Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1724865
D iircr , 
Albrecht. 
Der heil. Eustachius, von andern irrig Hubertus genannt, links 
des Blattes nach rechts gewendet. Höhe von der linken Seite 
13 Z. 5 L. , von der rechten 15 Z., Breite g Z. 7 L. 
Selten kann man dieses Blatt gerade nicht nennen, obgleich 
es theuer ist; den man findet es in jeder bedeutenden Kupfer- 
stichsammluxig, wo es immer eine Perle der altdentsclienSchulc 
ausmacht, doch ist es schwer, selbes in einem sehr vorzügli- 
chen Drucke zu bekommen. Besonders mögen jene kostbar 
Seyn, auf welche Mariette seinen Namen schrieb. Man findet 
auch Abdriieke auf Atlas und Pergament. Der Preis dieses 
Blattes ist jetzt ungefähr 2  I; Carolin. 
Der heil. Georg zu Fuss, nach rechts gewendet. H. [t Z. 2 L., 
Br. 2 '11. 8 L. Mehrere Copien.  
Der-heil. Georg zu Pferd, 1508. H. 4 Z., 111-. 5 Z. 2 L. 
Der heil. Hieronymus in seiner Zelle schreibend. H. 9 Z., Br. 
6 Z. 10 L. Man zahlt dieses schöne Blatt mit 15 - 22 fl. 
Man hat eine gleichgrosse sehr täuschende Copie, die sich 
nach Bartsch und Heller an dem Nagel der kleinen Zehe des 
vorderen linken Fusses des Löwen unterscheidet. Näher be- 
zeichnet Schorn l. c. S. 72 den Unterschied. Im Original fin- 
det sich auf der obern Fläche des Hutes, welcher an der Wand 
hängt, in der lYIitte ein horizontaler Streifen, welcher nicht 
mit kleinen Punkten bedeckt ist. Dieser Streifen ist in der 
Copie nicht zu bemerken, weil hier die ganze Fläche gleich- 
förmig mit Punkten ausgefüllt ist. Der linke Schenkel des A 
besteht im Originale aus zu-ei Linien, in der Copie aber be- 
steht er aus einer. Auch J. Wierx. M. Iiartarus, J. v. Me- 
cken, H. I-Iopfer und Unbekannte llilbell das Blatt co irt. Eine 
getreue Copie von der Gegenseite erkennt man an d'en sechs 
Einzapfungen der beiden eiten des Pultes, während man im 
Originale nur vier bemerkt. H. 9 Z., Br. 6 Z. 11 L. 
Der sitzende hl. Hieronymus in der Wilrluiss, nach links gegen 
das Bild des Gekreuzigten gewendet, 1512. H. 7 Z. 9 L., Br. 
6 Z. 10 L. Dieses Blatt ist in sehr gutem Abdrucke von gros- 
ser Seltenheit, weil es sehr schwach auf eine Eisenplatte geätzt 
ist. Man sieht in den späteren Abclriicken sowohl die Jah- 
reszahl, als auch das Crucilix nur sehr undeutlich. Eben so 
hat die Platte in späteren Zeiten durch den Rost sehr gelitten, 
welches man auch in den neueren Ahdriicken stark gewahr wird. 
Der Preis ist von 6  12 Gulden. 
Der biissende Hieronymus, knieend nach links gewendet. II. 
12 Z., Br. 8 Z. 4 L. Dieses Blatt Findet man häufig oben ab- 
geschnitten. Der Preis dieser Diirerscben Arbeit ist 11 -15 fl. 
Der kleine büssende Hieronymus. Diameter 1 Z. 1 L. Dieses 
kleine runde Blättchen ist ganz mit dem Grabstichel gefertiget, 
und von ausserordentlicher Seltenheit. 
Der heil. Sebastian an einer Säule, nach rechts gewendet. H. 4 
Z., Br. 2 Z- 10 L. 
Von diesem Blatte gibt es zwei Abdrücke; in den ersten ist 
der Mund des Heiligen sehr klein und nach der linken Wange 
gezogen. Diese sind sehr selten. In den zweiten ist der Mund 
verbessert und gerade unter der Nase. 
Der heil. Sebastian an einem Baum, nach links gewendet. H xi 
  
Das Urtheil des Paris. Diameter 1 Z. 5 L. Dieses Blatt ist von 
nasser-ordentlicher Seltenheit.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.