Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726418
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Eichhorn. 
Eichler, 
Dia thin s 
Goltfried. 
Hai d 
nieder, wo er 1785 starb. J. I. 
des J. M. von Luen gestochen. 
hat 
nach 
ihm 
(1215 
Bildniss 
ElCllhOTH, lhichtlrucker zu Franlafurt an der Oder, (ler Velqeger vnn 
'l'hurneisser's Werken, Schnitt um 1570 in llolz und beschäftigte 
auch mehrere andere Formschncirler. 
Eichler, Hßlnflßh, ein geschickter Iibenist von Lippstiidt in Meis- 
sen, der sichdn Augsburg nicdcrliess. lir verlertigte künstliche 
Schreinerarbciten und verzierte sie mit Iandschaftexi, Lauliwerk 
unrtfriichten von Perhnutter, Stein und Glas. 
-'Starb 1719 im 82stei1 Jahre. 
EiClIlCF; GÜttfTled-p llllaler, der Sohn des obigen, lernte bei Jo 
hann Heiss, und reiste hierauf nach Italien, urii in liom Carl Ma- 
ratti's Schule zu besuchen. Fünf Jahre lag er hier den Studien 
ob, und dann ging er nach Wien, wo er mit Iiupetzky Wieder 5 
Jahre verweilte, bis er nach seiner Vaterstadt zuriielsliehrte, die ihm 
1742 die Stelle eines Direktors an der Malerahademie übertrug. 
Auch der Churfiirst ertheilte ihm den Titel eines Hofmalers. 
Eichler malte eine bedeutende Anzahl von Bildnissen, deren meh- 
rere in Schwarzlsuxist gestochen wurden. Für die Barfiisser Kirche 
zu Augsburg malte er das Abendmahl des Herrn mit schönen und 
ausdrucksvollen Iiiipfen. Auch in der Beleuchtung und in der 
Perspektive ist das Bild zu loben. Iiilian hat das Gemälde für 
seine Kupferbibcl gestochen. Ueberdiess fertigte Eichler mehrere 
Zeichnungen zu Thesen für die Jesuiten. Er starb 175g im 82. 
Jahre. t 
Eißhlßf, JOlIEIIIII GOIIIfPIGCl, Iiupferstccher und Sohn Gottfried's, 
erwarb sich den Ruf eines geschickten Zeichners, besonders in 
Darstellung kleiner Figuren. Er starb 1770.  
Elßhlßr, lliathlas Gülldrled, Zeichner und Kupfersteclier der 
Sohn des obigen, wurde zu Erlangen 1748 geboren. Die Anfangs- 
gründe der Zeichenhunst lehrte ihn sein Vater und ini (äraviren 
leitete ihn G. Bugendas und J. G. "Ifhelot, bis ihn Aegid Verhaelst 
1767 auf 6 Jahre in die Lehre nahm. Mit diesem zog er nach 
Mannheim, wo er auch die Akademie besuchte, und bis 1773 ver- 
blieb. Zu dieser Zeit rief ihn H. v. Nlechel nach Basel, um an 
dem-Stiche der Düsseldorfer Gallerie Theil zu nehmen. Nach ei- 
 nigen Jahren zog er nach Bern, wo er fiir Buchhändler arbeitete, 
und die von Dunker radirten. Platten der hernischen Eisgebirge 
ausstach. Ein Gleiches verhält sich mit mehreren Landschaften, 
die Philipp Hackert diesen beiden Iiiinstlern aus Rom zuschickte. 
Zu dieser Zeit versuchte er sich auch in der Aetzkunst-und lieferte 
erste Versuche für Rittefs lVIemoire abrege et Pieciueil de quelques 
 antiquitös de 1a: Suisse etc. Berne 1788. h 
Später kam Eichler nach Herisau zu VValser, um an den russi- 
schen Prospekten Zu "arbeiten, die damals colorirt wurden und 
grosses Aufsehen erregten; dann nach Bern und endlich nach 
Augsburg, wo er noch 1818 der Kunst lebte; Y 
Unter seinen glattem erwähnen wir noch: 
Das jüngste Gericht  das Düsseldorfer Galleriesverls. 
Das Bildniss des Saloinon Gessner, nach A. Grad, von Dunlaer 
 geätzt, fol.  
La petite Familie suisse, nach S.Frcudenberger, fol. 
Sechs Blätter colorirte Berner Stadttrachten, (Premier cahier des 
differens hahillcments de 1a Ville de Berne), nach Freudeiibcr- 
ger, 8.
        

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