Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725087
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Düvens , 
I-Il 
Dufa u , 
1701111116. 
 (E; girbt aüchäzinen  Iiupterstecher C. L. Dürr, der Vum 166,! zu 
IDan-zig Portrnite stach. 1   
 EiuUErnst Caspar Dürbr wap um 1680 zu Dreslleh Medail- 
leürfder Lehrer von  H. Omeis lind Ch. Wfqrlnutln.  
Diese Künstler pchemeu mit -.einander in Verwandtschaft zu 
stehen,       
Düvens , H. S. Duvens.  
DÜWBUZ, 101131111 y Maler, der zu Hamburg 1630 gebären wurde. 
Er bildete sich-In Amsterdam in Rembrandt?) Schule und wurde 
 da- balidrein geschickter Künstler. In seinen Gemälden, deren einige 
 JvprtreElich genannt werden können, ist Remhrandfs und'G.DOW's 
Schule vereiniget und zwar in dem Grade gelnngeindass "man Dü- 
vettfs Bilder für die ausgeführtesten des ersteren nehmen könnte. 
 Sie stellen gewöhnlich". Opfer im Innern der heidnischen Tempel 
 oder auch biblischel SCenen dar. Seine Compositioncn sind ange- 
 nehm, oft grossartig; die Formen von edler Wahl und die Zeichnung 
ist richtiger. als bei Rembrandt. In der Beleuchtung- kann m- mci. 
  sterhaft genannt werden  und seine Bilder gehören nberhaupt zu 
den besten seiner Zeit; nur muss man die von seinem Meister ge- 
"etbte Sünde gegen das Custüm übersehen. " 
 Nach. dem Tode Rembrandts ging Düwetvnach Hamburg zurück, 
m0 er ebenfalls viele schiitzbare Stücke malte. Doch sind hier 
 nur. Wenige mehr zu finden; denn die vorziiglichsten Wurden ins 
 Auslandgeführt und alslleinbrandüs Werke verkauft. 
 Seine Figuren sind selten acht Zoll hoch, und die grössten er- 
Hreiuhenfilsaum halbe Lebensgrüsse. Die Anzahl dieser letzteren ist_ 
u? {licht gross.    M    
  Diiwett nannte sich in Holland Johann de Wett. S: auch den 
  folgenden-Artikel.       f  
 Emanuel, Maler, vielleicht des obigen BPild0r,'(l0L' sich, 
isviehJobann, in der-Folge (ebenfalls de Wettgnanntea Erfolgte wie 
jener, der VVeise llemlmranilfs und malte schöne Histurien, oft in 
-grossetn Raume; ertheilte aber seinen-lFig-fnren keine grösserc Höhe 
 als. Johann. Oft nähert er sich mehr dem AGerbrand "van der Beck- 
 .5 hout und. Moses van Wtenbroeck; er unterscheidet sich aber von 
ersterem dadurch, dass er ihstliminer seine Compositionen in Land- 
 schuften""anzubringen.4suchte]. die im Geschmaelie VVtenbi-oeclfs, 
 aber.he_ller'gemalt sind. 'Er eoinponirte nicht immer schön, und 
 sein "Qolo-ritiist farbigen, als jenesfvon Johann Düwett. Auch ist 
er in der Ausführung lässiger. 
  'M..lOesterreich hat ihn. in der Beschreibung des Stcnglischen 
Gabineteswmit Emanuel de VVitte verwechselt. Das dort erwähnte 
IBild stellt clenvUntergang Pharacfs im rothen Meere vor, ein Ge- 
. genstand, den.unser Künstler oft behandelte. 
 Denoben erwähnte Johann-de Wett hatte Söhne, die seine und 
lümannefsiWerke oft copirten und auch mehrere eigene Gom- 
 positionen lieferten, in Farbe und in der Ausführung mittelmiis- 
I sige Produkte, die sie danufür Arbeiten Johanxfs und Emanucl's' 
  alisgäben..- Dieser beidenvHamburger Künstler erwähnt kein hol- 
ländischer Schriftsteller, obgleich sie sich in Amsterdam unter Bem- 
_bran'dt gebildet. Wir fanden sie in den Hamburgischen Iiünstleri 
Nachrichten, einem Supplemente zu Füssljfs Lexicon, 1794 ange- 
geben.    k 
P 
Dufall; FQPEUNS, Geschichtsmalei-"von St. Domingo, kam um 1782 
in seinem zwölften Jahre nach Frankreich, und widmete sich zu Paris
        

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