Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727070
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Eulgulcus. 
Euelpistrxs, 
Cnnidius. 
Eubuleus  Bildhauer, des Praxiteles Sohn. Sein Name ist einer Herd 
mes Büste eingegraben. 
EUCadmllS, ein Bildhauer, dessen Vaterland unbekannt ist. Er wai 
der Lehrer des Androsthenes, der um Ol. 90 blühte, und so könnt: 
Eucadmus um Ol. 82 gelebt haben. 
Euchir ederßllßllelr, der Name dreier Iiiinsller des Alterthums. 
Der ältere, nur symbolisch VVohlhand genannt, ist ein Verwand- 
 ter des Dädalus, und der Erfinder der Malereigin (iriechenland. 
Ein Bildner Euchir, gleichfalls symbolisch oder poetisch will- 
liührlich, zog mit Demaratus denrßacchinde_ii und dem gleichfalls 
sijlnbolischen Eugrammns (VVohlstrich, der lYIaler überhaupt) vun 
Corinth nach  in Ftrurien. Dieser Euehir ist der Geszinnnt- 
nmne der Töpfer öder Verfertiger von Gcfiissen, die der Eugrammos 
   bemalte. 'Curintl'i ist die Tö ferstadt, wo auch die Malerei". mit 
 hder Arbeit von Geftissen bei gleiten in Verbindung trat, und auch 
 'in Tarquinii wurde diese älterthximliche Gefässmalerei wohl schon 
Ol. 30 "bekannt. 
 Der dritte Eqchü- war Bildhauer und der Sohn des Eubulides, 
 ein Athener, Welcher "die Statue des Iilermes von lYIarnwr fertigte, 
welche die Pheneateu in einem dieser Gotte geweihten Tempel auf- 
stellten. Plinius erfvlihnt seineranch unter jeneh Iiiinstlern, welche 
  Jlthletexyßew-alluete, Jäger und Opiernde in Erz sehr gut darzu- 
stellen "YTllSSfCLl. lDielsre-rliiinstler gehört also mit seinem Vater einer 
 späterifEyoclie;an, "igicht mehr der in ihren lVlilteln beschränkten iil- 
  tern liunstzeit, Aue; die ,Werhe jenes Iiiinstlers scheinen einer in 
 "ihren Sfuffexrund Mititeliiiralliiiiremlen Iiunst anzugehüren, wie die- 
ses ein bei Plinius erwähdates laeriihmtes VlYerlx, ein digitis compu- 
 tanglqewzeisett-Die Zeit seiner Bliithe lässt sich indessen nicht be- 
 stimmen, v?    t; 
EIIClIÜÖS, 'eiu'alterysicilianischer Medailleur, dessen Name (Evnlsiöa) 
  sieh auf "siraeusanischcn -lV[iinzen' findet, entweder auf der Binde, 
  womit die Haare des Fraueukopfes der Vorderseite festgehalten 
  Llwferdyen, oder unter den Verzierungen des Idehns eines Miuervenho- 
l {P Päq lYIau kann kauin zweifeln, dass diess der Name des Gra- 
Ä Ä veurs sei und es streitet gegen-alle tValirselieiiiliclikeit, dass der 
 ;,Name einer Magistratspersxm an su versteckten Stellen angebracht 
"i" werden sei.  dieser lVliinzc existiren nach llaoul-Iiuchette 
 (Lettre  le duc de Luyncs 183,1) nur drei Exemplare: eines 
 -1n Neapel; das zweite ist iru Besitz des Lord Northwicli, und das 
"L  dritte bewahrt das brilltiäßh? Nluseum. Ein Solches ist jedoch auch- 
  1m 1;, 1;, Miinzliabinet zu VYien.  i 
EüClldßS, Bildhauer vonAthen, der zu Bura in Aehaia einige Sta- 
 l tueniaus pentelischem Marmcrr-fertigte, und zu Aegira sah Pausa- 
nias einen sitzenden Zeus" aus gleichemStoEe. Das Zeitalter die- 
 sesJiiinstlers setzt Sillig bald nach 01. 101.    
Elldünlsyleiil alter Scenenmaler und auch Bildhauer, dessen Le- 
benszeit aber schon Plinius nicht mehr bestimmen konnte. 
EüääPiStllS, L. CanidillS , ein römischer Künstler, der unter dem 
 amen Geniarius bezeichnet wird, d. "h. er verfertigte kleine Ge- 
nien aus Gold, Silber unddilfcnlmein, wie Gori und Qrelli erklä- 
ren. Es existirt auch ein mittclmiissiger Stein aus der s intern Zeit, 
mit dem Namen ETEAJIIZTOT. Diesen Euelpistus erhliären Stusch 
 p.  und Lessing, Collecian- l. 277 fur eiden Graveur, und Iiöhler,
        

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