Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726910
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Ermanno, Giovanni.  Ermels od. Erme], Job. Fränz, 
In Holz geschnittene Titeleinfassungen haben noch andere seiner 
Werke: 
Ein schöner Dialogus und lustig Gesprech von dem Christlichen 
Glauben etc". durch! Magistruin U. Burchardi in Latein zu- 
sammengetragen 1527- 
Libellus frntris B. de Vsingen de duabus disputationibus Erphur- 
dianis 1527-  
Burgatorium. Llbellus B. de Vsingen,' 1527.  
Die 1528 erschienene Invocatio sanctoruin von demselben Usin- 
gm- hat eine Vignette 1nit der Martei" St. liilian's. 
BgrlSCh VII. 471 beschreibt von seiner Hand einen Holzschnitt 
von 1519, mit einem eigenen lYlonogi-arne, das nicht mit Sicher- 
heit zu deuten ist. Das Blatt stellt eine junge Frau vor, die den 
Rücken gegen den Beschauer kehrt. lhr folgt ein Alter. Ueber 
der erstem liest man: 
"Was ich nit sich das frewet mich." 
Im Zettel über dem Alten steht: 
'„Was ich nit mag, sich ich all tag." 
Am Rande steht. Georg Erlinger zu Bamberg 1519 und das Zei- 
chen. H. 7 74- 5 L- BP- 5- 
Mehreres über die Druclsschriften Erlinger's S. Jäclfs Pantheon 
der Literaten und Künstler Bambergs. 
Ermanno, Giovanni, jener Künstler, der im Register zu Lanzik 
 Geschichte der Malerei aufgeführt wird, ist G. E. Ligozzi. 
Ermel oder Ermelcm, Johann, Historienlnaler 111 Nürnberg, 
von dessen Lebensverhältnissen aber wenig bekannt ist. Er machte 
den 8. Oktober 1661 das Pröbestiicls, wie Christus mit dem sama- 
ritanischen Weihe am Jahobsbrunnen spricht. Das Stück gefiel 
dem Bugsamt und Ermel wurde zum Meister gesprochen. 
Dieser Iiiinstler scheint mit dem folgenden verwechselt worden 
zu seyn, wenn er nicht vielmehr eine und dieselbe Person 
ist. Indessen existirt ein Bildniss, welches das Geburtsjahr eines 
'11. Ermels in 1641 setzt, während der folgende schon 1621 gebe- 
ren wurde, und so möchten wir fast glauben, dass dennoch von 
zwei Künstlern dieses Namens die Rede sei. 
Ermels oder Ermel, Johann Franz, Historien- und Land- 
 sghaftsmaler, wurde 1621 in der Gegend von Cöln geboren. Er 
kam nach Doppelmair's Angabe 1661 nach Nürnberg, und so könnte 
er mit obigem J. Ermel allerdings Eine Person seyn. Dieser Er- 
 mels verliess in der Folge die Geschichtsrnalerei und ergab sich 
auschliesslich dem Lanclschaftsfache, worin er Beifall fand. Seine 
Bilder sind jedoch etwas dunkel, in der Composition, und im Baum- 
schlag aber gut.  
Ermels hintcrliess ausser seinen Gemälden auch schöne Zeich- 
nungen und geätzte Blätter. Erstere sind mit der Feder gefertiget 
oder getuscht, und leztere geistreich mit der Nadel ausgeführt. 
Die Blätter dieses Künstlers sind mit I. E. f. oder mit einem 
 Monogramme bezeichnet. 
Eine kleine Landschaft mit Ruinen im Gesehmaclie Breembergk, 
zußeiner Folge in 8- gehörig. Mit dem Monogramme. 
Landschaft mit einer alten Ruine, deren Vurdertheil einen B0- 
gen bildet I. E.  lt.  
Die LaÄulschaft mit eine: Faunm und Bacchantin. F. Ermels 
fec. .
        

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