Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1723577
Dietzsch 
o der 
Dietsch , 
Margar. 
Barb. 
Dieu , 
Johann . 
403 
nmlte mit ausserordentlichem Fleisse und mit Meisterhand in Was- 
serfarben, vorzüglich Blumen und Vögel. Die letzteren setzte sie 
in natürlichen Stellungen auf Aeste. Eine Sammlung solcherThiere 
ist auch im liupferstich bekannt und mit Farben ausgemalt, unter 
dem Titel: Sammlung meist inliiniliscliei- gefnngener Vögel etc. gr. 
qu. fnl. Nürnberg 1770  T5. 
Diese Künstlerin erlangte grossen und verdienten Bufundselbst 
die vornehmsten Personen besuchten sie; doch nie wollte sie als 
llolinalerin ihre Freiheit verkaufen. Die Anzahl ihrer Malereien 
ist beträchtlich; sie sind in Cabineteu des In- und Auslandes zu 
finden. Sie starb 1785 im Tfsten Jahre. 
Üietzseh oder Dietsch, Margaretha Barbara, dieiemune. 
ser niirnbergischen Künstler-Familie, wurde 1726 geboren. Sie 
uralte sehr gut Vögel, Früchte und Blumen und ätzte auch einige 
der letzteren sehr nett in liupfer. Die meiste Zeit verwendete sie 
auf das von 1731i an erschienene Werk, in welchem sie alle in der 
Gegend von Nürnberg wachsenden, fruchttragenclen tiriiuter, Stau- 
dcn und Biiuine, in Zweigen mit ihren Früchten und Bliithcn na- 
turgetreu in Iiupferstichen darstellte und illuminirte. Schreber hat 
den Text dazu verfertiget. 
Auch Boydell in London hat Ö Blätter mit Vögeln, Papillons 
und Käfern nach ihr gestochen. Hier ist die Künstlerin Mine. 
Tutsch genannt. 
Sie starb 1'295. 
Dietzsch oder Dietsch, Susanna Maria, die Tochter Jnhmm 
Christoplfs, malte ebenfalls Vögel, nach denen Wirsing eine Folge 
von 50 B]. herausgah. 
Sie starb um 1798.  
Nachrichten iiher die Familie Dietsch findet man in Murr's Jour- 
nal XII. 127 und bei Meusel I. II. Misce]. XXIII. 503. NeueMis- 
cel. III. 582. 
Dlell , AntOn de, Historien- und Portraitmalerfwurde 1662 zu Pa- 
ris geboren. Er war Le Bruifs Schiller und dessen Nachahmer 
und lieferte eine bedeutende Anzahl Purtraite und Historien, von 
 denen beiden viele gestochen wurden, darunter auch eine grosse 
Kreuzigung, die sich wenig; von jener des Le Brun unterscheidet. 
Ueberhaupt malte er gerne Darstellungen aus dei-Leidetlsgeschiehte. 
Er laesass viele technische Fertigkeit, ist aber nachlässig in der 
Zeichnung, verwirrt in der Drnperic, schwach im Colorite und in 
Bezeichnung des Ausdruckes nicht innner treffend.  
Er wurde selbst von seinen Landsleuten strenge beurtheilt, ob- 
wohl man ihm einige Eigenthiimlichlieit nicht absprechen kann. 
Einige haben daher mehrere seiner Gemälde den guten Erzeugnis- 
sen der italienischen Schule anreihen. wollen. 
Nach diesem Iiiinstler wurde auch mehreres gestochen von Ma- 
riette, Andriot, Trouvain, Audran, Langlois, Sirnonneau, Tardieu, 
lüossier, Ilazin, Duflus, F. Poilly, le Pautre, Landry. Forelle etc. 
Mehreres stach J. Arnold und der beste unter diesen Stichen stellt 
Ludwig XIV. auf dein Throne vor. 
Von ihm selbst _eätzt hat man seine Adresse an den grussen Nina 
narchen , ein 1d. Bilatt, von welchem es dreierlei Abdrücke mit. Ver- 
änderungen gibt. 
DICH, Johann, ein Uiildnissnialer zu Paris genannt St. Jean. der 
in der zweiten Ilülfte des 17tei1 Jahrhunderts bliihte. Er malte 
eine bedeutende Anzahl von Portraiten, die dadurch iwrzuglicli 
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