Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726962
Erwin 
V01] 
Steinbruch. 
Escher. 
149 
vergpldeten, bemalten Anfangsbuchstaben bedient haben. Vita W01. 
stam in lVartoxfs anglia sacra p.  
Erwln von Stelnbach; S. Steinbach. 
Es: jlakOb Van: ein Maler, dessen Lebensverhältnisse unbekannt 
sind. Er wurde um 1570 zu Antwcrpcx) eboren, und in einer 
untergeordneten Gattung der lYIalerei besonilers berühmt. Mail hat 
von ihm Gemälde mit Fischen, Vögeln, Blumen und Früchten, alle 
mit grosser VVal-irheit dargestellt. Auch lWIuseheln, Krebse konnte 
xiiemand besser malen, als er. Seine Färbung ist schön und durch- 
sichtig und seinen Trauben scheinen die liörne-r durch. 
Dieser Künstler starb gegen 1650. Auf seinen Bildern steht manch- 
mal VA. ES. p., was man leicht für einen andern abgekilrzten Na- 
men halten könnte.  
1 
LSlJIHI, BQYDIOIK], Landsuhaftsinaler, der 180g zu Paris geboren 
wurde; Schüler von Watelet. Er befasst sich auch mit dem Un- 
terricbtc. 
Escalantea Juan de SCVIHa, Historienmalcr, geboren zu Gra- 
lwflü 1627, Sestmbc" 1695- Dieser Künstler, einer der geschickte- 
sten seiner Zeit, bildete sich unter Alnnso Argnello und später bei 
Piedrt) du Maya. Nach dem Tode dieses Meisters nahm er die 
tVerlie des Rubens zum Vurbilde , wudurch er sich ein glän- 
zendes Culorit eigen machte. Seine besten VVerke sind in Grenada 
bei den Carmelitern und Augustinern. in Curdovn, in Xerez de la 
Frqntcra und zu Alcalä de Henares. Don Juan bildete keine Schii- 
lcr, theils tragen seines finstern Cltarttltlxers, theils aus Eifersucht 
auf seine Frau. Der stolze Atanasiti Bucanegra war sein Neben- 
buhler. 
Escalantß, Juan Antonio, Historiennxaler, geh. zu Corduva 1650, 
gest. 1670. Er lernte bei Rizi zu lYIadi-itl und anfAnrathen dieses 
Meisters copirte er die Meisterwerke der Malerei in den ltönigl. 
Palliisten. Tintorettt) sprach ihn jedoch vor allen an und 3185611 
lYIeister ahmte er im Styl, in der Zeichnung und Fiirbuilg nach. 
Seine Fortschritte waren so reissend, dass man ihm schon im vier- 
nimdzwanzigsten Jahre den Auftrag ertheilte, die merkwürdigsten 
Svenen ans dem Leben St. Gerardus zn malen, und zwar im Kreuz- 
gunge der Cnrmelitcn zu lNIadritl. Dieses Werls erregte Bewunde- 
rung und es vcrschafllte dem liiiixstler grosses Ansehen. Er starb 
indessen schon in der Bliithe der Jahre, hinterliess aber doch zahl- 
reiche Werke, die Bermndcz im diccionario de los mas ilustres pro- 
fesores de las bellas artes en Espanna beschreibt. Vorzügliche Ei"- 
wähntmg verdient die schöne heilige Katharina in S. Miguel zu 
IYIadrirl. 
T 
LSChBE, Hans CGSPEIP, Architekt zu Ziirich, wo er 1775 geboren 
wurde. Er studierte seine Kunst in Rom, und lieferte mehrere 
Risse. Escher betrieb die Architektur nur als Liebhaber. 
Escher; COUTÜd, Onkel des obigen, wurde 1767 zu Zürich ge- 
boren. Er war Mineralog und durch seine Kenntnisse der Alpen- 
gebirge ausgezeichnet. Seine Reliefs in PfeilTei-E Manier und 
seine Zeichnungen von Alpenaussichten haben in tupographiseiaer 
Hinsicht VVerth. Sie sind wahr und richtig im (iehirgszuge. 
Escher, Landschaftsmaler, der 1756 zu Zürich geboren wurde. E!" 
mälte im Gesclimacke Gcssner's schöne Landschaften und starb 
um 1815-
        

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