Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727183
Everdingen, Aldert van.  Evärs, Anton Clemens Albrecht. 
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Piandlinien, wo dieflatten nicht abgescliuittenw und mIiYWielWPIat- 
ten-Grat (Braaindrncke) versehen sind, für 30 T5819? aüsgeboten. 
Bei dieser Capitalfolge ist "auch das 'l'itelblatte'mit der Unterilchrift 
in Versen; die Nro. 51 A, die verworfene Platte ist hier ebenfans 
dabei, so wie das Blatt von L. v. d. Vinne, dem Schüler Berghenfs, 
das immer fiir Everdingeifs Arbeit galt.   
In demselben Catologe ist S. 25 die 'G0ttsched'sche7 Uebersetlzung 
dieser Fabeln 'mit Kupfern von Eveiiclihgen auf 10' Thlrpgeiferthet. 
In der zweiten Abtlieilung dieses Cataloges" sind: S. 12251ZWel3LanQ' 
schaftszeiehnungen in Bister auf M; Thlr. geschätzt. Diese gWlFlÄYEI- 
chen Blätter sind in qn. 12.      1"- F1 
In der dritten Abtheilung sind 51.69 eiüiiggefßlätter in, Kupfer, 
im alten Druclie vor der Retouche, ä auf 1 Thlr. gewerthetäml 
Die Blätter dieses Künstlers sind gewöhiilicliniit AVE, "dcfei-"äuch 
mit dem vollen Namen" bezeichnet. Ausführlich beschrieben sind 
sie bei Bartsch.  T?  
Everdingen, Gasar van, Zeichner, Maler "und Alßlliißkßigßiliäälllfä 
Bruder, wurde 1606 zu Alcmaer geboren. Er ltaiii selirlljiing zu 
J. van Brunckhorst, wu er bald seine Mitschiilcrjibertraf; sowohl 
in historischen Darstellungen, wie iirPortraiten. Seine Zeichnung 
ist correlit und die Färbung warm und mitgbreiteu; "Pinselwaufge- 
tragen. In der Compositiou ist er verständig und voll Feuer. Er 
hatte ein besonderes Talent die Zeiiilinnngeni der vlbrriehmstun 
italienischen Meister nachzuahmen. Mehrere solcher Zeichnungen 
wurden für Originale verkauft.      
Cäsar von Everdingen starb 1679.     
Zur Bezeichnung "seiner Werke bediente er. sich eines, Mono- 
grainius, und auch die Initialen CVE finden sich auf Bildern, die 
diesem Künstler angehören könnten.   
Everdingen, Jüllänll Van, der jüngere BruderAldei-ts, maltevorf 
trefflich leblose Gegenstände, aber seine Darstellungen dieserlrt 
sind selten, weil er die Iiunst bloss zum Vergnügen betiiieih. Er 
war Sachwalter zu Alcinaer, wo er 1656 starb.     _ 
Everdyck, cOrnßllllS, Iiunstliebhaber, der von einer [adeligen 
Familie aus Toi-goes abstainmt. Er malte Historienh die"ia_ber in 
seiner Familie blieben.    i  
Dieser Everdycls lebte in der ersten Hälfte des siebenzehnteii Jahr- 
hunderts und noch 1Ö50.   
. e 
Everdycli, Wilhelm, ein geschickter Portraitmaler, 11115 301m de! 
obigen, übte uin 1650 die Iiunst in Seeland. Th. Mathain stach 
nach ihni das Bilclniss von Johann de Bi-une, J. Suyderhoef jenes 
von Johann van Roiiberg, und das des Iohanues de Mey. 
Everen, Egld van, Historienmaler zu Antwerpen, wo er 1490 als 
Mitglied der Bruderschaft des heiligen Lncas erscheint. Später be- 
rief ihn Kaiser Maximilian naclrPrag. Zu Nürnberg befand sich 
von seiner Hand gemalt der Leichnam Christi auf dem Schoosse 
der heil. Jungfrau, bezeichnet: Aegid. van Everen Belga P. Wir 
können den Ort nicht angeben, wo sich dieses Bild jetzt befindet. 
Evers, Anton Clemens Albrecht, Portrait- und Genrenialer, 
wurde 1802 zu Morizburg bei Hildesheim geboren, wo er auch 
den ersten Unterricht bei dem Maler Schmidt erhielt. Indessen 
bestimmten _ihn seine Aeltern zum Staatsdienste und Evers 1111155"! 
daher zu Hildesheim das Gymnasium besuchen. Der Tod der Ael-
        

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