Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727532
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Faber, 
Karl 
Gottfried 
Traugott. 
Fab er , 
merdiener des Fürstbischofs von Schwarzenberg zu Raab, wie Pill- 
wein versichert. 
Faber, Harl Gottfried Traugott, Landschaftsmaler zu Dres- 
den, der daselbst 1788 geboren wurdrq Er bildete sich unter der 
Leitung des berühmten J. Ch. Ittlengel H1 Dresden, und dann war- 
es auch die Natur, welche er mit Aufmerksamkeit beobachtete und 
studierte, Er stellt sie mit Wahrheit und Treue dar, in gu- 
ter Auswahl, wenn er sie auch nicht zum Ideale erhebt. Seine Bil- 
der verursachen einen angenehmen Eindruck, sowohl durch die 
Schönheit dernFarben, als durch die sorgfältige Ausführung, wo- 
rin er eine tuchtiäe Fertigkeit an den Tag legt. Seines Lehrers 
trefflicher Baulnsch ag ist nirgends zu verkennen. Faber hat auch 
in Nachbildung grosser Meisterwerke seine Iiunst gezeigt; im 
Jahre 1816 cßpirte er die berühmte Hirschjagd von Ruysdael, und 
ab sie mit Feuer und Kraft wieder. Besonders aber sind es Darstel- 
äungen der interressantesten Punkte der Dresdner Umgegend, in 
welchen der Iiiinstler unerxniidet war. 
Traugott Faber ist Mitglied der Akademie der Iiiinste zu Dresden. 
Faber, JOhBIIII Theodor EUSClJIUS, Laudschaftsmaler zu Dres- 
den, wurde 1772 zu Gottlcube geboren. Er bildete sich unter 
KlengePs Iieitung und durch das Studium nach der Natur zum ge- 
schickten Iiiinstler, wie die Bilder beweisen, welche sich von ihm 
finden. Sie sind in bedeutender Anzahl vorhanden, und durch 
Anmuth und Farbenreiz ausgezeichnet. Seine Landschaften sind 
reich und mit Phantasie aufgefasst, vollendet bis in das Detail, aber 
mehrere sind in der Darstellung manierirt. Sehr lieblich sind seine 
Mondscheinlandschaften, und auch zierliche Gouachebilder hat er 
geliefert. 
Faber, Frxedrlch TheOdOT, Lanclschafts- und Thiermaler zu 
Brüssel, wo er 1732 geboren wurde. Den ersten Unterricht in der 
Kunst ertheilte ihm sein Vater, bis er im 17. Jahre in Ommeganlfs 
Schule übertrat, die er als geschickter Künstler Yerliess. Hierauf 
kehrte er nach Brüssel zurück, und gründete da eine Porzellanma- 
nufaktur, aus welcher schöne Arbeiten hervorgingen. Faber malt 
selbst auf Porzellan und abwechselnd. in Oel, lauter schätzbare 
Bilder. Er bewegt sich vorzugsweise 1m Genre und in der Land- 
schaft, worin er an Ommeganls erinnert. 
Dieser Künstler hat auch eine Folge geistreich radirter Blätter 
geliefert. Sie sind nach Onimeganli, Ostade, de Roy, van Assche 
und nach eigenen Compositixuxien gefertiget. In B. WeigePs Cata- 
log III. 72 ist ihre Zahl auf 59 angegeben, unter dem Titel: Re- 
cueil des gravures a l'eau fbrte par T. F. Faber 1807- 12  
u. fol. 
q Nachrichten über diesen Künstler fanden wir in den Annales du 
Salon de Gand par de Bast, wo S. 57 eines seiner Gemälde abge- 
bildet ist. 
56311 Svhn H. Faber malt sehr schön in Email. Seine Werke 
sind glänzend und zart in der Ausführung"- 
Faber, J-y Landschaftsmaler in Hamburg, befand sich um 1818 in 
Italien, um in Rom und in andern Theilen des Landes seine Stu- 
dien zu machen. Von dieser Zeit an malte er mehrere italienische Ge- 
genden und Ansichten, besonders um Rom und Neapel. Noch 1329 
wurde eine solche auf der Hamburger Hunstaustellung gerühmt. 
Die Darstellung ist dem Lateinergebirge bis Rom entnommen.
        

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