Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1724565
502 
Dllcrde , 
WVilhelm. 
Friedrich 
Dudlcy , 
Thomas. 
Ducorron gehört zu den vorziiglichsten jetzt lebenden niederlän- 
dischen Landschaftsmalern. ' 
Ducreres Fncdnch Vvllhelm; ein Maler zu Frankfurt, der nach 
Hiiägßn (Nachrichten! V00 Frankfurter Iiiinstlern S. 169) artige Hi- 
storien gemalt hat. Er copirte auch Viehstiiehe nach H. Iioos und 
Bcrghein. 
DIICFGUX, JOSePhJ ßill zu seiner Zeit geaehteter Maler, wurde 1757 
zu NMICY gebßrell- Er zeigte schon frühe entschiedene Anlage zur 
Malerei und daher trat er in I.atour's Atelier, eines der berühmte- 
sten Portraitmaler des 18ten Jahrhunderts. dessen einziger Schiiler 
er war. Im Jahre 1769 begab er sich auf Befehl des Ministers 
Choisßlll nilßll Wien, um die junge Erzherzogin Marie Antoinette 
zu malen, und vollendete seinen Auftrag mit solcher Zufriedenheit, 
dass ihn die Prinzessin zu ihrem ersten Maler ernannte. Auch die 
k. k. Akademie zu Wien becilte sich, ihn unter die Zahl ihrer 
Mitglieder aufzunehmen. 
Ducren; zeichnete sich besonders im Pastell aus, malte aber auch 
in Qel eine Art halbgroteslser Bilder, die zu seiner Zeit gefielen. 
Sie stellen den Spieler in verschiedenen Situationen dar u. a. In 
den Stellungen ivirft man ihm oft Trivialitiit vor und aueh'das 
Colorit ist oft schlecht. Nebenbei iibte er auch die Miniatur- 
malerei mit Erfolg. Er starb 1802 auf dem Wege von Paris nach 
St. Denis. 
 Die Bildnisse von Joseph II. und der Maria Theresia haben Ca- 
thelin und Sehmutzer gestochen. 
DIIOPOS, Pieffß, Landschaftslnaler und Iinpferstecher, wurde 1743 
in der Schweiz geboren. Er begann seine Studien im Vater-lande, 
begab sich aberwlanu zu seiner Ausbildung nachltalien, wo er sich 
in Ronfniederliess und mit Volpato auf li-eunrlschaftlichem Fusse 
lebte. Hier unternahmen beide die Ilernusgahe einerSammlung von 
Ansichten Roms und dem schönsten Theile der Campagna, und sie 
sahen ihre Mühe mit schönem Erfolge belohnt. Ducrus erlangte 
dadurch auch den Ruf eines der ansgezeichnetsten Landschaftsma- 
lers und geschickten Iiupferstechers. Er verband sich ebenfalls 
mit Paul Montagnini zur Herausgabe von 211 Ansichten von Sici- 
lien und der Insel Malta, ein VVerk, das fast gleichen Beifall fand. 
Dncros zeichnete auf seinen Reisen überall die schönsten Punkte 
und brachte so eine interessante Sammlung zu Stande, die neben 
seinen übrigen Werken höchstschiitzbar istfln Roms Culturgemälden 
wird er S. 255 als derjenige genannt, der im zweitletzten Decenriium 
des 18ten Jahrhunderts die Prospektmalerei in Aquarell eingefuhrt 
habei und in Güthds Winckelmann heisst es S. 534, dass sich seine 
Afbßltßn durch liraft und Farbenfrische und durch grosse Keck- 
heiß des Biusels auszeichnen. Es sind dieses Prospekte , die nach 
Seinen ZQ-lßhrlullgen in Umrisse geätzt und in Wasserfarben ausge- 
malt wurtlßn- Seine italienischen Ansichten fanden aussenordentli- 
Chßn Beifall, geringeren die aus Sicilien. Seine griechischen Ge- 
gßlldßn stellte er nur nach den schlechten Skizzen eines Deutschen, 
doch anschaulich der, Wie Gerning in seinen Reisen sagt. 
Ducros starb zu Lausanne 1310. 
"l 
Dlldlßy. q-hßmasl Iillpferstecher, der in England um 1654 gebo 
ren wurde und als Cillß? der besten Schüler Hollafs genannt wird. 
Er ahmte seinen Meister nach, erreichte ihn zwar nicht ganz, aber 
dennoch haben seine radirten Blätter Verdienst.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.