Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725607
Dnpont. 
Dupont 
Pingenet , 
Jean 
Biarie. 
DÜPÜÜT , ein geschickter französischer Formschneimler aus (ler zwei- 
ten Hälfte des 1(jten Jahrhiuzderts. Pupillen erwähnt von seiner 
Hand einer Himmelfahrt IYIariii, die er 1585 nach eigener Erfin- 
dung artig in Holz geschnitten. l  
Dllpünt, ein Bildhauer zu Paris, rler um die Mitte des vorigen Jahr- 
hunderts. arbeitete. Er war 1710 Professur der alten Akademie, 
Ein Maler Dnp 011 t, Nnttiefs Schüler, lebte zu gleicher Zeit: 
DUPODI, genannt Pointie, nach Descamps ein geschickter Perspek- 
tivmaler, der um 1700 zu Brüssel lebte. Mehrere seiner Bilder 
sind mit Fr. Boufs Figuren geschnxiiclit, und solche sind schätz- 
bar. 
DUPOUI, Peter, Kupferstecher, wurde 1750 zu Paris geboren. Er 
bildete sich in Paris zum Künstler und ging dann nach London, 
wo er um das Ende seines Jahrhunderts starb. Von ihm kennt 
man: Das Purtrait des Generals Conwayl nach Gainsboroughhnd 
jenes des Obersten St. Leger, zwei schöne Blätter in Schwarz- 
lumst. 
DIJPOIII, AlPlIOHS, Lanrlschaftsmaler zu Paris, Schüler von Grog 
und BerLiu. Dieser Iiiinstler machte inItalien häufige Studien, die 
er in grösseren Oelbildern ansfiihrte. 
lYIehrere seiner Gemälde stellen Ansichten aus der Umgegend 
Ronfs dar. Auch alte Denkmäler, Städte u. s. w. bringt er in land- 
sehaftlicher Umgebung an. Mehrere seiner Erzeugnisse sind in 
der Gallerie des IYlnrquls Besplas zu Fontainebleau, andere erhielt 
der Herzog de Lucqucs. Er hiilt auch eine Schule. 
DUPÜÜÜQ HCIUTICII, trelllieher Iiupferstecher zu Paris und daselhst 
geb. 1797. Er bildete sich unter Bervie und lieferte mehrere Blät- 
ter, die ihn als genialen Iiunstler wwarhiinden. Dnpont arbeitete 
viel in Sehwarzhilnst, die er vervolllsonunnet hat. Man hat von 
seiner l-laixd eine grusse Anzahl von Vignetten nach Giroclet, GÖ- 
rard, Desenne, Deveria u. a. Auch Portraite, wie: . 
Hussein  Pascha , nach Chnmpmartiix. 
Eine Dame mit ihrer Tochter, nach van Dyek, für das Musäe 
Laurent gestochen, 1832. 
Latil, Erzbischof von llheims, nach lngres, ein VVerk, das dem 
Urheber eine goldene Dletlaille erwarb, und welches aus Auftrag 
der Regierung entstand, so wie das Costiim eines Grussolli- 
ziers der Krone, für das VVerh: Saere de Charles X. 
Madame Pasta, röle Anna Bolena, l-lalbfigur, fol. 
Michel Montaigne.  
Alexander Desenue, beide 1827 zur Ausstellung gebracht, 
Noch verdankt man diesem Künstler: 
Den Einzug Heinrich IV. , nach Gerard, 1822. 
Den Ursprung der Zeiehenhunst, nach Girodetf 1824. 
Gustav VVasa's Abdankung vom Thron, nach Hersenty fiir die 
Gallerie Orleans gestochen, qu. imp. fol. Dieses Blatt niachte 
dem Iiiinstlei- Ruf, 1827. 
Unter seiner und des Malers de 1a Roche Leitung, werden die 
gelungenen Stahlstiche gefertiget, welche den 'l're'sur de Nu- 
mlsmatique et Glyptique zieren. Wir verdanken diese täuschen- 
den Nachahmungen einem eigenen Verfz-xhrcn des A. Collas. 
Dulmlt Pmgßnet, Jean lllilflß, Maler zu Paris, aber von Ver- 
sailles gebiirtig. Dieser liiinsller bildete sich unter David und
        

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