Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727645
Facius, 
Friedrich WVilhelnn.  Fadjga, 
Domenico. 
211 
Facius, Friedrich Wilhelm, ein geschickter Stein- und 3mm. 
pelschneider zu Weimar, der Vater einer trefflichen Iiiinsrlex-in, 
der Angelica Facius. Er fertigte mehrere Medaillen, die wegen 
ihrer Schönheit und fleissigen Vollendung alles Lob verdienen. E;- 
schnitt das Portrait des Grossherzogs, so wie auch 161105 des be- 
rühmten Göthe. 
FaClllS, Angclica, Stein- und Stempelschiieiderin von Weimar, 
bildete sich unter der Leitung ihres Vaters F. W. Facius, und be- 
gab sich dann nach Berlin, wo sie zuerst in Zelter's Hause wohnte, 
bis sie unter der speciellen Leitung des berühmten Bildners RüuCh 
ihre künstlerische Bahn "zu verfolgen" das Glück hatte. Sie übte 
sich bei diesem lYleister auch in mehreren Theilen der Sßlllptllr, 
und so erlangte sie den Ruf einer vorzüglichen Künstlerin. Sie 
schnitt das Bildniss des Grossherzogs von Weimar in einen schö- 
nen Carneol, und dasselbe Portrait schnitt sie auch für eine Ver- 
dienst-Medaille. Im Jahre 1825 fertigte sie die Medaille zur Feier 
des Jubelfestes des Grossherzogs von Weimar, und 1829 rühmte 
man die unter Baiiclfs Leitung vollendete Medaille auf den Tod 
desselben als die VOlllROUJmCIISlZE ihrer Arbeiten. Besonders kühn 
behandelt und doch sehr gut ausgeführt sind die Cypressenziveige. 
Das Brustbild des Verewigten ist sehr geistreich aufgefasst und gut 
gelungen. Auch ihre Portraite in Geminenart beurkunden ihr Ta- 
lent als Steinpelschneiderin, und wie gut sie sich aufs Moclelliren 
verstehe.      i  
Man hat von dieser Künstlerin auch mehrere schöneBüsten in 
Gyps, Siegel und Basreliefs, lauter Werke, die mit Einsicht und 
Geschmack vollendet sind;       
Fackler, JOSßPh, Maler zu Salzburg, der für Kirchen arbeitete. 
Von ihm ist das Bildniss St. Piuperßs mit der Stadt Salzburgiiber 
seinem Grabmale in der St. Fetersliirche. Fackler starb 1745 im 
47. Jahre.        " 
Facqueur, Architekt aus Gent, ein- Künstler unserer Zeihi. Im 
Jahre 1826 erhielt er den Preis. der Architektur.  i-  
Fachs oder Flachs, Modestinus  Mgdainßur uns Männlei- 
ster zu Anhalt von 156g  1595- Er bezeichnete seine Werbe 
mit einem Monogramme.     
P3012013, 1388110 Ffäly Nlßülü," Maler zu Valencia, der sichdfll 
Ruf der Heiligkeit erwarb. 'Er'legte sich anfänglich auf die Wis- 
scnschaften, dann auf die Malerei, und 1'555 trat er in d?" Streif!" 
en Orden des heil. Franciscus, und zwar in das Iilvßüß "Santa 
älaria e Gesu, wo er viele Gemälde ausführte, dießichdurch COITGktf 
heit empfehlen. Auch die Chorbücher verzierte er iigitlylimatureii. Im 
Claustro von S. Francisco extranuros zu Valencia ist ein Frcscof 
gemälde von seiner Hand, den Kampf Michael's mit dem. Luzifer 
vorstellend.   1    
Factor soll in Italien gewesen seyii. _Er starb _1533'iind 91786 
sprach ihn Pabst Pius VI. heilig. _Bei dieser Gelegenheit liess-'die' 
liönigl. Akademie von St. Carlos eine Münze prägen mit der Büste 
des l eiligen und dem Wappen der Stadt Valencia.   
Fadiga, Domenico, Bildhauer aus Verona, bildete sich. in den 
Anfangsgriinden der Kunst in seiner Vaterstadt, und. hierauf. be- 
ab er sich zu seiner Vervollkommnung nach Romy Wo er um" 
äanovzfs Leitung stand. Er fertiätielßüstenaund Eiguren mit gfoi" 
8er technischer ertigkeit. Von  ist auch die grussq fytrwldev
        

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