Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1727016
154: 
Luis Fernandez 
Espinßßa p 
Esslinger, 
Martin. 
malen; er brachte aber nur 12 zu Stande, die nicht ohne Ver- 
dienst sind. 
Espmosa, Luis Fernandez de, I-Iistorienmaler zu Madrid, ei. 
Der der besten Schüler des Eugenio Caxes. Er machte sich durch 
seine Darstellungen _aus der Legende des heil. Ramon im Iireuz- 
gange des Klosters dieses Heiligen Ruhm. 
Don Luis Starb 1634 im 38. Jahre. 
ESPIUÜSaa Mlgllßl de; spanischer Maler und Zeitgenosse des A. 
Cano. Näher kennen wir ihn nicht. Auch gehört er nicht zu den 
besten Künstlern dieses Namens. 
ESCIUQÜÜ: Päblü, ein spanischer Maler , der Titian's Unterricht 
 genossen haben soll. Er hielt sich eine Zeitlang in Venedig auf 
und kehrte gegen das Ende des sechzehnten Jahrhunderts nach 
Saragossa zurück, wo ihm der Herzog von Villahermosa den Auf- 
trag gab, seinen Pallast und das Landhaus mit Malereien zu zie- 
ren. Mehrere dieser Gemälde bestehen in Co ien nach alten Bild- 
nissen der Vorfahren des Herzogs, die er lebendig darstellte. Im 
Portraite hatte der Künstler überhaupt grosse Stärke. 
Sein Todesjahr ist unbekannt. 
Esqulvel, DIBQO, ein spanischer Maler aus der zweiten Hälfte des 
sechzehnten Jahrhunderts, der sich besonders mit der Ilestauration 
befasste. 
ESqlllVßlg Manllel; ein spanischer Iiupferstecher unsers Jahrhun- 
huuderts, der uns aber nur durch folgende schöne Blätter be- 
kannt ist : 
Maria mit dem Christkinde, umgeben von Elisabeth, Johannes 
und Catharina, die sogenannte Madonna del Impannata von 
Rafael, fol. ('10 Thlr. 15 gr.)  
Ein Christuskopf, nach L. da Vinci. 
Salvator muncli, Christus als Iinabe, nach Carlo Dolci, kl. fol. 
Mater castissima, nach Rafael, kl. fol. 
Mater dolorosa, nach P. Benvenutti, fol.  ll. [L8 ltr.) 
ESS, Halls, ein Glasmaler zu Nürnberg, der in dem letzten Vier- 
tel des sechszehnten Jahrhunderts blühte. 
ESSllflger, Martin, Zeichner und Iiupferstecher vdn Zürich, ein 
Iiiinstlen-der sich schon riihmlich bekannt gemacht hat. Er wurde 
1793 geboren und als Weisenknabe unter Oberkoglerk Leitung 
gestellt, bei dein er Unterricht im Zeichnen erhielt. Mit grossem 
'I'alente begab? brachte er es bald zum erfreulichen Ilesultate,_uncl 
S0 erregten sc on 1306 seine Federzeichnungen, die er in einem 
Alter von 12 Jahren zur Anstellung in Zürich lieferte, grusse Er- 
wartungen. Sein Beruf war die Kupferstecllerkutlst, m welcher 
er durch die Anleitung seines Freundes Lips in kürzer Zßit die 
erfreulichsten Fortschritte machte. Er hat eine bedeutende Anzahl 
von geistreiehen Blättern geliefert und auch in der Miniaturzeicli- 
nung in Iireidemanier ist er vorzüglich gCSClIEClSC- 
Von der Hand dieses Künstlers befindet sich eine bedeutende 
Anzahl von Blättern in Ei-banun sehriften, Romanen und Ta- 
schenbiichern. Die Alinenrosen, älaureifs Vergissmeinnicht, das 
Frauentaschenbueh, der Frauenzimmer-Almanach, (1215 rheinische 
Taschenbuch. die Lamotte-Fouquekehexi Romane, die Idyllen von 
WVyss, die Schumanxfsche Portraitsammlung etc. sind mit seinen
        

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