Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727088
Euemerus. - Eumenes. 151 
Einleitung etc. S. [47 erklärt das Wort als Substantivum.  
Rochette möchte statt geiliarius lieber gemarius lesen, und so könn- 
ten beide Euelpistus Eine Person sein. S. Lßüfß 51 SChQrn Pap 
Baoul-Iiochette p. 73.  
Euemcrus: ein Edelsteinschneider, dessen Name (ETHEMEPOT) 
auf einem Carniol im Cabinet des Landgrafen von Hessen-Gas- 
scl steht. Der Stein stellt Mars mit Schild und Lanze vor. S. 
Lippert Supplem. num. 180.  
Eugrammos. s, Euchir 11, 
Eulhofer, lgnilZ 1'011, ein geschickter Elfenbeinarbeiter, der zu 
Anfang des achtzehnten Jahrhunderts in Düsseldorf lebte. Er m'- 
beitete für den Hof. 
Euhch, ein Landschaftsmaler zu Anfang des achtzehnten Jahrhun- 
derts, der aber sonst unbekannt ist.   
EÜITNIPUS, Monochromenmaler von Athen. Diesem Künstler verdankt 
die griechische Malerei ihren Fortschritt zum Naturgemässexl und 
die Befreiung von dem Zwang der blossen Proiilirilng, was die 
Stelle des Plinius (XXXV c. 54) anzudeuten scheint, welcher sagt: 
"der Monochrotnenmaler Eumarus von Athen habe zuerst in der 
Malerei männliche und Weibliche Gestalten verschiedentlich darge- 
stellt, indem er es gewagt, alle Gestalten nachzuahmen." Dass 
hier nicht von der ersten Unterscheidung männlicher und weibli- 
cher Gestalt die Rede seyn könne, hat Böttiger (Archäologie der 
Mal. 255) bemerkt, und man darf nach diesem Schriftsteller wohl 
füglich in der Aeusserung des Plinius einen Missverstand an- 
nehmen, der durch talsche Uebertragung eines griechischen Aus- 
drucks ins Lateinische entstanden ist. Der Fortschritt, welchen 
Eumarus in die lYIalerei brachte, bestand offenbar inder Verban- 
nung jenes steifen Schematismus und in der Einführung einer gräs- 
sern Mannigfaltigkeit von Gestalten, so dass sich weibliche von 
weiblichen, männliche von männlichen durch eigenthümliche, ver- 
schiedentlich charakterisirte Bildung unterschieden.  
O. Müller, Archäologie S. 52 und  erklärt den Ausdruck des Ph- 
nius: qui Primus in pictura marem ierninamque discrevit, dass der 
Unterschied in dem helleren Colorite gelegen sey. 
EllIIlEllllS, ein Maler von unbekanntem Vaterlande, dessen Philöstra- 
tus erwähnt. Er malte sehr schon und daher wurde sein Bild der 
Helena im Forum zu Rom aufgestellt. Er scheint dem Zweiten 
Jahrhunderte nach Christus anzugehören.  
EUIIIBIIBS, ein alter sicilianischer Graveur, dessen Name; auf dem 
Stirnbande der Proserpina angebracht ist. (Torem. 72 Fig. 7.) Ei- 
nigen Zweifel erregen die grossen Buchstaben, welche gewöhnlich 
Magistratspersonen oder Munzvorsteher bedeuten. Auf einem Exem- 
plare in München, das jibrigens genau mit dem bei Hunter tab. 53 
tig. 1 übereinstimmt, ist statt ßTßlHlNlüT ganz deutlich ETilIHAl-ÜP 
zu lesen. 
EUOÜIJS Qder EVOÜIIS, ein Edelsteinschneider, der um das Jahr 
achtzig niiicllflhristi Geburt gelebt haben muss. Er grub Seinen 
Namen auf 01119111 Beryllus mit dem Kopfe der Julia abina,__dßl' 
Tochter des 17m5, ein. Üieser Stein von ungewiihnlicher Grosse, 
zwei Zoll hoch und einen Zoll breit, war ehedem im Scliatze de? 
Abtei Saint-Denis, jetzt aber ist er im Cabinet des homgs V01! 
NagZer-Äs Künstler-Lax. I V. Bd. 11
        

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