Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727474
200 
Eynclen , 
F raus 
Eynden , 
Jacobus , 
van. 
Maria auf dem Throne von mehreren Heiligen umgeben, nach 
Rubens, fol.  
St. Gregor mit andern Figuren, nach 311581155 gr. fol. 
WCambyses lässt einen schlechten Richter sclunden, nach Ru- 
bens, fol.     
Der Friede und die Glückseligkeit eines Staates, nach Rubens, 
u. fol.  
StiIPetrus und Paulus in einer Vorhalle, nach Rubens, (In, fo]. 
 Die Iiirchenväter, nach Rubens, fol. 
St. Christoph, nach Rubens, fol. 
Das (Eemälde in Rubens Grabhapelle,  
Eynden, FTQUS, Van, Maler, wurde zu Nijmegen 169i geboren, 
von einer Ziiricher Familie abstammend, die sich „am Ende" 
nannte, die aber in der Folge in das Gulikerland zog. Frans 
lernte das Zeichnen und Glasmalen in seiner Vaterstadt, kam dann 
zum Landschaftsmaler Romborgh in die Lehre, und suchte zuletzt 
auch in der Werkstätte des Elias van Nijmegexl Beschäftigung. Hier 
malte er Tapeten, Supraporte, Ofenschirme u. clgL, und blieb ei- 
nige Jahre in der Fabrik dieses Meisters, bis er sich geschieht ge- 
nu fühlte, selbstständig aufzutreten. Jetzt liess er sich zu Rot- 
teräam nieder und ergab sich demselben Iiunstbetriebe, wie sein 
Meister Elias, nur nicht in dieser Ausdehnung. In den letzten 
Jahren zog er in seinen Geburtsort und fertigte auch hier noch 
verschiedene Gemälde, bis ihn 17,12 der Tod. überraschte. 
Frans van Eynden malte gerne arhadische Landschaften, die er 
im Geschmaclie des Jan van Huysum behandelte, doch weniger aus- 
fiihrtc. Seine I-Ieerdeu weiden unter klarem und heiterm Himmel 
 und die dünnen Wolken sind vom Sonnenlichte beschienen und spie- 
geln sich im klaren Bache. Die Gründe zieren abwechselnd ver- 
 schiedene Biiume, die er mit meisterhaftem Pinsel darstellte. Das 
Ganze ist klar und leuchtend von Farbe. Besonders schön sind 
die Ruinen und Grabmonumente, womit er seine Landschaften 
zierte, und auch die Figuren sind gut gezeichnet. 
Dieser Iiiinstler lebte sehr zurückgezogen, und daher wurde er 
weniger bekannt als seine Zeitgenossen. Auch schrieb er seinen 
Namen höchst selten auf die Bilder, wesswegen viele unbekannt 
blieben oder andern zugeschrieben wurden.  
Mehrere seiner Bilder hat der Maler Preij vollendet. Von sei- 
nen 'l'apeteix mit Landschaften werden wenige mehr übrig seyn, 
Zcichnungenvotl ihm aber finden sich noch in den Cabineten zu Rot- 
terdazn und Amsterdam. Auch ist von ihm noch eine Abhandlung 
über die Glasmalerei vorhanden. Van Gool übergeht diesen Künst- 
ler und auch bei Fiissly und Fiorillo fehlen die Maler van Eyn- 
den. Ausführlich handelt über diesen Frans van Eyndezi Roelaxid 
YanI-Iyxzdeil in der Gcschiedenis der vaderland.Schildcrlsunst 1.30881. 
Eynden, Jacobus van., Maler, der zu Nijmegen 1755 geboren 
wurder Sein Vater Jacob unterrichtete ihn in der Iiunst, seine 
Ausbildung aberverdanht er dem eigcnenFleisse. Enmalte allerlei Ge- 
genstfinde, machte sich aber besonders durch seine Zeichnungen 
in Wasserfarben bekannt. Diese stellen Blumen, I7riichte, Thiere, 
Ansichten von Städten und liiildliche Gegenden vor. Indessen sind 
seine Zeichnungen nicht im Uebertlusse vorhanden, denn er musste 
sich auch mit dem Unter-richte befassen und (Einen T1191] scinm-Zcit 
nahmen auch die Wissenschaften eine er las die griechische und 
 römische Sprache , verlegte sich auf Allcflllumshuntle und Nu- 
mismatili.
        

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