Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1720440
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Corneille, 
Cornelixls. 
Cornelis oder Cornelisz, 
Jakob. 
Jiohannes in der Wüste, nach A. Carraeci. 
Die Samariterin, nach demselben, u.  
Man hat von ihm auch eine Sammlung von 50 B]. Zeichnungen 
für Tisehler, und die Platten zu de Piles Anfangsgründen der 
Malerei. x 
Es wurde auch Vieles nach ihm gestochen. Er gab auch eine 
Schrift heraus: Les premiers (Siemens de 1a peinturelpratique. Pa- 
ris 1684. 12. 
Cornelne: Cürnchus: ein Male? zu Lynn, der sich besonders im 
Portraite einen Namen machte. Er arbeitete unter den Regierungen 
Franz I. und 11., Ileinriclfs II. und Gar-Vs IX., und malte eine 
grosse Anzahl Bildnisse ausgezeichneter Personen. Unter diesen 
wurde das Bildniss der iWIedicLiei-in Catharina als ein vollkomme- 
nes Meisterwerk geriihmt. 
'Dieser Iiiinstler starb 1554 im 51. Jahre. 
Cornel, Jnhann. s. VVaixrlanus. 
COTUBlII, LIICäIS. S. L. Cornelisz. 
Cornehs, Cornehus oder Cornehssen. ein Maler, genannt 
Cornelius von Harlem, geb. 1562, gest. 1658. Er war ein Schiller- 
Peter Aertseifs des jungem und von Franz Porbus, und erreichte 
einen solchen Ruf, dass, wenn Houbraclsen einen sehr loben will, 
dieser Künstler zum Vergleiche dienen muss. Er verdient unter 
seinen Zeitgenossen auch wirklich ausgezeichnetes Lob. Seine Ge- 
mälde sind schön colorirt, correlst in der Zeichnung und nicht ma- 
nierirt, wie andere Erzeugnisse seiner Zeit. Er malte im Grosseu 
und im Kleinen, Geschichte, Portraite und Blumen, die, obwohl 
zahlreich, doch schwer zu bekommen sind. Berühmt ist sein Gc- 
mälde, welches die Vorsteher der Schiitzengesellschaft vorstellt. An- 
derer seiner Gemälde erwähnen Descamps und G. von Mqnder. 
Mit Letzterem stiftete Cornelis eine Malerakademie zu Ilarlem. 
Einige seiner Historien hat er mit C. C, C. H. oder G. C. H_ f_ 
(Corn. Cornelis Harlemensis fecit) bezeichnet. Heinrich Golzius, 
J. Saenredam, J. Mathzun, J, Müller, J. de Gheyn u. a_ haben 
nach ihm gestochen. 
Man hat auch von ihm selbst ein sehr seltenes Blatt: eine Ruhe 
in Aegypten, vro die heil. Jungfrau unter einem an Biiumen auge- 
laniipflßll TGPPlChC sitzt; Joannes Staterus exc. 1595, Ohne Namen 
des Stechers. 
Cornelis hatte auch mehrere Schüler, wie: G. Pieters, C. Jakobs, 
C. Enghelsons, G._Nop und Z. (TAICIDRBP, aber keine, erreichte 
den Ruhm des NICISIETS.  
COITIGHS, Lümbßftä ein geschickter flarnändischer Iiupferstecher 
um das Ende des 10. Jahrhunderts, de!" nach G. van Mander auch 
in Frankreich arbeitete. Man kennt von Ihm mehrere Purtraite, 
mit seinem Namen 0der_e1nem Mouograxnlue bezeichnet. Schön ist 
das Bildniss der Iiömgm 13mm von! Polen, von 1596. E1- stach 
auch die Portraite des bemhmten Iycho de Brahe und Maho- 
met's II. u. s. w. 
Gornelns oder Cornehsz, Jakob, Maler und Formsclmgider zu 
Amsterdam, dessen Familie nicht bekannt ist, denn der Name Ja. 
kob Qoruelisz bedeutet nur: Jakob der Sohn des Coruclius (Cor- 
neliszoon). Auch sein Geburtsjahr ist nicht zu bestimmen, doch 
stand er, nach Van Mandcr, um 1512 schon in grossem Ansehen.
        

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