Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1720042
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Collina , 
Marian. 
Collmann , 
Ferdinand. 
Gonmaa Marlan; malte um 1720 zu Bologna verschiedene Altar- 
blätter. 
COlilni, lgnal und  Brüder und Bildhauer zu Turin. 
Man sieht von ihnen Statuen, Gruppen und Basreliefs in den k. 
Palliistexx zu Turin, Stupigni, Aglie und in der Iiirehe Snperga. 
Alle diese VVEPliC sind in den Stellungen übertrieben und ohne 
Anmutli. Sie erinnern an die Schule des Bouchardon mit. Ueber- 
treibuug der Fehler dieses Meisters. S. Elogio del Cullino Torino, 
von Vernazza 1793 herausgegeben. 
COllmS, ein Maler, der sich um 1755 als Restaurateur einen Namen 
machte. Er ergänzte den Iiupf der Jo von Curreggio, welchen 
der Herzog von Orleans anschneiden liess. Dieser Substitut musste 
aber in Paris unter Nalvuleou wieder einem andern weichen. 
00111115 , ChQTICS; malte zu London todtes Geflügel, Wildpret, B111- 
men und Früchte mit vieler NVahrheit. Er galt fiir einen guten 
Iiiinstler in diesen Darstellungen. Starb 17:15. Fiurillo V. 562. 
COulIlS g Vvllllaln; einer der vorziiglichsten jetzt lebenden Land- 
schaftsmaler zu London. Gleich vertraut mit der Wirkung des an- 
brechenden, wie des hellen Tages und der Abenddämmerung in 
VValtlscencil, gibt Cullius gewöhnlich treue und einfache Naturge- 
mälde. Er belauscht daher die Natur in, ihren Geheimnissen, in 
die nur ein geübter Beobachter zu rlringen vermag und dabei sucht 
er ihr immer eine liebliche Seite abzugewiilnexi. In seinen Bildern 
herrscht in einem hohen Grade reizende VVahrheit und lebendige 
Glut. Er versteht es auch seine Landschaften mit Figuren zu be- 
völkern, die nicht wenig zur Erhebung seiner Bilder beitragen. 
' Sie sind charakteristisch dargestellt und vollendet in der Zeichnung. 
Bemerkensvvertlx ist hiebei, wie scharfsinnig der Künstler die Far- 
ben wählt, um die mehr versclnvinirnenden Tinten seiner Landschaf- 
ten zu heben. Collins zeichnet sich durch die ungemeine Zartheit 
seiner Tinten aus. Seine Waldseenerien sind mit Iiraft und Treue 
ausgeführt und man gewahrt häufig bei ihm, dass er bestrebt ist, 
zum Gelniith seiner Bcschauex- zu sprechen; selbst da, wo er hei- 
tere Scenen darzustellen sich versetzt, wertlen diese durch einen 
Inelancholischen Zauber der Landschaft gedämpft. 
Collins ist Mitglied der k. Akademie der Iiiinste. 
09111115, ein Künstler, der unter den neueren englischen Glasmalern 
den ersten Bang behauptet. Er hat lange und ernste Studien ge- 
macht, und sich grosse Verdienste um diese Kunst in England er- 
worben. Er ist dabei ein guter Zeichner: und eompouirt in einem 
freien Style. Seine Farben sind glänzend, aber harmonisch und 
auf den Effekt versteht er sich meisterhaft. 
Zn seinen besten Arbeiten gehiiret ein grosses Fenster, weleheS 
er für die St. Peterskirche zu Calcutta ausfiihrte. Im mittlerer! 
Theil sieht man herrliche Figuren aus dem schonen rafaelischell 
Carton zu IJIaIIIPtUIICOUYI, die Uebergabe der Schlüssel an Petrus voP 
stellend. Der untere Theil des Fensters zeigtdie vier Evan elistem 
kräftige Gestalten, von glänzender Farbenpracht. Vortrefglicb 15'? 
 auch eine Copie von Carlo Dolcds Salvatur Mundi, nach dem Origr 
nale zu Burleigh. 
Collmann, Ferdinand, Nlaler zu Berlin und Professor an der als? 
demischeu Zeichenschule. Dieser Iiiinstler machte sich schon zu
        

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