Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725019
Dürer , 
Albrecht. 
547 
Das Wappen des Johann Stabius noch einmal, neu und mit Ver- 
änderungen geschnitten. H. 11 Z., Br. 7 Z. 2 L. 
TVappen des Laurcnz Staiber, H. 1.1 Z. (vielleicht 16?) 5 I"! 
Br- 11 Z. 9 L: Die ersten Abdrücke haben wahrscheinlich 
oben die deutsche Schrift und den Löwen ohne Iirone; die 
zweiten den Löwen mit Krone und oben ohne Schrift. Bei 
den dritten ist der Zettel ganz weggeschnitten, und nur die 
zwei Schnüre sichtbar. Die Höhe dieses B1. ist 14 Z- Ö L- 
Das Wappen mit drei Löwenköpfeil. H. g Z. 6 L-, Br- Ö Z- 
9 L. Den Ilolzstock bewahrt die Wiener Hofbibliotliek. Er 
1st in oben bezeichnetem lNerke 1'281 wieder abgedruckt. 
Das Wappen mit dem wilden Manne und zwei Hunden. Höhe 
6 Z. 11 L.. Br. 5  4 L. 
Der Iiaiser Maximilian im Brustbihle nach rechts gewendet, ein 
Blatt mlt1519 bezeichnet, und gewöhnlich als Originalwerk 
Diirer's bezeichnet; allein VV. Schorn hat im Iiunstblatte 1852 
NYO- 85 gezeigt, dass obiges Blatt nicht Original, sondern nur 
Repetition eines Brustbildes dieses Kaisers, welches 15 Z. g L. 
hoch und 12 Z. breit ist. Dieses Blatt unterscheidet sich von 
der Repetition durch die Verschiedenheit des Maasses und der 
Schrift auf dem Bande: 
Imperator Caesar Divus etc. 
wo im Originale das ae im Bauche des G. steht, in der Repe- 
tition aber die Buchstaben schreibgerecht auf einander folgen. 
Diesem höchst seltenen Holzschnitte gebührt das Prädikat 
der höchsten Meisterschaft. Die Repetition ist 20 Z. hoch und 
1.1 Z. breit. 
Man hat von dieser Abdrücke auf Pergament, welche ssehr 
selten und schön sind. Die Holzplatte kaufte der Graf Arun- 
del. Es gibt auch mehrere Abdrücke auf neuem Papiere. 
Maximilian in derselben Stellung und VVendung, wie im vorher- 
gehenden Blatte, aber ohne Einfassung; auch der Hut ist et- 
was mehr geschweift. H. 15 Z. 5 L., Br.11 Z. g L. Es gibt 
auch Abdrucke, auf welchen das Diirer'sche Zeichen fehlt. In 
der originalseitigen Copie steht das ae nicht im Bauch des C, 
wie im Originale. 
Ulrich Varnbuler, 1522. 'H. 16 Z., Br. 12 Z. Man hat von die- 
sem schönen Blatte auch Abdrücke in Helldunkel von 5 Plat- 
ten in verschiedenen Farben, aber sie sind nicht älter als die 
andern, denn es zeigt sich egen links ein Sprung der Platte, 
der durch den Besatz des Iiäeides bis an die Brust reicht und 
welcher in einigen schwarzen Abdriicken nicht bemerkbar ist. 
Unter den Diirefschen Bildnissen nimmt dieses mit Recht 
den erstenPiatz ein, auch gehört es unter seine vorziiglichsten 
Holzschnitte. Die späteren Abdrücke haben die Adresse von 
Hondius. 
Albrecht Diirer im Brustbilde nach links gewendet. H. 10  
10 L., Br. 9 Z. 6 L. Die ersten Abdrucke haben oben mit 
beweglichen Lettern gedruckt: 
Albrecht Diirer's Conterfeyt. 
Auf den zweiten steht oben ebenfalls mit beweglichen Lettern: 
Albrecht Dürer Conterfeyt in seinem Alter  
des LVI. Jares. 
Unten steht ein deutsches Gedicht. Gedruckt zu Nürnberg bei 
Wolf Glaser.   
Dritter Abdruck mit derselben Ueberschrxft und dem Gedichte. 
Am Ende: Gedruckt zu Nürnberg bei Wolfgang Drechsel. 
35 ä"
        

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