Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1724985
Dürer , 
Albrecht. 
Der Tod und der Soldat, 1510. H. d-Z. 7 L., Br. 3 Z. 2 L. 
Dieses Blatt ist selten und die alten Abdrücke haben ebenfalls 
ein deutsches Gedicht. (S. dieses Heller lI. B. Il. Abth. 6803, 
so wie obiges S. 684- 
Die Belagerung einer Stadt, 1527. H. 8 Z. 4 L., Br. 26 Z. g 
L. Das Blatt ist wohl gezeichnet und im höchsten Grade fein 
und rein geschnitten. 
Das Rhinoceros, 1515. H. 7 Z. 10 L., Br. 11 Z. 1 L. Heller 
beschreibt drei verschiedene Abdrücke: die ersten sind nach sei- 
ner Behauptung daran kenntlich, dass die oben stehende, mit 
beweglichen Lettern gedruckte Schrift aus 5ä- Zeilen besteht. 
In den zweiten ist diese Schrift mit kleineren Lettern ge- 
druckt, und es sind daher nur 5Zei]en. 
Im dritten Drucke ist oben mit lateinischen Lettern in 6 Zeilen 
eine flammäxidische Schrift. 
Die Copie des Hans Liefrinck ist sehr genau und daran 
kenntlich, dass die Jahrzahl 1515 fehlt. 
W. Schorn (Iiunstblatt S. 104) kennt mehrere Abdrücke, un- 
ter denen der älteste von der Beschreibung des ersten Abdru- 
ckes, die Heller gibt, abweicht, und ihm den Bang des ersten 
Druckes streitig machen dürfte. Die Ueberschrift besteht aus 
5 Zeilen, wovon die letzte nicht ganz vollständig ist. Sie 
fängt an: 
Nach Christie Geburt etc. 
und endigt: 
 das der Bhinocerus Schnell fraytig und 
auch Lustig sey. 
Im allgemeinen ist die Inschrift mit der von Heller angetiihr- 
ten übereinstimmend, nur in der Schreibart einzelner Worte 
abweichend, so wie in der Absetzung der Zeilen. Schorn be- 
hauptet, dass man die Helldunkelabdriicke, welche von diesem 
Blatte existiren, irrig für sehr alt halte; denn Hondius, oder 
noch ein späterer Besitzer der Platte, fügte erst die Tonplatte 
hinzu. Dieses schliesst Schorn aus folgendem: Man bemerkt 
in den ältesten Abdriicken links an den Hinterfiissen des Rhi- 
noeeros einen Sprung in der Platte, welcher, vom ersten Ab- 
drucke anlangend, sich immer weiter nach rechts zieht. In 
dem Abdruck mit holländischer Schrift reicht er schon bis in 
die Vorderliisse, und in den Abdrüeken in Helldunkel geht er 
sogar in die Schnauze des Thieres, folglich durch das ganze 
Blatt. Üeberhaupt sind in den letztem Abdriieken die Schraf- 
firungen schon etwas stumpf und an den Stellen, wo viele 
feine nahe bei einander liegen, floss die Schwärze zusammen. 
S0 z. B. zeigt sich der untere Theil der Schnautze, welcher 
in allen andern Abdriicken zwar stark schattirt, aber nicht 
unklar ist, wie ein schwarzer Flecken, durch den nur wenige 
Lichtpunkte hervortreten. 
Der Triumphwagen des Kaisers Maximilian I. Das ganze Werk 
ist aus acht Holzplatten zusammengesetzt; die sechs letzteren 
haben aber gedruckten Text, welcher die Erklärung gibt. Die 
 Figuren haben alle Ueberschriften. Die Höhe, beträgt 17 Z., 
die Breite 85 Z. 6 L. 
Man hat von diesem schönen Holzschnitte verschiedene Aus- 
gaben. Die erste ist die von 1522 ohne Angabe des Privile- 
giums. Die Erklärung ist deutsch, mit beweglichen Lettern 
gedruckt. Die zweite erschien nach Schorn in demselben Jahre, 
mit dem Privilegiuni, und ebenfalls mit deutschem, nicht mit 
lateinischen: Text, wießartsch und Heller behaupten.
        

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