Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719923
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Coignet, 
Marie 
Gabriellc, 
Mlle. 
Coiny, 
Jakob Joseph. 
COlgUet, Marle Gabrleue; Mne-y die ältere, Kupferstecherin, 
geb. zu Paris 1793, Schülerin von Naigeon und Massard, dem Va- 
ter. Die vorzüglichsten Werke dieser Künstlerin sind: 
Das Portrait des Bischofs Philibert, nach Deveria, 8 Z. hoch, 
Ö Z. breit. 
Mehrere Portraite für die Sammlungen der Mme. Dabns, der 
Herren Ladvocat und Dufey, Demancy, dem Herausgeber der 
Iconographie instruetive; ferner die Platten zum BuIIon und zu. 
der Faune francaise de Bapet.   
Diese Künstlerin ertheilt auch Unterricht im Zeichnen und lin- 
pferstechen. Gahet. 
Coignet (Coinguct, Cougiet), Aegidius (Gilles), ugstorgen- 
maler von Antwerpen, bildete sich in Italien, und hielt sich da bei 
Anton Palermo, einem Geiniiltlehiinrller auf. Später ging er nach 
Rom und durchreiste ganz Italien. Nach seiner Rücklaehr ins Va- 
terland wurde er mit Geschäften überhäuft, und musste sich daher 
der Beihülfe des Cornclis IYIolenacr bedienen. Von seiner Vater- 
stadt laegah er sich nach Amsterdam und zuletzt nach Ilcunhurg, 
wo er auch 1600 im TO- Jahre starb. Im Jahre 1567 wurde er lNIit- 
glied der Akademie. Die Wierx, H. Sadeler, Matlmni und andere- 
Iiünstler haben nach ihm gestochen. Das Abendmal, von J. Mül- 
ler gestochen, nennt der VVinklcr'sclrie Catalog für Maler und Ste- 
cher ein Hauptwerk. Fiorillu D. II. 1187. lYIan schätzt besonders 
diejenigen seiner Gemälde, in denen er Fackel- oder Mondschein- 
beleuchtung anbrachte. 
COlgUÜUll, ein Bildhauer von Lüttich, der im Basrelief sehr berühmt 
war. In MeusePs lYIiscell. XV. 141 heisst es, (lass die Wittwe des 
Künstlers sechs historische Stücke an den Prinzen Iiarl von Luth- 
ringcn um 300 Suuverainsclßor verkauft habe. 
COIgYIY, Gabriel AüglJSIlfl, Graf von, ein französischer Kunst- 
liebhnber und Mnrschal de Camp. lIeinecke kennt von ihm zwei 
gelitzte Blätter: Die iiussere Ansicht des Begräbnisses der Valois zu 
St. Denys und eine andere des Donjnn zu Vincennes, mit 1115 datirt. 
Ticuzzi spricht von einem Marchcse de Coigni, der 1149 ver- 
schiedene Ansichten eines Schlosses zu Vincennes geätzt hat. Die- 
ser ist wahrscheinlich unser Iiünstler. 
CÜIÜSRY, EIISEEICII, ein Iiupferstecher zu Wien. lYIan kennt von 
ihm Portraite. 
CÜIÜUS, ein älter Erlelsleinsclmeider, der zur Zeit des Kaisers H31 
drian lebte. Er schnitt das Bild des Adonis in einen Onyx, wel- 
cher in der Gnllerie des Fürsten von Lichtenstein aufbewahrt wird. 
Murr glaubt, er habe sich den Apüllüllltlßs zum Muster genommen, 
und sei vielleicht dessen Schüler gewesen. 
COIHY, JEikOlT JOSOPlI, ein Iiupferstechcr, geb. zu Versailles 1761. 
gest. 1809. Er lcrnLe bei Le Bus, ging hierauf 1788 nach Italien, 
um sich in der Zeichnung zu verxrolllsonunncn, und widmete. sich 
nach seiner Rückkehr 1791 der Kupferstecherlaunst. Er stach auf 
Befehl der Regierung die Schlacht von Marcngo nach le Jeullß, 
1806, ein grosses Blatt. Ferner uxehrcrc Blätter für die Fabeln 
Lafontaintfs, nach Vivier, für Didofs Huraz und Racihe, in 
fol. u. s. w. 
Eine Künstlerin dieses Nanxcus, vielleicht dessen Gattin, staöh
        

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