Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726446
Eimart , 
Maria 
Klara. 
Einsle , 
Joseph. 
97 
neuertes Gedächtniss römischer Tapferkeit an den llnvßrglgigh- 
liehen Helden Aeneas. Nürnberg, gr. fol. 
Ein grosses Plafondstück: Räuber, welche Reisende plündern. 
Bilduiss des G. P. Imliof, nach Lang, 1683, gr. fol. 
Eimarfs eigenes Bildniss, 8. 
Prospekt der StadbNiiruherg, aus 4 Platten bestehend, qu. f-"ol. 
Abbildung des 1671 zu Nürnberg gehaltenen Stückscluesseus, in 
4 Bl. bestehend, gr. qu. fol. 
Die Elemente im Aufruhr, gr. qu. fol. 
Erzherzog Ferdinand von Oesterreich und seine Gemahlin, 41 
Sechs Blätter mit mythologischen Scencn: ein grusses Götter- 
mahl, die himtnelstürmcnden Riesen etc. nach reichen Base 
reliefs in Wachs, von dem beriihznten Neuberger gefertiget, gilt 
radirte Blätter in fol.  
Die Iliiumelfahrt der iYIaria, nach einem Bilde TintoreFs in der 
Hauptkirche zu Bamberg, gr. ful. 
Im ersten Drucke vor dem Namen des Iiiinstlersn 
 Dieser jüngere Eimart starb 1705 im 675mm Jahre, 
Elmürt, Mama Elüra, die Tochter des obigen, malte sehr schöne 
Blumen, Vögel und Früchte und auch Portraite. Einige weibliche 
Figuren , nach der Antike von ihm gezeichnet, sind auch im Ku- 
pferstiche bekannt. Sie selbst radirte einige antike Figuren. 
Diese Künstlerin starb 1707 zu Altdorf als Gattin des berühmten 
Physikers Heinrich Müller. 
Eimart, Christian und llilathxas, Söhne des älteren G. Ch. Ei- 
mart, übten ebenfalls die Malerei. Der erstere studierte in Rom 
die Meisterwerke der Kunst und malte heilige und larufane Ge- 
schichten. Matthias blieb in Regensburg. Das Todesjahr dieser 
Iiiixlsller ist uns unbekannt. 
EITIOUlI, Jüllälfln, ein holländischer Maler um 1525, der in P. Op- 
maer's Chronik p. T55 erwähnt wird. Er lebte zu Rotterdam zur 
Zeit des berühmten Erasmus, und er muss nach der erwähnten 
Stelle zu urtheilen, eine ziemlich phantastische Richtung eingeschla- 
gen haben, denn es heisst, dass er in einer Kreuzigung, "diversae 
formee dilTormium hominum figurae" angebracht habe. Die Rich- 
tung zum Hässlichen und Phantastischen war damals überhaupt 
vorherrschend. Er war indessen kein für die Kunst redlich wirken- 
der Mann, denn es lieisst, dass er nur der Iiunst zum Spotte ge- 
arbeitet habe (arti illusisse). Doch soll Peter Aertsens der Lange 
viel aus diesem Gemälde gemacht haben. In der Farbe muss das 
Bild sonderbar ausgesehen haben, denn Opmaer sagt: "pinxit m. 
bulam ex albo, in qua varii coloris figurae conspiciebantur." 
EmlIOUBÖIZS, B. , Kupferstecher, dessen Lebensverhältnisse unsun. 
bekannt sind. Im grancl Cahinet _dc tableaux de Parchi-duc Leo- 
pold-Guillaume. Amsterd. 1755 1st von ihm gestochen:  K 
Christus mit de; Siegesfahne, nach Palma Vecchio. 
Der Leichnam Christi mit drei Engeln, nach Palma juu. 
Emsle, JOSGPh, geschickter Miniaturmaler in Augsburg, der aber 
1794 zu Gög ingen geboren wurde. Er besuchte verschiedene 
Städte Deutschlands und malte iiberall Portraita und Familienstüclse. 
Auch Costiirne stellte er dar.   
In Einslzäs ,Werken spricht sich ein genialer Künstler aus. In 
Nagler": Künstler-Lese. IV. Bd. 7
        

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