Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1723752
Ditterich , 
Paul. 
Ditzinger, 
Ludwig. 
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{Jeher mehreren derselben schwebt ein Hauch dichterischen Gei- 
gtes. In der Iiirehe zu Iiiirzzell auf der Strasse von Freiburg 
nach liehl sind drei Gemälde von seiner lland. Der heil. Lauten- 
tius, sCillllZxHltPUn der Iiirche, einfach und schön behandelt; Ma- 
ria mit dem Jesnskinde, ein durch Originalität hüchst anziehendes 
Bild und als Hauptaltarbild Christus am Oelherge. Dittenberger stellte 
den Heiland nichtleidend und weinend dar, sondern wie er nach dem 
grossen Werke, das er vollbracht, mit festem Willen und gänzli- 
cher Ergehenheit die VVorte spricht: "Herr nicht mein , sondern 
dein Wille gesehehe." Das Llerrliehste in diesem vortreffliehexl 
Bilde ist der Kopf Christi, dessen Auge allein das ganze Bild 
duxninirt. Wahrhaft ätherisch ist die Eugelgrixppe. In den For- 
men hat der Künstler gezeigt, dass er die Schönheit der Antike 
erkannt. Das Grossartige der Zeiehnun und die Gewandtheit in 
Darstellung der Gewanduxig verdienen eiiienfalls alle Axierlienxiung." 
Diese drei Bilder wurden auch im liunstblatte 1851 eines öffentli- 
chen Lobes gewürcliget, aber noch mehrere andere VVerke dieses 
Meisters sind zu rühmen, wie der Bitter läiggenhurg, die irfsßad 
steigende Venus n. s. w. 
Dittenberger stach auch Blätter in Umrissen für Schiller's Ge- 
dichte, die bei Cotta erschienen. Einige dieser Blätter tragen ein 
Munugramm. 
DlttßTiCh, Paul; Maler zu Bamberg, und geboren daselbst 17113. 
Er lernte bei P. Günther und machte sich als Historienmaler eini- 
gen Namen, liess es aber an Fleiss fehlen. Starbfißö, Jäcks Pan- 
theon. 
Ditterlein. 
Diültfärlilbl. 
lhltlllälf, NICOIQIIS; Päedailleur und lYIiii1zn1eistei' des Abtes zu 
Iiulda, schnitt 17H. eine thaleriiirniigc Medaille auf das tausend- 
jiibrige Jubiläum der Abtei, die in der Sammlung beriilnnter Me- 
dgilleure Nro. 480 beschrieben ist. 
Dittmer oder Dietmar, Ditmerson, Heinrich, Pßrtraitmaler 
zu Ilaanburg nm 1660. Er wusste seinen Gestalten eine ängeneh- 
nie Stellung zu geben, und auch seine Zeichnung ist richtig, das 
Culorit natürlich und der Pinsel markig. Er malte auch einige 
alte Männer, historische und halbe Figuren. J. N1. Preissler hat 
ein solches Stück aus der Sammlung des Königs vun Dänemark 
gestochen, den Vnxpuuscreren Simon vorstellend, wie VVeinwich 
sagt. In Dänemark muss sich (liescr liiinstler längere Zeit aufge- 
halten haben, denn Haelweg stach die Portraite mehrerer Dänen 
nach Gemälden dieses Iiiinstlers.  
Fiissly glaubte auch, er sei ein Däne von Geburt; in den Ham- 
lmrgfschen liiixistler-Nachrichten aber wird dieses widersprochen. 
VVeinwich vermutbet, dass er in Ditmarscheil geboten Würden Wi- 
S. liunstenshistorie i Danmarli og Norge S. 73. 
Dittmer, VV. ÖL, ein Hamburger, vermuthlich der Bruder des obi- 
gen, malte um 1660 gute Stillleben, Früchte und Blumen. 
Ditzmger, Ludwig, Iiupferstecher, von welchem man aber nur 
weiss, dass er um 1589 geboren wurde. Er Stach mehrere kleine 
Blätter in Octav nach J. Ch. Neyller, Cerenlonien, Spiele, Uebun- 
gen. Städte u. s. w. vor-stellend, unter dem _'I'itel: Illustrissimi Wir- 
tembcrge Dilcalis Novi Collegii quod Tubingae qua {itum quaStu- 
clia qun Exercitia aeeurata delineatio. Einige dieser Blätter tragen 
ein lllunograunm. Ein diesem illlunograuune ähnliches Zeichen
        

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