Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727623
F accini 
Facini , 
oder 
Pietro. 
Facius , 
Frater. 
215 
wellen. Bartseh glaubt das Blatt mit voller Ueberzeugung dem Fac- 
 cini zuschreiben zu dürfen, da es in der lYIanier nicht an jene 
des Brizio erinnert, und da Falcino unbekannt 1St- 
Die beiden übrigen Blätter gehören nach BIlPtSClt ebenfalls dem 
Faeini an. Das zweite nennt lYIalvasia namenlos.  
St. Franz von Assisi kniend mit dein Jesuskinde. Welßllei die 
Händchen der links aufVVolken von Engeln getragenen helL Mut" 
t  ht.  
eiililietiiei Blatt erinnert an die VVeise des Baroceio, nach dem Ger- 
mälde des Künstlers in der Kapuziner Kirche zu Bulüglla 59h! 
geistreich radiert. H. 12, Z. 2_ L., Br. g Z. Sfelteng  
Es gibt von. diesem Blatte eine gute gegenseitige Qttplßiv d  L 
Ein blinder Bettler auf der Strass-e stehend, wie er ein Lie sing  
Zu seinen Fiissen liegt sein Hund. Im Rande liest man: 511391"? 
a lauora {ieui de porche ete., nach Malvasia ein Bergamaski- 
sches Terzet ifon ltlgardi. H. g Z. 811., Br. GZ. 5 L. HÖClISt 
selten und egistreieh radirt. 
Der blinde Bettler von seinem Hunde geführt, im Grunde rechts 
zwei junge Leute. H. 7 Z. Br. 5 Z. 5 L. Sehr selten. 
Bftllliüt dict. des nionogr. I. Nru. 277 erwähnt noch fünf an- 
dere Bliitter als VVei-ke des Faccini. Diese sind mit einem Monu- 
'am e bezeichnet.  
glVidi-l Bettler, von denen zwei bueklieht sind und die übrigen in 
Krücken gehen. Neben dem Zeichen steht: PSF, was Pe- 
tri Stefanoni Jbrmis bedeutet. H. 5 Z. 11 L-, Br- 8 Z-  L- 
 Sehr selten und der Pendant zu den von Bartsch beschriebe- 
neii Blättern. 
Ein auf dein Boden sitzendes Kind mit einem Baumzvveige. [in 
Grunde Landschaft mit Bäiuinen, und darunter einer, an wel- 
ghem eZin äiiiid mit den Füssen aufgehängt ist. H. 2 Z- 9 Lw 
r. 5 . .  
Das Skelett mit der Sanduhr, ein Kind zum odenen Grabe tiih- 
 rend. H. 3 Z. g L., Br. 2 Z. 11 L.  
Der Schniid vor dem Auibose sitzend; in der Mitte des Blattes 
sitzt links ein DIiidcheii und rechts stehen zwei Knaben. Diese 
Personen sind in einer Art Felsenhühle. H. [t Z. 4 L., B1"- 
 Z. 5 L.  
De? Innere eines Zinirners, wo ein Knabe auf dem Stuhle sitzt. 
 den Alten betrachtend, der die Katze nöthiget, die Castanlßn 
aus dem Camine zu ziehen. H. 7 Z. 10 L., Br. 5 Z. 10  
Frenzel (Katalog den grätl. Sternbergjselieii Samtnlung 135124) 
glaubt, dieses iiusserst geistreich radirte Blatt sei vun einem Holländer. 
Auf der "leich T0558!) Co ie liest man: Ani. Carrache. 
u 5 P 
FaCClÜl-l: GmSePPe, Iiupfersteclier, dessen Lebensverhältnisse uns 
unbekannt sind. Er stach die Zingara, oder Maria in einer Land- 
schaft: mit dein Iiinde auf der Flucht in Aegypten, nach Correg- 
gio, fol.       
Tieuzzi erwähnt eines I: aceiolino, der eine lYIadqnna mit dem 
Kinde nach Correggio gestochen ihat. a. 
FGCCiO-ÜÖ Architekt von Urbino, entwarf den Plan zu .Bau der Ci- 
7   m  
tadelle zu Turin, die 1505 erbaut wurde. Dieser, aufäezeichnetß 
Mann, der im Zeitalter Leo. X" und Carl V.- lebte; wix  von kei- 
nem italienischen Scliriiiiteller erwähnt.   i.    
Faeius, Framr: ein berühmter Goldschmied aus Verona, welcher 
auri et argenti pptiinus tabricator genannt wird; In_ein_6m 13163 
von dem Canouicus Oddo de Soiiinii verfassten Verzeichnisse er
        

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