Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1720123
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Comi, 
Franz. 
Comodi, 
Andrea. 
wohl Portraite als Historien. Er gehört 
italienischen Künstlern seiner Zeit. 
besten 
den 
überhaupt zu 
 1 
00m1; 151'331; genannt F orn aretto , ein Stummer, lernte die Ma- 
lerei bei A. Marchesini und zu Bologna bei J. dal Sole, und w-vard 
ein guter Iiiinstler. In seiner Geburtsstadt Verona sind noch Ge- 
mälde von ihm. Er blühte um 1718 und starb 1737 im 55. Jahre, 
wie Oretti in den Memorie behauptet. 
60ml, HIGPOUYIHIIS, ein Maler, der sich zu Modena in Verzie- 
rungen auszeichnetc. Er malte schöne Fernungen, aber keine lu- 
beilswerthen Figuren. Nach Tiraboschi bliihte dieser Iiiinstler um 
1550, doch lebte er noch 1505, wie aus der Jahreszahl auf 
einem seiner Gemälde in S. Michele in Boseo erhellt. Lanzi II. 
290. und III. Index. 
COmlfl OdCF Comyn, JOlIEIIII, ein Iiupferstccher, arbeitete mit 
Andern für die Galleria Jnstiniana. Von ihm sind die, antiken Sta- 
tuen gestochen. Er blühte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 
COUJlÜl, llllChaely ein Priester aus dem Sulzthale und ein gelehr- 
ter Mann, erlernte während seiner Studienzeit zu Innsbruck die 
 Miniatnrmalerei, und später das Landschaftsmalen unter Anleitung 
des J. G. Grasmayr, den er glücklich nachahmte, wie ein kleines 
Bild im Museum zu Innsbruck beweiset. 
Comini starb 1755 im 50. Jahre. 
COIIIO, Enmnule da, ein Minorit, der, nach Orlandi, sich selbst 
7.11111 Maler bildete, was aber, nach Lanzi II. 455, zu berichtigen 
ist. Emanuele war in Messina Silla's Schiller, und hier gewann 
seine daheim angenommene schwache Manier, wie mehrere Gemälde 
beweisen, wonmit er von nun an in besserem Geschmacke seine Or- 
densgebiiude in Rum und Sicilien schmückte. Bei den Riformati zu 
Comu sah Lanzi ein schlechtes Abendmal, nach Art der gesunke- 
nen mailändischen Schule, und eine Pietil in gutem Style. 
60m0, GuldQ da; ein alter Bildhauer, von welchem Bottari I. 50. 
 einiger Stücke aus dem Leben unscrs Herrn in der Ilartoloiniius- 
Iiirclme zu Comu erwähnt. Sie sind um 1199 verfertiget, und in 
der Zeichnung höchst armselig. 
Como, Andrea da. s, A. Comodi. 
CÜmÜdI, Andrea, ein IIistnrien- und Laudschaftsznalev zu Florenz, 
geb. 1560, gest. 1638. Er war Cigolfs Gehiilfc und legte sich 
hauptsächlich darauf, die VVerke grosser Meister zu cupiren. Seine 
Cupien nach Correggiu und Andern sind in Florenz und Roxnlver- 
breitet, und so täuschend, dass sie oft Ertährxle für Original hal- 
ten. Da er die meiste Zeit mit Nachbildungen zubrachte, so kann 
man nur aus wenigen Stücken seine eigene Erfindung heurtheilen, 
doch Inerlst man an seinen Arbeiten grussen ]E'leiss, und seine Bla- 
dunnen bezaubern durch ihre jungfräuliche Sittsainlieit. 
In der flurentinischen Sammlung ist von ihm die Skizze zu einem 
Engelsturz, grau in grau geinalt. Man erzählt, der Iiiinstler habe 
hiezu die Modelle in einem dagdnetz aufgehängt, um die Stellung 
der Figuren im Falle zu studiren. 
Comodi war Pietru da Cortonzfs Lehrer. 
Von ihm sind die Zeichnungen zu dem Werke: Erutilia di Giu- 
lio Strozzi per le nuzze de gli Ecc. principi D. Mnrcaut. Borghcse 
et D, Camilla Orsina. Bartsch beschreibt dieses Werk XVIII. 221.
        

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