Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726574
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Ellis , 
Lidda. 
Karl und 
Werke s chöne Blätter liefert. Im Atlantic snuvenir von 1825 sind 
von sein er Hand vortrefflich ausgeführte Blätter: 
A lake scene und tbe Delaware Water gasp, nach T. Doughty. 
lVIoonli ht, nach Alston, das schönste Blatt dieses Almanacbes, 
in weichem Maler und Stecher gleiches Verdienst haben, 
Catskill falls, nach Doughty's Zeichnung eines malerisch wild- 
 rolnantisehen Wasserfalls. 
EiliS, Karl und Lldda, Landschaftsmaler zu Halberstadt, Iiiinst- 
1er unserer Zeit, iiber welche uns aber keine näheren Nachrichten 
ZUgEkOIIIIIIGII sind. 
Ellum, ein französischer Iiupferstecher des vorigen Jahrhunderts, 
der Bildnisse und Costiimstiicke stach, wie: 
Le frere Luce, nach Subleyras. 
Acheve ton ouvrage, n'oub1ie pas la derniere, nach Dugoure. 
Le bon mönage , nach C. F. le Tellier. 
Un tendre engagement va plus loin qu'on ne Pense, nach Charw 
lier. 
Dieser Künstler arbeitete um 1780 und wir glauben, dass er 
Eine Person sei mit jenem Ellving, von welchem Füssly sagt, 
dass er Bildnisse von Schauspielern und Genrestiiclte nach Ph. 
Caresme, Schenau , Macret u. a. gestochen habe. 
Elmer, Stephan, Maler aus Farnham in Sussex, stellte wildes und 
zahmes Geflügel und leblose Gegenstände dar, die ihm grossen Beifall 
erwarben. Man wollte ihn sogar den Niederländern an die Seite 
 stellen, allein er kommt ihnen an Fleiss nicht gleich. Seine Fiir- 
bung ist schön, aber im Helldunkel gebrach es ihm an Einsicht. 
Eimer malte auch alte Mänuerkiipfe von lebendigem Ausdrucke. 
Elmer war 1770 schon Mitglied der Akademie zu London und 
1795 starb er. 
EIOTIS, dieser Name aus AOPIZ conjieirt, steht auf einer Vase in 
 der Sammlung des Fürsten von Canino. Diese Vase ist griechisch- 
sicilianischen Ursprungs. 5. Lettre a M. Schorn par B. liochette. 
Paris 1332. 
ElOy, der Heilige, ein berühmter Goldarbeiter und Architekt, wurde 
um, 583 im Dorfe Cadillac bei Limoges geboren. Mit einer na- 
tiirlichexl Anlage zur Kunst begabt übergab ihn sein Vater dem 
Miinzvorsteher zu Limoges, wo er in Bälde im Sternpelschnitte 
und in der Goldschmiedekunst grosse Fortschritte machte. Hier- 
auf wurde er Miinzmeister Clotar 11., und Dagobert II. er- 
nannte ihn zum Schatzmeister. Diese beiden Fürsten gaben ihm 
auch Gelegenheit sein Talent in reichen und grossen Werken zu 
zeigen. Er musste die Basreliefs ausführen, welche das Grabmal 
des 576 verstorbenen Bischofs S. Germain zieren, und Clotnr liess 
durch ihn zwei goldene mit Steinen verzierte Thronsitzc fertigen , 
zwei Meisterwerke, welche beweisen, dass zu jener Zeit derLuxus 
in Frankreich schon gross War. 
Des VVeltlebens miide zog sich endlich S. Eloy in ein Iiloster 
zurück, musste es aber 6.10 verlassen, um den bischöflichen Stuhl 
zu Noyon einzunehmen. Er entsagte dabei nie der liunst und 
noch als Bischof fertigte er mehrere Reliquienkiisteu und andere 
Werke, deren einige noch vor der Revolution in Frankreich vor- 
handen waren, Der Tod ereilte diesenl-Ieiligen, der 64:1 auf dem Con- 
cilium zu Chalons War, CYSI 65g. St. Ouen hat das Leben dieseS 
seines Freundes beschrieben und der Abbc La Hoquc hat diese
        

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