Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1724846
Dürer, 
Albrecht. 
lVIan hat eine sehr täuschende Copie von der Originalseite. 
fMan erkennt sie an den drei in der Breite nebeneinander ste- 
henden Fenstern , welche man am Giebel des grossen Hauses, 
das im Hintergrnnde rechts ist, erblickt. Diese drei Fenster 
sind in der Copie in gleicher Linie, statt dass wie im Originale 
eines immer etwas höher, als das andere ist. Diese Copie ist 
sehr selten und weit theurer als das Original, auch öfters ohne 
Zeichen Diirefs. 
Maria und Anna, erstere rechts mit dem liinde. H. 4 Z. 5 L., 
Br. 2 Z- 7 L. Selten. 
Maria auf dem halben NIonde stehend, ohne Iirone nach links 
gewendet; ohne Jahreszahl. H. 4. Z., Br. 2 Z. 10 L. 
Die tiiuschende Copie ist an den zwei Strahlenstrichen links 
neben dem Ende des halben Mondes kenntlich; das Original 
zeigt vier. Andere Cupien erwähnen Heller und Schorn. 
Maria auf dem halben iVlonde ohne Iirone, 1514, Diese; sehr 
anmuthige Blättchen (HÄLZ.  L., Br. 2 Z.EL_) nennt 3411-159]; 
die heil. Jungfrau mit kurzen Haaren, _wele e mit einem Bande 
zusammengebunden sind. Die Heilige 1st nach rechts gewendet. 
Maria auf dem halben Monde mit der Stcrnenkrone, nach rechts 
gewendet, 1508. H. 4 Z. 4 L., Br. 2 Z. 9 L. Die Copie von 
Johann Wierx ist sehr täuschend, und an den sechs langen 
Strahlen neben dem linken Ohr des Kindes zu erkennen. Das 
Original zeigt sieben. Auch Wilh. de Haen, H. Hopfer, ein 
I. H. V. E. u. a. lieferten Copien. 
Maria auf dem halben blonde mit der Sternenkrone und dem 
Scepter, das liind auf dem linken Arme, 1516. H. 4 Z. 4 L. 
Br. 2 Z. g L. Mehrere Cupieu. 
Maria von einem Engel gekrönt, der links schwebt. 1520. H. 
5 Z., Br. 5 Z. 7 L. 
Maria etwas nach rechts gewendet von zwei Engeln gekrönt. H. 
 
Die säugende Maria nach rechts gewendet, 1505. Dieses Blatt 
gehört unter die seltenen, besonders im guten Drucke. H. 4 
Z. 5 L., Br. 2 Z. TL. 
Die saugende Maria, das Kind im rechten Arme, 151g. Die Zif- 
fer g ist sehr u11deutlich,von vielen fiir 2 gehalten, daher wird 
das Blatt öfters mit 1512 in den Catalogen bemerkt. H. 4 Z. 
  
Maria mit dem gewickelten lriinde, links die Tafel mit 1520. 
Dieses anmuthige Blättchen ist 5 Z. 1 L. hoch, und 5 Z.  
breit. Es gibt eine sehr täuschende Copie, in welcher die 
Grashalmen links neben dem Steine weniger und dicker sind, 
als im Originale" 
Maria an einem Baume sitzend, nach links gewendet, 1515. H. 
4 Z. 4 L., Br. 2 Z. g L. Copien von der Original und Ge- 
genseite. 
Maria an der Mauer, welche sich rechts erhebt, 1514. H. 5 Z. 
6 L. , Br. 5 Z. QL. Dieses ist eine der vollendetsten Arbeiten 
unter Diirer's Hupferstichen, häufig Maria mit dem Beutel be- 
nennt und eines der seltensten Blätter Diirer's. Für einen 
ausgezeichneten Abdruck darf man wohl 11 fl. geben. Man hat 
eine sehr trügerische originalseitige CoPie. Die zwei Querstri- 
ehe des Diirefschen A sind durch zwei paralelle Linien ge- 
zeichnet, was im Originale nicht ist. 
Maria mit der Birne unter einem Baums, der sich rechts erhebt. 
1511. H. 5' Z. 11 L., Br. 4 Z. Der Preis dieses schön aus- 
geführten Blattes ist bei den Kunsthändlern gewöhnlich 11 H.
        

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