Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1724858
Dürer , 
Albrecht. 
531 
Maria mit dem ARen, der links zu ihren Fiissen sitzt. H. 1 Z. 
1 L., Br. 4 Z. 6 L. Dieses Blatt gehört unter die besseren 
Werke von Dürer, auch findet man es nicht häufig. Der 
Preis in Kunsthandlungen ist 11  15 fl- 
Die heil. Familie mit dem Schmetterlinge, links Joseph schlafend. 
Dieses Blatt gehört zu den früheren Arbeiten Diirer's. H. 8 Z. 
g L., Br. 6 Z. 10 L. Dieser Stich soll eine Copie nach einem 
alten deutschen Meister seyn; einige nennen ihn den Meister 
mit der Heuschrecke (ä la Sauterelle), und Diirer's Blatt ist 
auch vermuthlich eine Copie von der Gegenseite nach diesem 
Meister. 
Die heil. Familie, links Joseph. Dieses Blatt ist mit Scheide- 
Wasser nur schwach auf eine Eisenplatte geätzt, daher die gu- 
ten Abdrucke höchst selten sind. Dagegen kommen die neue- 
ren sehr häufig vor, weil die Platte noch existirt, aber sie ist 
so ausgedruckt, dass man bald nichts mehr sieht. Auch zeigen 
sich Spuren von Rostflecken. H. 7 Z. 10 L., Bin? Z. Gute 
Abdrücke dieses Blattes wird man nicht unter 22 fl. erhalten. 
Der heil. Philippus, nach rechts gewendet, 1526. H. 4 Z. 6 L., 
Br. 2 Z. 10 L. 
Der heil. Bartliolomäus , ein wenig nach rechts gerichtet, 1523. 
u. 42. s L., B122 z. 9 L. 
Der heil. Thomas, nach rechts gewendet, 1514. H. 4 Z. 4 L1, 
Br. 2 Z. Q L. 
Der heil. ISiiinon, nach rechts gewendet, 1523. H. 4 Z.4L., Br. 
2 Z.  
Der bei? Paulus , nach rechts gewendet, 1514. H. 4 Z. 55 L., 
Br. 2 Z. g L. Dieses _Blatt nennt man häufig, aber irrig, 
St. llrlathias. 
Der heil. Antonius, nach links gewendet, 1519. H. 5 Z. Ö L., 
Br. 5 Z. 5 L. Der Preis dieses seltenen und vollendeten liu- 
pferstiches ist ungefähr 5 fl. Es gibt zwei täuschende Cupieil. 
Sie sind beide von der Originalseite, und die eine am Schorn- 
steine des höchsten Hauses links jenseits der Brücke zu erken- 
nen. In der Copie steht der Schornstein gerade auf der Spitze, 
im Originale aber etwas nach links, von der Spitze abwärts. 
Auch ist der linke Schenkel des A nur aus einem Striche 
gebildet im Original, in der Copie II. besteht er aus zwejen. 
er Schornstein fehlt in dieser zweiten Wiederholung wie iul 
Originale. Die erste Copie ist 5 Z. 7 L. hoch und 5 Z. 5 L. 
breit.   
Nach Schorn, (Iiunstblatt 1350 S. 72) ist die zweite Copie 
ohne Zweifel von dem Meister I. H. V. E.; 3 Z. 7 L. hoch. 
5 Z. 5 L. breit. 
Der heil. Christoph mit rückwärts gekehrtexn und links gewen- 
detem Haupte, 1521. H. 4 Z. 4 L., Br. 2 Z. 8 L._ Es gibt 
eine sehr täuschende Copie von der Originalseite,_ in welcher 
das liind mit den Fingern den Stab des Heiligen nicht berührt, 
wie es im Originale der Fall ist.  
Der heil. Christoph nach rechts den Fluss durchwadend, 152i- 
 gL. 
Die heil. Genovefa, irrig so genannt von Bartsch und andern. 
Huber wollte darin den Zustand der ersten Menschen nach 
dem Siindenfalle erkennen, allein ohne Grund. Das Blatt stellt 
wahrscheinlich den Johannes Chrisostomus dar, wie er als Bus- 
ser links des Blattes auf Händen und Füssen kriecht. Vor 91- 
ner Grotte sitzt ein nacktes Weib mit dem Iiinde an der Brust, 
welches Genovefzi seyu sollte. H. 6 Z. 7 L-, Br- 4 Z- 4 L- 
34 '
        

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