Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1724795
Dürer , 
Albrecht. 
525 
Besonders reich an Dünn-Kuben Handzeicbnungen ist die Alber- 
tinuchc Sammlunv. jetzt Eiqenthum des Erzherzogs Johann Carl. 
  e.       , 
Es huden auch ubenhess noch vxele Zexchnungen von Durers 
Hand m verschiedenen Sammlungen, aber H0 alle namentllch zu 
bezmchnen, verbietet der Raum. 
Arbeiten. 
Plastische 
Braunschweig: im herzoglichen Cabinete; ein trelTliches Hochre- 
lief mit der Predigt Johannes des 'I'iiufers, in der Arbeit ganz der 
Geburt des Johannes im hrittischen Museum ähnlich und vermutli- 
lich das Gegenstück, in derselben Grösse; Ecce homo. 
Gotha; im Iiunstlsaibinete: Adam und Eva, mit dem Baume schön 
in Holz geschnitten. 
London; im k. Museum: Hochrclief mit der Geburt des Johan- 
nes, überaus kunstreich in Speckstein geschnitten, 1510. S. oben 
Braunschweig. 
München; im h. Elfenbeinhalainet: zwei Darstellungen der Ve- 
hllS, Reliefs in Elfenbein, und ein mit aussierordcntlichem Fleisse 
gearbeiteter Christus am Kreuze in Elfenbein; die Grablegung 
hristi in Holz geschnitten, 1490, eines der vorziiglichstcn Werke 
des Meisters. 
Oberbaurath Dr. Boisseree besitzt ein sehr schönes Schnitzwerli 
in Buxs mit der Jahrzahl 1513: Maria mit dem Rinde auf dem 
Halbmondc als Himmelskönigin dargestellt. Eine andere Maria 
mit dem liinde im Besitze dieses berühmten liunstireundes trägt 
die Jahrzahl 1516. 
Stuttgart; in der b. Iiunsthammer: ein betcnder Christus in hal- 
ber Figur und die Befreiung der Andromeda, beide in Buxs ge- 
schnitten, letzteres ein kleines Blatt von seltener Nettigkeit des 
Schnittes. 
Wien; in der k. Schatzkammer: ein kleines rundes Biichschen 
mit der Geburt Christi, das. nach Fabers Angabe in der europäi- 
schen Staatskanzlei, 30,000 Thlr. werth seyn soll  die Flucht 
in Aegypten, in Holz geschnitzt; einßrettspiel mit mythologischen 
Darstellungen auf jedem Steine; ein Altar von Achatstein, in wel- 
chen die 50,000 Martyrer geschnitten sind; ein anderer Altar, mit 
den Evangelien des ganzen Jahres; St. Sebastian sehr schön in 
Holz geschnitten. 
In der Ambraser-Sammlung: eine Armbrust mit einem elfenbei- 
uernen Schaft: mit Diirer's Zeichen und dem Jahre 1521; das Bild- 
niss Friedrichs des Weisen, das Portrait der Anna Dornles, beide 
von 1525, aus Holz gcfertiget. 
Medaillen mit Dürefs Zeichen: 
Medaille auf Dr. Luther, 1525. 
Schaustück mit lWInrLin Luther, 1526. 
Medaille auf Nlichel Wuhlgcmuth, ohne Revers, 
1503- 
Iiupferstiche. 
Diircris vielseitiges Talent gab der liupferstecherkunst zu An- 
fang des 16Len Jahrhunderts eine zum Bessern veränderte Gestalt. 
Seine Werke traten an die Stelle der Iiuplerstichc aus dem vor- 
hergehenden Säiculuxn; denn esdeigt sich in ihnen im Vergleiche 
mit den Blättern eines Meisters E. 5., Bocliolt, Israel von IYIeckcn, 
Martin Schongauer, Zwoll, Martin Zatziugcr u. a. ein bedeuten- 
der Unterschied. Er gebot dem Werkzeuge mächtiger, als Schon-
        

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