Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1723620
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Dillis , 
lgnaz. 
Dinch, 
Giacomo. 
DiiliS, Ignßz, Zeichner und Iiupferstecher, Bruder und Schüler 
Georgs, wurde 1772 zu Giebing geboren. Er hatte grosse fiillaße 
zur hunst, zog aber das Eorstleben vor und starb zu Mancher! 
1303 als Forstmeister. Man hat von seiner Hand kleine artigfw 
dirte Landschaften mit Figuren und Thieren stalTii-t. Einige sind 
mit einem Munogramme bezeichnet. 
DilIOH, Jakob, Architekt zu Paris. Nach seiner Zeichnung wurde 
1304 zu Paris der Pont des arts, die erste Eisenliriicke iii Frank 
reich, errichtet- 
Dimierfßildliauer zu Paris , ein geschickter Künstler, welcher 1816 
den zweiten und 1819 den ersten Preis der Sculptur gewann. ET 
ging hierauf nach Iiem und fertigte da 1325 die Statue des Linuä. 
der von Apollrfs Pfeil getroffen wurde, in GYPK und einecopie in 
Marmor, den Dornauszieher vorstellerid. Im Jahre 182? trug ihn! 
der Präfekt des Seine-Departements die Ausführung einer Statue 
der heil. Cäcilia auf. 
Dimitri (Demetrlos), Evthynnos, ein griechischer Maler aus 
Paläo-Patra im Pcloponnes, verzierte mehrere Iiirchen in Grie- 
chenlantl und Macedonieil mit Gemälden, in denen er viele tech- 
nische Fertigkeit in der bei den Griechen gewöhnlichen Tempera- 
malcrei bewies, desto schwächer aber war er in der Zeichnung, 
ein Mangel, den er nur durch eifrige Studien nach der Antike 
und dem lebenden Modell zu verdecken vermochte. 
Durch die Unfälle der griechischen Nation wurde er nach Wien 
verschlagen und von da kam er nach München, wo ein grossef 
Philhellen schon anfangs den Griechen Schutz gewährte. Bei der 
Einrichtung der griechischen Kapelle in dieser Stadt erhielt Di- 
mitri den Auftrag, die Wand vor dem Sanctuariuni mit den Bil- 
dern des Ileilandes, der heiligen Jungfrau, des Vorliiufers Johan- 
nes, mit dem Abendmale und mit der Verklärungs-Scene auf 'I'ab0r 
zu zieren. Der Iiiinstler vollendete diese Gemälde so gut er konnte, 
indem er die griechische Vorstellungswveise mit einer bessern Aus- 
führung zu vereinigen suchte, als ihni früher möglich gewesen 
war. Christus ist hier in der Kleidung eines Patriarclten abgebil- 
det und Johannes mit braunem Haar und Bart, in hiiretiem Unter- 
gewande und in dunkelgriinem lWaiitel vorgestellt, jedoch mit 
grossen weissen Flügeln, weil er als Erzengel betrachtet wird. 
Der Iiiinstler hat auf diese Gemälde seinen Namen in griechi- 
scher und deutscher Sprache gesetzt. 
DlmO, GIOVQHIII, ein iVIaler zu Venedig um 1660, den Boschini 
lobt, Lanzi aber übergeht, weil er ihn aussertlem nicht gelobt fand. 
Seiner erwähnt auch Hidolfi in den Maraviglie della pittura vene- 
ziana und zwar als eines der besten Malers von Venedig; allein 
der Künstler war des Schriftstellers bester Freund und daher ist 
das Urtheil des Letztem nicht ganz fest, da man keine werthvulle 
Arbeit von ihm kennt. 
Dirno war auch ein guter Iiunstltenner und ein hcherzter Fechter. 
Dmarelh, GlüllaHO, Maler zu Bologna, der sich in Guido RenYs 
Schule bildete. Dieser Iiiinstler lieferte wenige Bilder und starb 
1671 im 425ml Jahre. Mehr weiss man von ihm nicht. 
DmCll, GIEICOYÜO, nachTicozzfs Angabe ein geschickter deutscher 
Maler und liupferstecher, der um 1550 arbeitete. Wir kennen
        

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