Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1723847
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Does , 
Simon 
van 
der. 
Doino , 
Ein Mann und ein Weib, von denen der erstere einen Krug, 
die letztere ein GlnS trägt, nach A. Bruuwer, mit einem llrlu- 
nogramxue bezeichnet. 
Tieozzi nennt diesen Iiiinstler Duets, glaubt aber doehl, dass es 
besser sei Does zu schreiben. 
D088, Simon Van der; lWIaler unrl Iiupferiitzer, der Sohn Jn- 
liob's,x_wurde zu Amsterdam um 1653 geboren, und von seinem 
Vater in der Iiunst unterwiesen. Er malte mit Glück lmiiclsxrliall 
ten und Thiere und auch Purtraite in Netscherk Weise. -Iu Eng- 
land fauä er wenig jxulinuuterung und daher ging er nach einem 
Jahre wieder in den Haag zuriick, wu er sich verheiratliete, i1l)CL' 
auch äeinIGläcla nicht fair." da ihm die Ausschweilimgen seiner 
Frau as .e' en sauer iuachu i. 
Dieser Künstler radirte auch einige artige Landschaften mitThic. 
ren und starb 1717. 
Does, Jakob van der, l-Iismrienmaler und Sohn desälternliiinst- 
lers dieses Namens, lernte bei Carl Dujardin und Lag-esse und 
malte mit grusser Fertigheit Historien. Er reiste mit dem 1,0115"- 
dischen Gesandten nach Paris, wurde aber daselbst nach Weyer- 
mantfs Versicherung in der Bliithe der Jahre ernxurtlet. 
D065,  VIlIl dCP, ein Maler zu Antwerpen, dessen Hou- 
bracken erwähnt. Er studierte in Rum und erhielt da den Bentnamen 
Orpheus. 
DOESbIIPg, T., ein niederliind. Iiupfersteeher, verfertigte verschie- 
dene Bildnisse in schwarzer Manier und stach auch Titelkupfer. 
 Es ist unbekannt, ob er mit dem Buchhändler Duesburg zu Rot- 
terdam in Verwaudschult stand. 
Dvify, Hleronlmus, ein niederländischer Maler des vorigenlahr- 
hunderts. DOSCGHIPS erwvähnt von seiner Hand das Portrait der 
Kaiserin Maria 'l'heresia auf dem Rathhause zu Brüssel. 
Dohlsteen oder Dahlstein, Augustin,  um 1754. 
Er ätzte die Ausrufer von Mosicau und St. Petersburg, eine Samm- 
lung, die sich auf 50 Blätter belaufen soll. Uebcrdiess hat man 
von seiner Hand eine Sammlung geätztei- Männer und Frauenhä- 
pfe in 12m0 , unter dem Titel: Casselische Nebenstuxiden Jnuent. 
geätzt von A. Dahlstein und verlegt von W. L. Mayr Ilochfst. 
Hess. Hofliupferstecher in Cassel 1754. 
D011") 3 F- 7 ein unbekannter italienischer Iiupferstecher, dessen Piu- 
mohr und Thiele in der Geschichte der k.Iiupferstichsainmlung zu 
Kopenhagen S. 89 erwähnen. In dem bezeichneten Cabinete ist von 
Doino ein mit dicker Nadel radirtes Blatt, welches Diana vorstellt, 
die zwei linkshin dem Wilde nachstöbernde Jagdhunde an Lenk- 
seilen führt. Zur Rechten ist ein grosser Baum, weiter einsvärts 
ein waldig bewachsener Abhang, in der Ferne das Meer bei ho- 
hem Horizont. Zur Linken ragt eine Landspitze mit Gebäuden 
vor, welche der venetiaxiischen Lagune angehören. Das Blatt wei- 
set nach der Ansicht der bezeichneten Schriftsteller in die venetia- 
nische Schule bald nach Tintoretto. H. 4 Z. 5 L., Br. 5 Z. 5 L. 
Auf dem Untcrrande eines Blattes derselben Sammlung stehen 
die Worte: Catarin Duinu D. D. D.  Al molto illustre 51g.  
Ascanio, Spinolu.  In Ferrara, con licenza de' Suporiziri. Dic- 
ses Blatt stellt David mit dem Haupte Guliatlfs gegen links gewen- 
det dar. Er hat das Schwert unter dem entgegengesetzten Arm.
        

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