Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1724969
Dürer , 
Albrecht. 
Die heil. Jungfrau mit den drei Haasenkiihen in einem Garten , 
rechts hinter der Itasenbank St. Joseph. H. 14 Z. ö L., Br. 
10 Z. 6 L. 
Der heil. Arnolf nach rechts gekehrt. Ohne Zeichen. H. 7' Z. 
[t  Br. 5 Z. 9 L. Die nämliche Vorstelluir dieses Bischo- 
fes findet sich auf der grossen Triumphpforte Diirefs 1515, ill 
der neuen Ausgabe auf dem Blatt 1:1. 
Der heil. Christoph mit dem liinde nach rechts schreitend, 1511. 
H- 7 Z. 10 L-. Br. 7 Z. 10. Dieses Blatt ist ganz vorzüglich 
geschnitten. Auch gibt es davon mehrere Copien. Schön ist 
ie originalseitige ohne Jahrzahl an dem Baume links. 
Der heil. Christoph mit den Vögeln, rechts am Ufer der Eremit 
mit der Laterne. H. 8 Z., Br. 5 Z. 5 L, Eine schöne Cupie 
von der Originalseite erkennt man an zwei grossen schwarzen 
Vögeln, oben rechts, die man im Originale nicht sieht. H. 7 
Z. 10 L., Br. 5 Z. 5 L. 
Der heil. Christoph, 1525. Spätere Abdrücke des Originals 1m. 
ben oben rechts die Jahrzahl 1512. Bei diesem seltenen Blatt: 
wurden durch eine zsveite Platte die Fiisse hinzugefügt. H. 16 
Z. 3 L., Br. ÖZ. QL. 
Der heil. Iiolomann, 1515. H. g Z. 8 L., Br. 6 Z. 5 L. Die 
ersten Abdrücke haben eine lateinische Unterschrift: Divo Co- 
lomano sancto etc. Neue Abdrücke wurden 1781 gelßgen. 
Der heil. Franciscus, rechts kniend. H. mit dem Band 8 Z. 2 L. 
ohne denselben 7 Z. 7 L., Br. 5 Z. 5 L. 
Der heil Georg zu Pferd, nach rechts gewendet, sehr schön ge- 
schnitten und selten. H. 7 Z. 10 L., Br. 5 Z. 4 L. In einer 
schönen oxriginalseitigen Copie gehen die Schenkel des A. in 
Diirer's Zeichen bis an den untern Eintassungsstrich. H. 8 Z. 
Br. 5 Z. 4 L. 
Das Messopfer Gregor's, letzterer nach links gewendet, 1511. H. 
11 Z., Br. 7 Z. 8 L. Sehr schön geschnitten, und copirt von 
Marc-Anton, H. Wierx u. a. 
St. Hieronymus in einem Zimmer, in Cardinalskleidung, wie er 
etwas nach rechts gewendet, schreibt. H. 8 Z. 8 L., Br. 5 Z. 
10 L. Dieses Blatt ist vortrefflich geschnitten, mit 1511 be- 
zeichnet. 
Der heil. Hieronymus in der Grotte, nach rechts gewendet, im 
Begriiie in sein Buch zu schreiben, ein Blatt, das Schober ir- 
rig als Iiupferstich anzeigt. Schorn (l. c. 200) berichtet, dass 
sowohl Bartsch als Heller eine Copie an der Stelle des Origi- 
nals beschrieben. Das Original ist ohne Jahrzahl und weicht, 
abgesehen von der viel grössern Schönheit der Zeichnung und 
des Schnittes, nur wenig von der mit der Jahrzahl 1512 be- 
zeichneten Copie ab, weil diese mit viel Sorgfalt und Miihe 
gemacht ist. Die bedeutendste Abweichung der Copie vom Ori- 
inale zeigt sich in den Grashalmen, welche in der Mitte der 
grotte herabhiingen. Sie reichen in der Copie bis auf den 
Band des Gebirges am Meer, wogegen im Originale noch ein 
ziemlicher Zwischenraum zwischen dem Umriss des Gebirges 
und dem längsten Grashalme statt findet. In Bezug auf das 
Format ist die Copie dem Originale beinahe gleich, letzteres 
nur ein wenig kleiner. Die Copie hält 6 Z. 5 L. in der Höhe 
und 4 Z. 8 L. in die Breite. Letztere kommt in seltenen und 
reinen Abdriicken vor in dem Buch von Lazarus Spengler: 
Beschreibung des heyligen Bischoffs Eusebij: der ain junger 
vnn discipil dess heyligeu Sancti Hieronymi gewest etc. 
Nürnberg durch H. Höltzel 1514.
        

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