichnen und Wachshossiren, und hierauf besuchte er Paris, um 
unter 17. Cheron sich in der Stempelschneideliunst zu vervollkomm- 
 nen. ln Paris erlangte Faltz Ansehen und sogar eine königliche 
Pension von 1200 Liv. Er wurde vom französischen Hofe viel be- 
schäftigt, und auch nach Schweden lieferte er mehrere Werke. End- 
lich berief ihn Friedrich III. nach Berlin , und auch hier fertigte 
-er iynehrere schöne Münzen. In Berlin starb Faltz, und zwar um 
 1705. J. W. Hackenauer hat sein Bildniss gestochen. 
Fambrini, lflerdlnanfl, italienischer Kupferstecher aus der zweiten 
Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Blätter von seiner Hand sind: 
Der schiefe 'l'hurin zu Pisa. Veduta del campanile di, Piszi etc. 
 F. Fambrini incis. 1782. Sehr gr. fol. 
Das Battisterio zu Pisa. Veduta del Battistcrio del S. Giovanni 
di Pisa. Ford. Fambrini incis. 1786. Sehr gr. ruy. fol. 
Famier, ein französischer Bildnissnialer gegendas Ende des 17. Jahr- 
hunderts. Es wurden Bildnisse nach ihm gestochen. 
Famin,  Architekt zu Paris, der um 1780 geboren wurde. Er 
 bildete sich, zu Paris in seiner Kunst, und machte in derselben sol- 
che Fortschritte, dass er schon 1801 den grossen Preis der Archi- 
tektur gewann, und zwar init dem Triumphbogen, der in Lan- 
don's Annales V. 63. abgebildet ist. Sein Entwurf zum Monument 
des Generals Desaix erwarb ihm den zweiten Preis. Im Jahre 1806 
 stellte er mit GranCl-Jeanflßrl  zu Benevent in ei- 
ne;- Zeichnung der. Zu dieser Zeit vereinigten sieh beide liiinstler 
zur Herausgabe eines Werkes, das 1815 in 18 Lieferungen mit Text 
vollständig dalag. Es luhrtden Titel: Arehitecture tuscane, ou pa- 
lais, maisons et autres edifices de 1a 'I'oscane, gr. tol. 
Famin, C., der Herausgeber eines Werkes: Peintures, bronces et 
statues erotiques forinant la collcvction du cabinet seeretflu Musee 
roy. de Naples. Paris 1832. gr. 4. init 41 Iiupfern. Wir wissen nicht, 
ob dieser C. Faniin auch Künstler ist. 
Fanachen. S. Job. van Achen. 
Fancelh, FfancescQa Bildhauer 'und Lithoglyph von Rom, wo sich 
sein Vater Carlo, ein Toscaner, niedergelassen hatte. Dieser war 
ebenfalls Bildhauer und Steinsehneider, der fiir römische Kirchen 
und Palliiste zirbeitetc. Er_ war auch der Lehrer seines Sohnes 
Franz, eines liunstlerSr  m Eng_l'and_ seinen Ruf gründete. Carl I. 
lud ihn an seinen Hilf (im, und für 4195611 Fürsten fertigte er ver- 
schiedene Bronze, die geschätzt werden. Von seiner Hand sind 
auch die Statuen von Carl und Henriette, womit der Erzbischof
        

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