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Ende,
En der ,
Johann.
End 150 Kräuter und Gewaechse nach ihrer Gestalt, durch einem
besonders Bunstschitt (f) abgebildet M. S. Anno 1631, Z4, Bio-
graphie universelle.
Ende, A. M-, Portraitmaler um 1687. P. van Gunst stach nach
ihm das Bildniss des Senators Heinrich Winktler. Dieses ist wohl
der Ambrosius Ende dessen Füssly erwähnt. Auch Nicolai kennt
einen Preussxschen Iiunstler Joh. Georg Ende, der um 1690 Portraite
malte.
Ende, Van den; ein unbekannter Iiiinstler, von welchem man
Zeichnungen von Schiffen, See- und Flussansichten findet.
Er ist von Frans van Eynden zu unterscheiden, aber wahrschein-
lich eine Person mit jenem T. von den Enden, welcher nach Fiiss-
ly's Angabe Wasser, Schiffe u. dgl. gemalt hat.
Elldellßll, oder Elldllßh, PhlllPP, Zeichner undliupfcrstecher,
der um 1700 Zu Amsterdam geboren wurde. Er war B. Picart's
Schüler und in seiner Iiunst erfahren. Seine Bildnisse sind mit
festem Stichel und nach eigener Zeichnung gefertiget.
Johann Taylor, Augenarzt, 1735, fol.
Heinrich Graf von Moens, fol.
Der Gouverneur Johann Philipp d'Almeric, fol.
Johann Goswyn Alstein, 1758, fol.
Johann Noordbecli, 1746, fol. M
Peter Hollebeck, 1746, fol.
Leonard Beels, fol.
Die vier Letzten sind Geistliche.
Wilhelm von Oranien, nach Philipp van Dyck, fol.
Anna von England, nach demselben.
Enden, Henrich und Martin van den, niederländische 11mm-
hiindler, deren Adresse man auf mehreren Blättern findet. Ob sie
selbst gestochen haben, ist nicht sicher zu bestimmen.
Enden, T., van den. S. Ende.
Ender; 101131111, Historienmaler; geh. zu Wien 1793, besuchte schon
in einem Alter vön 14 Jahren die Akademie und hatte sich der
Liebe und des Unterrichts des Professors Maurer zu erfreuen. Bei
Prof. Lampi (Vater) studierte er das Praktische der Malerei, so wie
bei den Direktoren Caucig und Fiiger Zeichnung und Composi-
tion. Flciss und Eifer beseelten ihn und so gewann er mehrere
der von der Akademie ausgesetzten Preise fiir die besten Arbeiten,
namentlich einen beim Zeichnen nach dem Runden für den Apol-
lino; dann einen grossen Preis durch Vorfertigung des Oelgemäl-
des: Marcus Aurelius auf dem Sterbebette im Lager auf dem March-
felde" bei Wien, welches vortreffliche Bild sich in der fürstlich
Esterhazischen Gallerie zu Mariahilf befindet. Den grossen Rei-
chelsäzhen Preis erhieltEnder durch das lebensgrosse Gemälde: Orc-
stes, von den Furien verfolgt, nachdem er seine Mutter Clytem-
nestra getödtet hatte, um den Tod seines Vaters Agarnemnon zu
rächen. Ein vierter Preis, die grosse goldene Medaille, ward dem
Künstler durch das Gemälde,'wie lYIinerva vor den Augen des
Ulysses Ithaca enthüllt, zu Theil.
Da man an ihm ein vorzügliches Talent zur Portraitmalerei fand,
so erhielt er sehr viele Aufträge, und es blieb ihm sehr wenig Zeit
übrig, historische Gemälde zu unternehmen. Von seiner Kunst
zeugen die Portraite der Hcrzoginueu von Coburg-liohary, Acce-