Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727492
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Ezekie], 
F aber, 
John. 
  Eine vollständige Aufzählung seiner Schriften findet man im ge- 
lehrten Berlin im Jahre 1825- 
Ezeltiel , E. A- , ein englischer Iiupfersteeher aus der zweiten Hälfte 
des vorigen Jahrhunderts. Man kennt von ihm das Bildnigs des 
John Patcz, Chirurgen zu Exeter, 178g in Punlstirmanier gestochen, 
und von 1733 jenes des Arztes Thomas Glass, Iiniestück, mit ei- 
nem 61359, Beide Blätter sind nach J. Opie gefertiget. 
Ezpaleta, ein Spanischer Miniaturmaler, der sich im sechszehnten 
. Jahrhundert zu Saragossa Ruhm erwarb. 
Ezquerß, Don Gerommo Antonio de, ein spanischer Maler 
 aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. In der Iiirchc des 
heil. _Phil1ppus Neri zu Madrid sieht man von seiner Hand Heili- 
genbilder und ein Meisterstiick zu Buenretiro. Er malte auch 
Bambocciaden und 1725 ernannte ihn der Rath von Castilien zum 
'I'axator alter Malereien. Sein Todesjahr ist unbekannt. 
Ezquera, PGÖPO, Architekt, dessen Name in Spanien durch meh- 
rere Iiirchenhauteti erhalten ist. Diese haben noch etwas von der 
guthischen Weise, aber in Verzierungen sind sie überladen und 
uft burlesk. Er erbaute die Cathedrale von Pasenzia mit einer Fa- 
Qzidc von zwei Sänlen- und einer Pilasterreihe, konnte aber den 
Bau nicht vollenden. Auch seine Kirche von Malpartida vollen- 
dete nach seinem 1561 erfolgten Hinscheidexi erst sein Sohn, der 
in der Folge in den Dominikaner-Orden trat. 
Seine Cathedrale ist seltsam verziert, zur Seite sind zwei sehr hohe 
 Thiirme, und das Innere, ein grosses SchitT, ist mit Statuen und 
 Basreliets von G. I-Iernandez überladen. Viele burlesken Ornamente 
kamen indess erst nach dem Tode des Künstlers an diese Kirchen, 
und daher geht vieles von dein grillenhaften Zeuge nicht auf seine 
Rechnung. 
Faba, GCPOYIIIUCT, ein Priester aus Calabrien, schnitzte ganz kleine 
 Bilder in Buchs oder Nussscliale. Diese Arbeiten würdigten sogar 
Franz I., Philipp II. und Karl V. wegen ihrer grossexl Zartheit 
 ihren Aufmerksamkeit. 
Fabbrl, Glovannl, s. Johann Fabri. 
Faber) John: Zeichner und Schwarzlauilststecher,,ein Niederländer, 
der um 1650 geboren wurde und um 1687 nach England kam. Er blieb 
von dieser Zeit an in I.o11dun , wo er mit der eder Bildnisse auf 
Pergament zeichnete, und solche in schwarzer Manier fertigte, so- 
wohl nach eigenen Zeichnungen, als nach andern Meistern. Seine 
Werke gehören indessen weder in RilCliSlCilt des Geschmacks noch 
der Ausführung zu den vorziiglichsten. Die besten sind: 
Dr. John Wallis, berühmter Mathematiker, Hauptblatt des l-iümg- 
lers, nach Iineller, fol. 
Die Büsten der Philosophen, nach Rubens, ful.
        

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