Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1720091
Colotes. 
Coltellini , 
Blichele. 
55 
haben soll. Der bezeichnete Schriftsteller erwähnt auch, dass 11115"? 
Künstler die Statue der Minerva zu Elis, und Bilder v0_I1 Phil!)- 
sopheri gefertiget habe. Strabo sah von Colotes zu E11? 61mm 
Aeseulap, und Eustathius legt ihm auch einen "Bacchusbßl- l 
Thiersch Epochen etc. 21'; sagt, dass die ervfzihnte Minerva i; m6 
Zweifel das Tempelbild deirHeiligthuins zu Elis war, und C0 ("CF 
dürfte sich nun nach seiner Ansicht durch Naichbildung der M1- 
nerva im Parthenon versucht haben, da er mitPhidias auch. 11111 
Jupiter gearbeitet hat. Auch der .aus _G0ld und Ellenbein geqrllßltßlß 
Tisch zu Olympia, auf dem dießiegespreise standen, fvlrll 57m1 
Pausanias dein Colotes beigelegt; dieser Schriftsteller nennt ihn in es- 
sen einen Schüler des Pasiteles.  Für die Zeit des letzteren, 161er 
in Boni das Biirgerrecht mit seiner Vaterstadt mich dem Bunt es- 
genossenkrieg erhielt, scheint Plinius selbst _zu stimmen, lfenn m: 
ihn unter diejenigen IEUUSÜCP zahllt, Iilllß Yhlilesophegägltaäiäärgfh 
macht haben. Philuso ienstrituen a s "i esse nennen 
liaum vor Gründung [der Philosophenschulen in Athen gewälzt wer" 
den, und so würde schwer halten, diesen Colotes uber die maee- 
donische Zeit hinauszubringen. Qleichvfohl ist die "Nachricht des 
Plinius über seine Verbindung: mit Pliidias und Pananns (letzterer 
malte im Innern den Schild einer Miiierva, welchen Cßlfftßß Wg" 
fertigte) zu laestiiniiit, als dass inzin sie veriirerfen liiinniC-g und _a 
auf der andern Seite die "sorgfältigen Nachtorscher uber die Hasti- 
ker" beim Pausanias aucliihre Beachtung verdienen, so findetThiersch 
keinen andern Ausweg, als mit lrleyne zu dem zivfir an SIClQ 1.61911" 
ten und getahrlosem] aber (lUCill 1iiämerSleirlägendMittfldälfsr 3122x1351; 
elun zu reiten, aso entwec er en ciu er" es 11 
gchiilär desgPasiteles als zwei verschiedene"Iiunstler desselben Na- 
mens zu unterscheiden, oder neben dem mimischen Burger Pasite- 
les einen ältern, dein Phidias nähern zu setzen, so dass ßuliites 
für des Einen und des Anilern Schüler gelten konnte, wie B051: 
gethan und Sillig gehilliget hat. Thiersch Epochen etc. S: äio 
zweite Aufl. Sillig Cat. artificum. Hirt, 'GCSCl]. der b. I1. bei r eil 
Alten S. 145, nimmt zwei Colotes an. Ein Maler Qolotes, aus 18- 
jus, war des Tiiuanthes Zeitgenosse, der O1. 96 bluhte- 
C0150"; Vvllhelm Franz; ein l-Iistorienmaler, geb. zu Paris 1785, 
lernte bei David, und bildete sich zum geschickten Künstler. Er 
1st ein guter Zeichner und weiss seinen Figuren Lebendigkeit und 
Ausdruck zu geben. Im Jahre 1812 gewann sein Gemälde, wel- 
ches Napoleoifs huldvolles Benehmen gegen eine arabische Familie 
vorstellt, den Preis. Im Jahre 1830 brachte er dieses Bild wieder 
zur Ausstellung. Erwähnung verdienen noch: Carl Borromiius m 
der Kirche St. Mery zu Paris, Agameinnon, der Cassandrak Pro- 
phezeiliung verachtet, in der Gallerie Luxembourg u. a. Im vierten 
Saale des Staatsrathes malte er die Weisheit und den Genius mit 
dem Gesetzbuche. Auch viele Portraite kennt man von seiner Hand, 
und besonders heilige Bilder. 
colteulni: Michele; ein Maler von Ferrara, der um 15317 ißbiß- 
Er scheint aus Costzfs Schule hervorgegangen zu seyn, wie aus der 
Aßhnlichlaeit des Styls in seinen Vverken zu schließen iSb und 
auch die Vorziiwlichlaeit der Köpfe lässt aul" diesem Nleister rntilßfl- 
Lanzi III. 203.adeutsch. Ausg. sah von ihm noch zwei Bilder in 
der liirehe und dem Kloster der lombardischen Augusliller ZU 1:91" 
rare. Eines dieser Bilder; die nach der Art des 1.5. Jahrhunderts 
coznpoxlirt sind , trägt die Jahreszahl 1517.
        

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