Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1723779
Dizia 112 
s p a 1' 
Dohsuxl , 
YVilliam  
423 
DlZiZllN, CQSPQF, Maler von Belluno , der nach GaurientYs Versi- 
cherung meisterhaft erfundene und lariilftig colorirte Geschichten 
in Oel und Fresco malte. Hohe Meisterschaft hat er sicher nicht 
erreicht und Lanzi lobt ihn daher hinreichend, wenn er sagt. ÖlüSS 
dieser Iiiinstler artige Zixmnerbilder gefertiget habe. VVenigstenS 
geben die von Giuliani, Th. Viero und F. Znechi nach ihm ge- 
stochenen Blätter keine hohe Meinung von l)i1.iaeii's Kunst. Auch 
sein Plafond in der Doininilianerhirche zu Bergamt) ist nicht mei- 
sterhaft.   
Diziani, den Lanzi S. Iiieciis Schiiler nennt, malte auch in 
Deutschland: wie in Dresden und in Lllltißrll Orten. Seine meisten 
VVerlae bestehen in Decoratiunen. 
Starb zu Venedig 1767. 
Dnlpa, L- V'; ein Wiedailleur, dessen Namen eine spanische 
Schanmiinze von 15-12 trägt. S. Sammlung berühmter lYledailleurs 
Nro. 452- 
DO, GIOVHIIIII, lYIaler von Neapel, der sich in Spagnolefs Schule 
bildete. Er ahmte den Meister auch Vulillänlllilßll nach, nur in der 
letzteren Zeit sänftigtc er seinen Styl in etwas und hetliss sich 
einer lieblicheren Curnntion. Ihnnieniei riilnnt hesuntlcrs seine Ge- 
burt Christi in der Snhristei der lriiruhe dclla Pietä de 'l'urchini zu 
Neapel.  
D0 starb IÖSÜ. 
Dübüfluafin 7 ein geschickter deutscherBildhauerum 1750, der schön 
in Elfenbein arbeitete. Der  von Hessen-Gassel besass 
Van ihm einige mit läusrelitzls gezierte Vasen von Elfenbein, wie 
in der Beschreibung vun (Liest-l erwähnt wird. 
Dülllßf, llurtraitmalcr von Dlintlclhciin um 1750. B1. Puol hat nach 
ihm gestochen. 
Dohler,  S. DUCiJiCP. 
Dolncllt. s. Dabicht. 
DUlilSOn, Vvilllalll, ein cnglischcrlVIulcr und der nusgezeichuclste, 
welchen die Engländer vor llcynulilb hcsnsscn, wie Paäsuvanl; (Kunst- 
rcise etc. S. 58) versichert. 
Er wurde zu lmnduxi 1010 geboren und genoss den ersten diirf- 
tigen Unterricht bei dem ßllklßfillllltllel" H. Pcalse, aber er hatte 
hier den Vortheil, dass er einige Sachen von 'l'ilian, Rubens und 
van Dyck zu copiren bekam. Eine solche Cupie sah einst van 
Dycla und sie gefiel ihm so sehr, dass er den Urheber zu sich 
nahm und ihn bis an seinen Tod viiterlich, unterstützte. Er stellte 
ihn auch dem Könige vor und du er sich immer mehr auszeich- 
nete, so ernannte ihn dieser nach van Dyclüs Tod zum k. Maler 
und zum Iiainxnerherren, in welcher Wiirde er Garl I. nach Ox- 
ford begleitete, vvo er diesen, den Prinzen Robert und einige der er- 
sten Plolleute malte. Diese Arbeiten erwarben ihm so ungemeinen 
läeilhll, dass er nach Seiner Rückkehr mit Aufträgen überhäuft 
wurde. Er Qewanil viel Geld, aber sein Hang zu Vergnügungen 
stürzte ihi in Schulden und zuletzt in das Gefiingniss, wvorans ihn 
aller ein IvIr. Vaughnn befreite.  malte auch diesen Nlann 
und zwar so meisterhaft, wie wenige seiner Bildnisse.  Die Frei-- 
lwit genoss er leider nicht mehr lange, dann er Sldfl) bald darauf 
1616- 
        

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