Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726991
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Esp crlin g , 
J oseph. 
Espin gola , 
Franz. 
reliefs der Fontaine St. Sulpice, und die Uebergabe der Schlüssel 
VVien's an Napoleon stellte er für den Coriis legislatif in einem 26 
Fuss, langen Basrelief dar. Im Jahre 1814 fertigte er die Statue 
Voltaire's und den Neid, wie er am Grabe lincinds aushauclit. 
Drei Jahre dar-nach salfmau seine Statue Sullfs auf der Brücke 
Ludwig XVI. und 1819 die Marmorstatne xdes Philolitct, wie er 
seinen Schmerzen unterliegt. Nach 182i brachte dieser Künstler 
nichts mehr zur Ausstellung; in diesem Jahre sah man das Gyps- 
modcll eines jungen Drlannes , der ins Bad geht. Der letztem 
Zeit gehörct auch die Statue des Diuinedes und das Nlonument 
des Bischofs de Belzunce. Alle diese ,Werl:e, so wie die Büste 
liajynaldß, die Statue Dliraheaifs und jene des Generals Boussel 
gehören zu den Hauptwerken dieses Iiiinstlers. 
VYir wissen nicht, ob er sich noch am Leben befinde. 
Eäpßrllng, JÜSCPh. Historien- und Portraitmaler, wurde 1707 zu 
Ingoldingen hci Biherach geboren. Nachdem er die Anfangsgründe 
der Iiunst bei J. G. Weegscheider erlernt hatte, begab er sich 
(1751) nach Rom, wo er in die Schule des F. 'l'revisani kam. Er iibte 
sich tüchtig ini Zeichnen, im Colorite ist er aber nicht durchgehends 
gut und angenehm. In_ der Carnation der männlichen Figuren ver- 
fiel er zu sehr ins Braunrothe. Seine Geinäldeehc-stehen in Bild- 
nissen, Historien, Architelitur- und Thierstiicken, in Oel und Fresco. 
In Basel, wo er lange Zeit arbeitete, zierte er die Kirchen mit 
Altarhildcrn. Starb um 1775. 
ESPBPSIZIÖC,  VW, lNIaler zu Berlin, ein junger Iiiinstler, der 
sich unter der Leitung des Professors Wach bildete. Er malt Land- 
schaften , Seestiiclie u. a. 
Espinal, Gregorio, lYlaler zu Sevilla, Zeitgenosse des Dom. Mar- 
tincz. Er lieferte einige schiitzhare Bilder, denn er verwendete 
Tleiss und Studium. Ein anderer liiinstler des Namens Espinal,  
Don Juan, wahrscheinlich der Sohn des obigen, war Martinez 
Schwiegersohn. Er übte ebenfalls die Malerei, brachte es aber hie- 
rin nicht weit, denn er erforschte in seiner Jugend die Grundsätze 
derselben nicht mitFleiss, und sniiter lsonnteicr es zu seinem Iiuin- 
mer nicht mehr zum lüchlichen Resultate bringen. In den Kir- 
chen Sevillzfs sind Mzdereien von seiner Hand. 
Don Juan starb 1785- 
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ESPIHEISSB, Ghevalier l, Iiriegshaurncister und geschickter Zeich- 
ner, der zu Antang unsers Jahrhunderts starb. Er zeichnete sehr 
schön architektonische lWIonunicnte und Ansichten, von denen einige 
in Iiupt'ei' gestochen wurden, und er selbst_iitzte drei solche Bliit- 
ter, welche die liönigl. Festung aufiWInrtinuinc  Er ist 
wohl Eine Person iuit jenem B. Lc-spinasse, nach dessen Zeichnung 
J. B. Simonet 1789 das grosse Stiich gestochen hat, welches die 
ersten Opfer der französischen Freiheit vorstellt. 
Wir konnten keine nähern Angaben iiber diesen Mann finden. 
ESPIIIC, 1,- S. Dclespine. Es ist dieses eine französische Architek- 
ten  Familie, die im sechszehntcn Jahrhunderternstand, deren 
letzter SPPOSSG am; erst 1335 gestorben. Auch ein Iiupferstecher 
Lespine oder de liEspine lebte im verwicheneii Jahrhunderte, und 
noch zu Anfang des unserigen. 
Espihgülü, 'F1'i-1HZ; Bildhauer von Joinville, der aber zu Paris ar- 
beitete, wo er die Kirchen mit seinen KW erlten schmückte. Er ar- 
beitete auch liir die ltönigl. Gärten zu Versailles, und seine Sta- 

        

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