Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1724828
Albrecht. 
D iirer 1 
und reinen Abdrücke sind sehr selten, die neuern und ganz 
neuen, bei welch letzteren immer die Dcrnenlarilnung fehlt, 
Gllld retouchirt, vielleicht von Prestel. Dem letzteren schrei- 
ben einige die Cppien ganz zu, was Heller nicht zugibt. 
d Die CopienGmit dem Munogranim M. G. werden gewöhnlich 
ein Mathias reuter zugeschrieben. 
Auch Marciis Sadeler hat die Passion copirt, nach Lepel in 
Venedigäln gen ersten Abdriicken sind sie rein, ohne Retouche, 
und in en ritten gänzlich retouchirt. 
Es gibt auch mehrere Ccpien von einzelnen Blättern dieser 
Passion, deren einige selbst dem J. Heller entgangen sind. 
Letzterer unclmllzärtseh halte? Euch die Holzschnitte des A. 
von orins ur bpien naci iirer. W. Schorn betrachtet 
 sie nicht als solche, weil sie, wenn auch in einzelnen Theilen 
an Diirer erinnernd, eine ganz verschiedene Coinposition dar- 
bieten dSieTlttoännEn iäyleiäsä äiiedelrdtisutschen Buche vor, 
weces en ie: IeA  iryse in. 
Christus nach rechts gewendet, betet am Oclberg, 1515, Diese; 
Blatt ist auf einer Eisenplatte geätzt, schuii ist der Abdruck, 
frei die Nadel. H. 8 Z. 2 L., Br. 5 Z. g . 
Der am Iireuze sterbende Christus, links Bgewendet, 1503, H, 
4 Z. 11 L., Br. 5 Z. 7 L. Ein vortre liclies kl. Blatt. Es 
gibt davon eine sehr tiiuscliende Cupie, die an den drei Iiie- 
selsteinen erkannt wird, welche man iin Hintergrunde links in 
halber Höhe des Blattes, sehr nahe am Rande bemerkt. Im 
Originale sind zwei Steine von gleicher Grösse und der dritte 
ist etwas kleiner.  
Das lileine Cruciiix. Diaineter 1 Z. 5 L. Es gehört unter die 
schunsten Arbeiten dieses liunstlers, und ist auch ansserordent- 
lich selten; denn schon vor 200 Jahren achtete man dieses 
Blättchen als eine Kostbarkeit in ein? Sammlung. Im schönen 
Aidrucke erhält man es nicht unter L Carolin. 
ltlan sieht hier auf kleinem Baum sechs Figuren, ani Fusse 
des Iireuzes die Magdalena und rechts derselben liYIaria mit 2 
Frauen. 
Von diesem sogenannten Degenknnpfe hat man eine so ge- 
naue Copie, dass die grössten Kenner getauscht werden kön- 
nen. Sie ist niit dem Originale in gleicher Grösse. Heller und 
Bartsch geben nur ein unzureichendes Merkmal an, welches 
das Original von den Cupien unterscheiden soll. Scliorn aber 
gibt in den erwähnten Zusätzen einige nähere Kennzeichen an. In 
der bezeichneten, höchst tiiuschenden Copie durchschneidet der 
Verbindungsstrich des Buchstaben N., welcher, da die Schrift 
verkehrt steht, von oben rechts nach unten links läuft, die 
Linie, worauf die Schrift gestellt ist, und berührt dennoch 
den linken Balken des N. nicht. 
In einer zweiten Copie, welche in Hinsicht des Kunstwer- 
thes derbvorhergehenden am nächsten steht, geht der Verbin- 
dungsstrich nur bis auf die Linie, ohne sie zu durchschneiden, 
und verbindet sich da regelinässig mit dem linken Balken 
des N. 
In einer dritten fast täuschc-nden Copie reicht der Verbin- 
dungstrich nicht bis auf die Linie, und vereiniget sich etwas 
über derselben mit dem linken Balken desN. DerEinfassungs- 
strich, welcher in den beiden vorhergehenden oben links und 
unten rechts ungleich ist, besteht in dieser dritten Copie aus 
einem reinen Kreise.
        

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