Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1723919
Dmmngo , 
Don 
Imis. 
Dominicus , 
Caimn 
437 
ler nur nach seinen Zeichnungen; sie glauben aber, dass er, nach 
einer Zeichnung zu ilrtlieilexl, in welchen er den 1630 zu Allunaar 
sichtbaren lioxneten (larstelltc , in dieser Stadt gelebt habe. 
Dommäß, Don 11'115, Maler undißilclliauer aus Valeneia, geb. 
1718, gest. 1761. Die Duminicaner zu Valeucia besitzen schöne 
Gemälde von ihm und in der Stadt sind auch Sculptui-en von sei- 
ner Hand. 
Dßmlngo, Vmcßntß de Santo, ein lWöilch aus dem Orden der 
Hierunymiten zu Stclln en la llioja und Schüler des Lnis da Mc- 
dina. In diesem Iiloster werden ihm zahlreiche Gemälde zuge- 
schrieben, sie sollen aber VVerlie des Juau Navnrctte seyn, den 
Vincentc zum Künstler bildete, ehe er in den Orden trat. Von 
unserm Iiiirlstler rühren aber viele Genxiilde im Kloster der heil. 
Catharina de Talavera de la Reyna her, welche gegen das Ende 
des löten Jahrhunderts entstanden. Fiurillo IV.  
DOIIIIHICI oder Domenici, Bernardo, Maler zu Neapel, wo 
er 1681i geboren wurde. Er lernte bei seinem Vater Raimund und 
bei Matthias Preti, nach Lanzi aber soll er Beiclfs Schiller gewe- 
sen seyn. Seine Bilder, die er {leissig und umständlich nach Art 
der Niederländer ausfiihrtc, bestehen in Landschaften und Bam- 
bocciaden, besonders aber machte er sich durch seine Lebensbe- 
schreibungen der UBLIPOllEHHiSClIOII Maler bekannt, die er 1742 in 
drei Qunrtbänrlen herausgalw. Die beiden ersten Theile enthalten 
glilllbtiürdige und unpartlleiischc Nachrichten, weniger ist aber 
dieses un dritten der Fall, wo er die Santnfede, Solimena, Fran- 
msehelli u. a. verschwenderisch mit Lob überhiiufte. ' 
Dommlcl: FPQIICCSCO, ein trclllieher, nicht sehr bekannter Ma- 
ler von Treviso, der aber wenig Bilder hinterliess, weil er, wie 
Lanzi versiehert,-in der Bliitbe der Jahre starb. Im Dome zu 
'l'revis0 ist von seiner Hand eine Prozession von 1572 zu sehen. 
Er malte in der Weise T'itlan's und nach Einigen war er sogar 
Schüler dieses lYIc-isters. 
In der Bliithe der Jahre (35 Jahre alt) scheint dieser Künstler 
nicht gestorben zu seyn, wenn er, nach der Angabe des Wegwei- 
sers von Treviso, schon um 1530 geblüht hat. Die bezeichnete 
Prozession trägt die Jahrzahl 1573, wie G. v. Quandt in der An- 
nwrk- zum Lauzi II. 69 versichert. 
Dümlnlcl: Balmondo, der Vater des Bernardo", erlernte die Ma- 
lerei bei M. Preti und L. Giordano und machte sich besonders als 
Decorationsmaler bekannt. 
Starb zu Neapel 1705 im Öosten Jahre. 
DOmInICI, Maria, die Schwester des Obigen. war Bildhauerin und 
auch in der iVIalerei erfahren. Sie malte Heilige und Historien, 
deren C. de la Haye und A. Älagliai" einige in Iiupfer braßllten- 
Diese Iiiinstlerixl starb als Nonne 1705. 
DÜnnnlCl, Johann , S. J. Dominique. 
Domlmcus, Cäsar, Iiupferstecher, der um 1598 zu Rom arbeitete. 
Er stach einige Blätter mit Verzierungen nach Lud. Scalzo und C. 
Aläiccio. Einige seiner Friese sind mit: Gaes. Dom. inc. 159.7; und 
161.7; bezeichnet. Ersteres Jahr tragen architektonische Verzierungen 
nach Sealzu, B1. in kl. fol.
        

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