Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727110
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Eupolemus. - 
Eulhus. 
einer Gemme mitAmor aufdem Delphin, aber das Wort bedeutet nicht 
denliünstler, sondern es ist so viel, alsELinÄoia(gliicklicheSchißfahi-t.) 
Auf einer alten, wie eine Barke gestalteten, schönen Lampe steht 
auch wirclalich das volle Wort EvrrÄom. Oftmals ist die aufDenkma- 
len vorkonnnende Formel ETITAOI ein Zuruf an Verstorbene, de- 
nen man eine gute Fahrt in die Inseln der Seligen wünscht. E11- 
plus ist nlso aus der Reihe der Künstler zu streichen. Er schien 
schon Wmßkßlnxann, Millin und Sillig zweifelhaft, entscheidend 
aber trat Raoul-Rochette (Monum. ined. I. p. 41 und Lettre ä 
Schorn etc. p. 41) auf.  
EuPQIeIItlIS, Architekt von Arges, der nach 01. a9, 2. (v. Ch. 425) 
das Iflßfeum erbaute, nachdem der alte Hera-Tempel durch Brand 
zerstort worden yvar. Dieses Gebäude war gross und prächtig, im 
reinsten Style erbaut, und mit Bildwerlten geziert. Im Innern war 
der berühmte Coloss der Juno von Phiclias. 
EUPOmPUS, Maler von Sicyon, der von Ol. Q5  100 blühte, und 
welcher die sicyonische Malerschule gründete. Sein Meister ist 
unbekannt, wohl aber, dass er den Pamphilus in der Kunst un- 
terrichtete, welcher nach Eupoinpus die Schule erst wissenschaftlich 
begründete. Von unserm Künstler ist nur ein Bild bekannt: ein Sie- 
ger in den gymnastischen Spielen, der die Palme hielt. Indessen 
galt sein Ansehen so viel, dass nach ihm die Schulen, deren frü- 
her nur zwei waren, nämlich die helladische und asiatische, jetzt 
in drei gctheilt wurden: in die jonisclie, sicyonische und attische. 
Eupompus lebte noch zu jener Zeit, als Lysippus seine Iiunst- 
studien begann. Letzterer fragte den Eupompus, an welchen Mei- 
ster er sich halten solle. Er wies ihn an keinen Meister, nur an 
die Natur, indem er zugleich auf das versammelte Volk deutete. 
Ellrafd, ein Miniaturmaler, der wahrscheinlich mit Hoets van Eve- 
rards, der im Haag starb, Eine Person ist. Weyermann nennt ihn 
N. Everaards, einen verdienstvollen Miniaturmaler, der 1703 Mit- 
glied der Malergesellschaft im Haag _vvar. Geboren wurde er in 
inant, und im Haag liess er sich nieder, doch _weiss man nicht 
wann. Van Eyriden etc. I. 292 sagt, dass er von ihm schöne Mi- 
niaturbildnisse gesehen, die mit 1707 und des IiiinstlersNaynen 
bezeichnet waren.   
EUfylClES  Architekt von Sparta, clessen Lebenszeit nicht bestimmt 
werden kann. E_r baute zu Corinth bei dem Tempel des Neptun 
ein sehr ansehnliches Bäldllallä, wie Pausanias versichert. 
EllätäßlllllS oder EyStElChlllS, ein unbeschuhter Carmelit aus Böh- 
men, cler nach Dlabacz (Böhmisches Künstler-Lexikon) Versiche- 
rung treflilich in Wfichs malte. Er bekleidete die Priorswürde in 
verschiedenen Klöstern des Ordens, und starb 1779 zu Prag als 
Vorsteher der Provinz und im Rufe eines Gelehrten und trefflichexi 
, Künstlers. In der gräflich Martiuitzischen Sammlung sind fünf 
Stücke von seiner Hand. 
EUSÜCTIO, Marlanus, ein Maler von Perugia, dessen Pascoli er- 
wähnt. Er War in seiner Iiunst erfahren, aber auf unsere Zeit 
scheinen wenige seiner Werke gekommen zu seyn, Starb um 157g, 
im vorgerückten Alter. 
ELIÜIIIS, Stempelschneider, angeblich zur Zeit des Septimius Severus 
lebend. Er schnitt den echlummerndenßilen mit zwei Genien in 
Onyx, von welchem Braccx U. tab. 71 und 75 handelt. Hirn Ggggh.
        

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