Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725049
Dürer , 
Albrecht. 
Die heil. Catharina. H. 8 Z. g  Br. 5 Z. H L. Die alten 
Abdrücke haben lateinischen und deutschen Text. Bei den 
neueren ist oben rechts das Zeichen hinzugefügt. 
Die heil. Dorothea. H. 3 Z. 11 L., Br. 5 Z. 8 L. In den neuen 
Abrlrüclsen ist Diirefs Zeichen aufgedruckt. 
Eine Heilige, in einem kleinen Altar. H. 5 Z. 9 L., Br. 5 Z. 
8 L. Die ersten Abdrücke sind aus dem Halleischen Heilig- 
thumbuche. 
Der Iiaiscr Maximilian 1., in Gesellschaft (lEPMZIPlEl und mitHeili- 
gen, betet den Gott Vater an, 151g. I-lühe und Breite des 
Blattes 14 Z. 1 L. Spätere Abdrücke haben nur eine Breite 
von 9 Z. 6 L., weil links der Theil, wo Gott Vater steht, fehlt. 
Die heil. Dreifaltigkeit in einem Bosenhranz. H. Ö Z. 5 L.. 
Br. 5 Z. 5 L. Die alten Abdrücke haben unten lateinische 
Verse. 
Das jüngste Gericht; unten links der Eingang zum Himmel und 
Petrus mit der Tiara, und rechts ein ungeheurerDrache. Ohne 
Zeichen und Jahr, sehr rein gezeichnet und geschnitten. in ei- 
ner viereckigen Einfassung. Tls dient zum Titel des Buches: 
Ein nutzbarliches Biichlen, von der entliehen volziehung ewi- 
ger fiirsehung etc.  
Der Altar mit der heil. Dreifaltigkeit, der Iireuzabnahme und 
dem leidenden Heiland. H. 12 Z. 8 L., Br. 16 Z3 1 L. Man 
hat auch Abdrücke in Helldunkel. 
Allegorie auf die Thorheil: der Welt. Auf dem Esel sitztein ge- 
harnischter Mann mit Flügeln, welcher-in der Linken den 
Scepter und den Zaum des Esels hält, uind in der Rechten ei- 
nen Pfeil trägt. Ueber ihm steht: 'I'yran; hinter ihm auf dem 
Esel sitzt ein Mann mit Flügeln, der mit dem Messer dem 
Langohr die Haut aufschneidet, und die Aufschrift bezeichnet 
diesen als: Wucher. Die geflügelte allegorische Gestalt der 
Gleissnerei liegt am Boden. Ueber dem Kopfe des Esels, dem 
ein geflügeltes Weib ein Buch vorhiilt, steht: "der arm gemein 
esel", allegorisch das Volk. Das Weib stelledie Vernunft vor, 
und die Gerechtigkeit hinter ihr, ebenfalls eine weibliche ge- 
flügelte Figur, sitzt im Stock, wie sie sich hinter den Ohren 
kratzt. Eine andere geflügelte weibliche Gestalt bezeichnet 
die Aufschrift als Wort Gottes. Die Orthographie der drei letz- 
ten lnschriften, wie sie das Original zeigt, ist: Vernunlft, Ge- 
rechtigkeyt, VVort Gottis. H. o z. 1 L., m. 14 z. 6 L. 
Das Original dieses Blattes kannte J. Heller nicht, und er be- 
schrieb daher iln Leben und den Werken Diirer's (ll. 785) den 
' s ätern Abdruck einer mittelmiissigen Ctypie, wie Schorn (Kunst- 
biatt 1350 S. 1x6) versichert. Das Original ist gut gezeichnet 
und von schönem Schnitte; oben sind drei Verse von Hans 
Sachs: 
„ Wer hat ye grüsser clag erhort der Tyrann mich 
erschrecltlich Sport etc. ' 
Der Hut der Vernunft, welcher im Original mit acht Federn 
eziert ist, zeigt deren nur eine in der Copie, und da wo in 
der Copic Geiz steht, steht im Original Wucher. 
Unter dem Original steht ein langes Gedicht von Hans Sachs 
von fünf Spalten und am Ende desselben: 
Hans Giildenmund 1526.  
Spätere Abdrücke des Originals haben das Gedicht unten und 
die Uebersehrift nicht mehr. 
In der originalseitigen Copie von mittelmässigem Schnitte ist
        

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