Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727729
Falbe  
Joachim 
Martin. 
Falcieri , 
Biagio. 
225 
Fülbß, JOBClIIm Martin, Maler und liupferstecher, wurde 1709 
 zu Berlin eboren. Sein Meister war J. IIarper und auch bei A. 
Pesne verhäieb er 15 Jahre, bis er aufEmpfehlung des letzteren Ilof. 
maler von Anhalt-Cöthen wurde. Im Jahre 1759 kam ffr wieder 
nach Berlin zurück, wo er 17651 auch Mitglied der Altadeltuie wurde. 
Nach Pesnds Tod Vollendete er alle Bildnisse dieses iWIeisters, des-l 
sen Liebe und Achtung er im Leben genoss. 
Der Tod ereilte ihn 1782.  
I-"albe hat verschiedene schiitzbare Blätter geätzt, in denen er 
den Rembrandt glücklich nachahmte. 
Die Geburt Christi mit den anbeteuclen Hirten. 
 Der Philosoph in der Studierstube, lsl. fol. 
Landschaft mit Bauernhiiusern und einer Windmühle, qu. fol. 
Diese 5 Blätter fertigte er nach ltembrandfs Zeichnung. 
Die Darstellung im Tempel, nach C. W. Dietriclfs skizzirter 
Zeichnung, fol. 
Der Knabe im Fallbunde, erster Versuch,   
Die Alte mit dem Gebetbucli, zweiter Versuch, I1. 
Vier Köpfe nach dem Leben, 1752. lsl. 4. 
5 Blätter, jedes mit einer Figur: Ex Collectione D. D. Stieg- 
litz, 8. 
Fünf Blätter mit orientalischen Figuren und Bettlern, nach Ilem- 
hrandt, fol. und 8.  
Sechs Blätter mit neu erfundenen Vasen, Falbe fec. 1750. 
Ein Iinpf nach Rembrandt, 1654- Selten- 
Das Kaufmanns Zeichen mit dem Merkur, fol. 
Einige man Falbe's Bildnissen wurden von andern Künstlern ge- 
stoc en. 
Falce: Antonlo da: Maler von Messina, nachLanzi I. 591- d- A- ein 
braver Verzierer in Gouache und Oel, der sich nachher auch in 
Wanclbildern versucht hat. Ticozzi sagt, dass sich dieser Iiiinst- 
ler einen ausgezeichneten Namen gemacht habe. 
Er starb 70. Jahre alt 1712-  
Falch, Johann, Maler zu Augsburg, der sich in Abbildung von 
Disteln, Gesträuchen etc. den W. Hamilton zum Muster nahm, 
ohne ihn gerade zu erreichen. Starb 1727 im lto. Jahre, wie Stet- 
ten versichert. 
Falciatore, PhlllPP, Maler zu Neapel, L. Vaccards Schiil-r. Er 
malte in Fresco und auch Oelbilder, welche Räuber, Gefechte, 
Feuersbrünste etc. vorstellen, und die zu seiner Zeit beliebt wa- 
ren. Bliihte um 174g. 
FalClerl-a 318510, Maler und Kupferstecher, geboren zu Brento- 
nieo 1623, gestorben 1705. Pozzi und nach ihm Lanzi machen 
diesen Künstler zu Jakob Locatellfs Schiiler, was nicht seyn kann, 
indem Locatelli schon 1628 starb, es musste denn noch ein ande- 
rer, unbekannter Iiiixlstler dieses Namens später gelebt haben. In 
Venedig nahm Falcieri Peter Liberi's Manier an, und viel von dem 
Feuer und der Fruchtbarkeit der Venediger Schule. Er malte in 
Venona oft Stücke von ausserurrlentlicher Grösse, die stark im Cru- 
lorite, aber uncorrekt in der Zeichnung sind. In der Doxrlinisu- 
ner Iitrche der bezeichneten Stadt ist sein grosses Gemälde mit (lUiH 
Cuncillllm vonTx-ient, wo in der Höhe der heil. Thomas die K8- 
tzer uiederstreckt.  
Bartstll, P- gr. XXI. pag. 156 beschreibt von Falcieri ein Blatt, 
Naglefs Künstler-Lax. IV. Bd. 15
        

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