Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1724936
Passio 
Vnsers lieben 
Herrn Jhesu Christi. ' 
aus den vier Evangelisten 
gezogen. 
Anno 1571. in  
Auch ein Anonymus hat diese Blätter copirt, wahrscheinlich 
in Italien. Wenigstens kommen sie in der Contemplatio totius 
vitae et passionis dumini nostri Jesu Christi vor, welche 1541 
zu Venedig apud J. Ostauin et P. Valgrisium erschien. Eine 
weitere Copie nennt Heller die Iirausische, weil sie Ulrich 
Iiraus verfertiget haben soll. Die Blätter tragenIiiissePs Adresse 
und nach lleinecke dürften deren 57 vorhanden seyn, Was 
Heller bezweifelt. Sie sind nicht nach den Holzschnitten cu- 
pirtl; sondern nach der Waesbergedschen Copie im Kupfer- 
stic . 
Christus mit seinen Jiingern nach dem Abendmahl, links des 
Blattes der Kelch, 1523. H. 8 Z., Br. 11 Z. 2 L. Die origi- 
nalseitige Copie erkennt man an den fünf wagrechten Strichen 
in der Mitte der am Boden stehenden Schüssel, während das 
Original nur vier zeigt. 
Christus betet am Oelberge, nach links gewendet. H. 4 Z. 9 L. 
Br. 3 Z. 3 L. 
Die Ausstellung Christi, links Pilatus. H. 12 Z. Ä L., Br. 9 Z. 
[t L. Dieses Blatt kannte Bartsch nicht, aber die sehr ge- 
naue Copie von der Gegenseite, von welcher auch Abdrücke 
in Helldunkel bekannt sind. In der Copie sieht man zwischen 
dem Heilande und dem Kriegsknechte mit der Geissel noch 
den Kopf eines andern Iinechtes hervorragen. 
Der Christuskopf mit dem Schweisstuch. H. 8 Z., Br. 13 Z.5L. 
Die Abdrücke in Helldunkel sind vorzüglich. 
Der grosse Christuskopf. H. 16 Z., mit dem Zeichen 18 Z. 6L., 
Br. 12 Z. Man hat auch Abdrücke in Helldunkel und eine 
sehr schöne Copie im Iiupferstich, von W. Wittich. 
Christus am Kreuz, 1510. H. 4 Z. 6 L., Br. 3 Z. 7 L. Das 
Blatt ist ohne Zeichen, weil die alten Abdrücke mit einem Ge- 
dichte begleitet sind, an dessen Ende A. D. steht. 
Christus am Kreuz, 1516. H. 10 Z. 2 L's Br- 8 Z- Ä L. Die- 
ses Blatt gehört in Hinsicht der Ausführung unter die besten 
dieses Meisters. Es gibt alte Abdrücke, die aber mit beweg- 
lichen Lettern folgenden gedruckten Text haben: 
das dritte teyl des alten Testaments 
mit Fleyss verteutscht 
MDXXIII. 
Es gehört dieses Titelblatt zu dem sogenannten Nürnberger 
Nachdruck des alten Testaments von Martin Luther durch 
Friedrich Peypus, 152i.  
Man findet von diesem Blatte auch neue Abdrücke undneine 
schöne tiriginalseitige Copie ohne Jahrzahl in gleicher Grosse. 
Der Calvarienberg. H. 8 Z., Br. 5 Z. 5 L. Man hat "von die- 
Sßlll Blatte eine Copie in Kupfer, und spätere Abdrucke des 
Originals , in welcher sich unten links ein Sprune in der Platte 
zeigt. Auch sieht man die Nagelspitze nicht mehr, welche H1 
den alten Abdriicken hinter dem lireuzbalken heruorltomnit. 
Die Kreuzigung. H. 15 Z. g L., Br. 9 Z- 7  D19 Abdrucke 
in Helldunkel von zwei Platten sind sehr schon.
        

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