Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1724906
Dürer , 
Albrecht. 
c't Z. 6 L. Diese: Blatt findet man sehr häufig in neuen Ab- 
drücken. 
Wilibald Pirlsheimer, ein Brustbilcl, etwas nach linlts gewendet. 
H. 6 Z. 8 L., Br. [4 Z. 3 L. Dieser liupferstich gehört unter 
die besten Werke Diirefs, auch wurde er schon in der ältesten 
Zeit sehr gesucht. Es gibt auch aufgestocliene Abdrücke, wel- 
che man an der cliclten und unreinen Schrift erlsennt. Eine 
sehr vorzügliche und höchst tiiuschende Copie, von der Origi- 
nalseite, ist daran zu erkennen, dass die untenstehende Schrift- 
tafel nicht über den Stichrand hinaus reicht, welches im Ori- 
ginale der Fall ist. Auch fehlt in dieser Copie der ltleiue 
Strich über dem Buchstaben G in dem VVorte EFFIGES, wel- 
cher durch das Ausglitschen des Grahstichels bewirkt wurde. 
Eine andere, dieser ähnlichen Cupie, findet man häufig. Sie 
ist in B, Pirlsheimeri operibus. Francof. 1010 ful. und in Im- 
hots theatrum virtutis et hunoris 1606, g. 
Zweifelhafte 
Blätter." 
Als zweifelhaft bezeichnet Heller jenes der Maria mit der Ster- 
nenlsrone und dem Jahre 1517. H. 1,1 Z- 7 11., Br. 5 Z. 
VV. Schon-n (Iiunstblatt 1850 S. 88V) behauptet, dieses sei ein 
Abdruck von der Platte des Blattes, welches der Meister H. F. 
stach, die bei Bartsch VIII. 12 und bei Heller Nru. 2287,! an- 
geführt ist. Das Zeichen H. l. ist ausradirt und das Diirer- 
sehe an die Stelle gesetzt, bei welcher Gelegenheit auch die 
Jahrzahl 1527 in 1517 verwandelt wurde. Es ist daher nach 
Schorn das Blatt vom Meister H. F. keine Copie, sondern 
wahrscheinlich nach einer Zeichnung von Dürer gestochen. 
Der grosse Courier, ohne Zeichen. H. {t Z. 2 L., Br. 5 Z. gL. 
Das Blatt ist höchst selten und auch in tlen reichsten Samm- 
lungen nicht anzutreffen. Heller glaubt, dass es von einem äl- 
teren Iiiinstler gefertiget sei. 
Blätter, welche irrig zu den Diirer'schen Iiupferstichen ge- 
rechnet werden. 
1) Das Urtheil des Paris, 1558. Ist von Aldegrever. 
2) Mareus Cnrtins. H. 5 Z. 7 L_, Br. 5 Z. 11 L. Das Blatt 
ist sehr selten, und nach Altlcgrever von einem altdeut- 
scheu Meister verfertiget. 
Holzschnitte. 
Hain tödtet den Abel, 1511. I-I. 4 Z. 4 L., Br. 5 Z. 
Simson tödtet den Löwen. 11.14 Z. 4 L., Br. 10 5 L. lWInn 
findet häufig neue Abdrücke. 
Die Anbetung der heil. drei Könige, rechts lNIaria auf einem 
Steine, 1511. H. 10 Z.N11 L., Br. 3 Z. 2 L. Diesen schönen 
Holzschnitt zählt man gewöhnlich mit Unrecht zu der Folge 
des Lebens der Maria. Man hat davon auch Abdrücke in 
Helldunlsel und Copien in Kupfer. 
Die grosse Passion, eine Folge von 12 Bl. in ungleicher Grösse, 
und verschieden im Wertlie des Schnittes. H. 14 Z. 2-7 L. 
Br. 10 Z. 2  7 L. f, 
 Es gibt von diesen Holzschnitten zwei, auch drei verschiedene 
Ausgaben; einige haben auf der Rückseite Text, andere nicht; 
nach Bartsclfs Meinung wären die ersten Abdrücke ohne, die 
andern mit Text. Heller vermuthet mit guten Gründen das 
Gegentheil. Die erste Ausgabe erschien 1511 zu Nürnberg, 
unter dem Titel: Passio dumini nostri Jesu ex hierunymo. Pai
        

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