Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727545
Faher , 
Karl. 
Fnlare , 
Frangois 
XavierL 
207 
Faber, Harl, Miniaturmaler zu München, ein ilwgßr Künstler. 
Er malt wohlgleichende Bildnisse. 
Fahl; Franz , Historienrnaler von Soave irrt Verpneäisßllßn 11m1 Schii- 
ler von Brusasorci. Er malte um 1620 fur Iurchen. 
Fabi, Franz Mafia, Edelsteinschneicler zu Venedig, der bei G. 
Valder zu Wien_ seine liunst erlerntel Er gub injfßfächleilene 
 Steine, und copirte meistens antike Iiopfe. ieser hunsilßf Starb 
um 1755.    
Sein Sohn Johann Fabi ubte gleiche Iiunst.  
Fahio di Gentile, Maler i'oi_i Pieeno, der um 1442 blühte. _Sei- 
ner wird in der Storia de] Piceno erwähnt, und zwar zu S. Gine- 
sio. Dort ist oder war ein Bild von ihm, di non cativo colore, 
wie Ticozzi sagt. Dieser Fabio fiilirte seine Bilder sehr zart aus. 
FEIblO, PlO, Maler aus Udine, der _in Boni studierte und arbeitete. 
Er malte im Corso das Bild-des heil. Carl, und 1678 wurde er Mit- 
glied der Akademie von St. Luca. Später kehrte er in seine Va- 
terstadt zuriich, und malte da Altarbilder. und Stalfeleistüclie, wo- 
mit er eine ehrenvolle Stille unter den Cartonisten gewann, wie 
Lanzi II. 225. d. A. versic ert. 
Fabius, 6., ein YllmlSGhEPiBltlGY, mit dlem Beinamen Pictor, ein 
iiir seine Zeit trelllicher Maler, der um 450 nach Erbauung Emu's 
lebte. Er malte zu Horn den Tempel der Salus rneisterhaft, vvie Plinius 
versichert. Seine Bilder gingen erst unter-haiser Qlaiidiusdurch 
Brand zu Grunde. Winekelinann sagt irrig, dass dieser Künstler 
zur Zeit der Schlacht bei Ciltlll gelebt habe. Jener Fabius Pictor 
war ein Sprössling dieser Familie, deren Glieder den Beinamen 
Pictor von der Iiunst ihres Ahnherrn führten. 
Fahre, FITHIQOlS Xavierj Historienmalen, wurde zu Montyel- 
licr 1766 geboren. Er bildete sich in David's Schule und machte 
da SOlClIClFOYISClITllIC, dass er schon 1737 den ersten Preis delTMa- 
lerei gewann, und zwar mit dem Gemälde, welches Zedekins und. 
seine Sühne vor Nebucadnezar vorstellt, eine schreckliche Bege- 
benheit nach Buch der Könige XÄV. und Jeremias ÄXXIX. Lan- 
don hat im vierten Bande seiner Annalen p- 81 einen Umriss da- 
von gegeben. Mit diesem Preise war das Reisestipendium de: K0" 
nigs verbunden, und Fahre reiste daher nach Italien, 1310 91' älis 
1326 verblieb. Er wurde zu Florenz Professor der Alsa emle er 
bldenden Künste und in dieser Stadt malte er auch eine bedeu- 
telnde Anzahl voii Genilzilden, die er in die Salons nach Paris 
schickte. Sie bestehen in historischen Darstellungen und in Land- 
schaften mit geschichtlicher Statla e, und auch das Portrait behan- 
delte er trefflich, so wie denn Failire iibei-haupt einer der vorzüg- 
lichsten französischen Iiiinstler ist. Seine bessern Werke zeichnen 
sich durch Anmuth und Adel des Styles . durch Reinheit der Fur- 
men, durch lNiirn-ie des Tones und durch Einfachheit aus. Man 
findet darin hohe Vorziige, besonders in Frankreich, wo das Ge- 
brechen der li-anzösischen Sehulemcht auffällt, Es ist dieses der 
Hang zum Theatralischen, Alfelitirten, wovon auch Fahre nicht 
ganz freizusprechen ist.    
Im Jahre 1826 kehrte Fahre nach Frankreich Ztlflllalli und liesä 
sich zu Montpellier nieder. Hier grundete er ein useum un 
eine öffentliche tiibliothek, wozu er seine eigene Biiehersamrnlnllg 
bergab, Auch uberliess er dem Museum mehrere seiner Gemaldß
        

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